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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-08-29 · Heft 36 (29.8.1859) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 36 (29.8.1859)
Date
1859-08-29
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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unheiligen Frankentracht Photographin», und schickt auch eMge DAchM feinE>Frast, n.^yKi^ Munk's^HMo und LaA WödtWichtz dts? Züda Äß-MAsch^ßWÄM^ ihm wahrscheinlich^ als dem Gelehrtest Jerusalem's verehrte, die er nicht brauchen kann, und seine Frau besser versteht als *v.- Wie kann manimJewishCron. fchreibenich habe in ihrer letzten Nummer gelesen. wenn man -kaum seine Unterschrift in der Muttersprache machen kann. . Am schönsten war der hebräische Spruch über -Frankl's Buch Vttn wbi.??*»*© -MNigewählt/ Lein-. Spruch, der dem H. .Hausdorf auch viele Mühe-gemacht haben muß / da er ihm nicht so geläufig fein MM, -Weil man hier nur eine Sedernacht hat; denn andere hebräische Gelehrsamkeit besitzt H. Hausdorf: nicht, -, nur das, ' was oben gesagt-) 'er spricht sehr geläufig.polnisch-jüdisch. Ich habe mich wahrhaftig gewundert, daß die ^vs 6ron. solche: Artikel aufnimmt, denn, es: ist. doch, unmöglich, daß die Ignoranz.des H..;Dragoman : dem; Hrn.Redacteur des Mattes -entgangensein.kann, Amsterdam und Eisenstadt!! -das sind. Eure Deputirte und dies ststj Euer Counts!? Was würde H. vr. .Hildesheim. gesagt haben, wenn fünf Hausirer sich: aufgeworfen hätten,Leine Collecte für irgend eine, nothwendige jüdische. Anstalt -zu veranstalten, und wo die meisten.; der Gemeinden und Chachamim dagegen gewesen.- . Bis hieher von der Direktion. Jetzt vom. eigentlichen Platze. Man hat. von da die schönste Aussicht auf den Oelberg, das ist wahr; auch ist eine gesunde Lust da. Nun weiß ich immer nicht und vielleicht H.; Dr. Hildesheim auch nicht, was soll denn eigentlich mit diesem Platze werden? In Europa spricht man von einem Pilgerhaus, hier in Jerusalem; -aus nachstehender Erklärung, von armen Häusern. Nun will ich die Unmöglichkeit: des erstern und Zwecklosigkeit der. andern angeben. Wir Juden brauchen kein Pilgerhaus, denn der hieher kommt, um hier zu bleiben,, findet sogleich eine Wohnung,, und Pilger im Judenthume kennen wir nicht.: Wenn, irgend ein reicher Jude nach, Palästina kommt,, um..einige Tage hier zu hleiben, so weiß er in: ein Hötel zu-gehen, da, er es in Europa auch thut, da doch ein Hospitz ebensowenig rein sein würde, wie die Privatwohnungen. . Esist vielleicht Grundcharakter orthodoxer Juden. . Nun aber wäre ein jüdisches Hospitz doch immer eine annehmbare Sache, aber auf diesem Platze nicht; -ein Hospitz muß -ein festes Gebäude werden - und um ein solches herzustellen , muß. man erst festen Boden haben, welcher in Jerusalem, da alles Schutt auf Schutt ist, allseitig schwer zu finden ist, und vielwemger auf dem genannten Platze, daMie Grenze des baufähigen Platzes schon beim jüdischen Spital aufhört. Freilich wenn man den Schutt weggräbt, so findet man festen Boden, aber woher diese ungeheuere Summe auftreiben, und wenn ja, für wen, für. 3 oder- 4 Pilger, , die durch das:, Jahr kommen, würden. / Das . österreichische Hospitz kostete.:schon 200,000 Piast. noch bevor man ^etwas vom Gebäude sah/ blos die.. Grundlegung, um wie -viel mehr muß es.'.'hier; soviel .kosten-: , wenn nicht mehr, ferner: hat: man km-Aufrufe. nicht -geschrieben, daßin der -Mitte gerade ein Stück seinem Araber gehört,, welcher dies* nur um einen sehr hohen Preis hergeben wird, da er weiß, daß man dies haben muß. Und was noch am meisten WWht, WY>. für LaS G:ebäztde/Mls^ man IstmMD We.n mWWWglIinWEADP3§E^l kann, außer beim. Stadtthörc, wo also der Reisende die ganze Stadt durchgehen müßte, bis er in sein 'Hospitz gelangen könpte. : - - , - ,--5 Für ein Armenhaus ist der. Platz noch unzweckmäßiger, da dir,Kosten für.feste Gebäude die obey angeführten waxen, und, andere. Häuser; sind hier gefährlich wegen, der heftigen Regen,./-Winde und manchmal.,Echhchen,-.wie Mix.eines?hatten, bind, um /»lle^Arme --Jerusalem's mit Wohnungen zu-,tzersyMN,.-Müßte m.an. wenigstens Mp Gebäude. von, 40 .'Stockwerken machen, und dann würde es nicht genügen.^. Es sei Hier, also ^.gesagt, wie unrecht alle diejenigen, did SubscnptioU'en'!lMen'ömmen haben, -thaten, nicht bei chiestAMWäHämiMMiöidubesoWrs denjenigen, die, sich mit./dem Boden/PaWinafs beschäftigen/ erst anzufragen,.,-denndie -Documepte, auf,.die,daS Hochhorehrlache Comit6 hinweist,-.sind/so viel wie nichts, da der vr. Poth den Platz nicht...Mtzrfüchey^ikoynte.^..;pnd:-yM an der Aussicht des Oelberges sich; ergötzte, der. Ingenieur ein -flüchtiges Gutachten Mh.g ah; 'sollte man -abereine- Garantie von ihm verlangen,.so würde er dieselbe .nicht., leisten, und hon, Seiten desConsulates ist. blos, dis Aechtheit der Unterschriften bestätigt,; sonst nichts. u Sehet, wie.eigenmächtig/die Leute handeln und Euch quasi einen, Zwangstribut auflegen! Sie kaufend den Platz ohne das Geld. -zu haben, um 30,000 Piast., nun, ist. es heute schon auf 120,000 ungefähr anqewachsen,; da -sie 18—20 °/o zahlen. Wäre es nicht besser gewesen', einen Aufruf an die Juden Europa's zu machen und ihnen die Noch an Wohnungen hier zu schildern, für .das. gesammelte -Geld sogleich Häuser zu kaufen, denn / die. hiesigen Juden verlangen durchaus keine SalonS. Wer brauchte die Erscheinung; des Juden-Kavasses als.Deputirtep,des Speculationscomits's .in Europa? -Ich will. Euch nur, noch sagen, daß.dieses Comits, an. dessen Spitze der K/ K. Dragoman ist, schon ein Ackerhau-Comits mit einem großen Siegel „für Ackerbau",, ein-anderesHfür- .Holzhandel-ste. gebildet; / follte. die -Hofpitzspeculätion. .nicht gelingen, s0 wird man, sich, einen andern,Philipp, machenw N172N Nt V-tN NLi in Europa nimmt man,.ja Alles gleich auf//1 denn - ist: nicht manchem Namenlyfep.,dadurch Gelegenheit geboten, .sich, einen Namen zu machen? sie bauen den unausführbaren, Babylonischen. Thurm und rufen dabei vw 12b NWL'd. . :Dies Alles/schreibe sich mit,..gutem Gewissen nieder, .ohne irgend einer; Partei anzugehören, denn nur vorübergehend halte ich mich in. Jerusalem auf und gehöxe ./'daher ..gar: keiner, Gemeinde,an.,..Sollte H. Hausdorf vielleicht auch/dieses lesen, wie er die. englische. Recension übep/vp.^Frankl's: Buch -gelesen, /und,er mir vielleicht das Gegentheil von meiner Behauptung: -beweisen will, so., bitte ich>, mir nur deutsch,.zu. erwidern, denn ich bin nicht der englischen, auch nicht der r,u sfi fchp olnisch-jü difchen Sprache .kundig/ hennmgy muß hiezu s.wipklich, nur ein Dragomast-, fein, u.m. in so vielen Sprachen Aufrufe, -und Vorwürfe?-mache», ,zu können. - A. Iderchayer. Druck'von I. B. Hrrschfeld in Leipzig.

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