Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 36 (29.8.1859)
- Date
- 1859-08-29
- Page
- Seite 517 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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m Rabbinen t dieses. Kreises zugekommen ist); dürfte wohl ein-allgemeines. Interesse in Anspruch, nehmen-: da es yichl - nur--durch einen. Uebelstand hervorgeMfen worden^ welcher rauch anderwärts vorkommt,:.sondern auch zeigt, :-daß es/unserer König!. Regierung darum' zu thun;.ist, diesem Uebelstande nach- Möglichkeit abzuhelfen.';:Es. :ko.mmtnun:3oid;i taauf ian>; ob unsere Rabbinen durch- .die. Mittel, welche/sie Vorschlägen, blos ^eine Vermehrung von Lehrern, oder eine. Vermehrung gehörig befähigter. - Lehrer, bezwecken, oder welche Lehrer ihnen als gehörig befähigt/ gelten. Wahrscheinlich, werden verschiedene Ansichten zur Vorlage gebracht werden,. wenn es auch von der. Mehrheit/kaum ^anders zu erwarten ist, als daß sie in der begonnenen Weise, Bachurim als- Lehrer heranb.ilden undn einschieben zu wollen , beharren werden; doch läßt sich auch von dem Ernst und der Weisheit der König!. Regierung erwarten, daß sie die der ächten Religiosität und dem Wohl der - Jugend schädlichen Mptive dieses jStrebenS erkennen und nicht begünstigen! werde. / Das Reftript lautet: Nr. praes. 39*335. Nr. exp. 32,528. / / ' Würzburg, den 7. Juli 1859. Im Namen Seiner Majestät des Königs. Die Fürsorge für eine den. bestehenden Vorschriften entsprechende Regelung und Sicherung des Religionsunterrichtes der Israeliten stößt von Tag. zu Tag auf neue Schwierigkeiten; bei dem Mangel gehörig befähigter Schuldienst-Erspectanten und bei der Unzulänglichkeit deö Einkommens zahlreicher Religionsschulstellen, an welche sich in der Regel die Weigerung und selbst die Unvermögendheit der betreffenden Judenschaften, ein Mehreres. zu leisten, anschließt, ist es. häufig unmöglich, erledigte Dienste in gehöriger Weise zu besetzen, und muß sich demzufolge oft mit-Provisorien begnügt werden, die sich von vorn herein als ungenügend und für eine längere Dauer unzulässig darstellen.; Dieser Zustand muß im: Hinblick aus. die Wichtigkeit, welche . die Ertheilung eines. geordneten und vollständigen Religionsunterrichtes für die; Heranwachsende Generatiön/iunzweifelhaft behauptet, als. ein sehr bedauerlicher erkannt und dessen, wenn thunliche, Bej seitigung deshalb von der unterfertigten Stelle nach) Kräften antzestrebt-werden. . / \ : Dieselbe'sieht.sich zu diesem Behufe zunächst veranlaßt, den Distrikts-Rabbiner N. R. zu N. hiemit z.uv..?Erstattung Z eines Gutachtens über die; Mittel, welche in dieser Richtung,.etwa mst Wol^ zu exgreifen wären, aufzufordern. Der Vorlage dieses - Gutachtens wird in Bälde entgegengesehen. - ... ,-n-. - iV^ König!. Regierung von Unterfranken! -und Aschaffenburg. /. . Kammer des Innern - ' den Distrikts - Rabbiner ' . v - -- - N'. N. zu N: ' ' Die israelitischen'Religionsschulen ' / betreffend. - l Preußen. Aus Schlesien/ 15; August. (Privatmitth.) In Breslau'-verschied 'um' %9VW M/'M^rästigsten -Mannesalter der auch in weitern Kreisen sehr berühmt gewesene rsraelitische Arzt vr. F ri edrich Günzbü rg, und ward am 31^ oft unter außerordentlich großer Betheiligung von- Seiten des -Publikums 'ausdem dasigen israelitischen Gottesäcker beerdigt. 'Unter den vielen „Nachrufen", welche dem Verblichenen in den TageSblättern gewidmet wurden, befand sich auch einer von dem Senat usid-den Professoren der Breslauer Universität Ueberhäupt hat in unserer Provinz, und namentlich in deren Hauptstadt, ein Todes^ fall schon lange nicht solche lebhafte Theilnahme hervorgerufen als der des vr. Günzbütg, in welchem nicht blos der größe Arzt und Gelehrte, sondern auch ein außergewöhnlicher Menschenfreund und Wöhlthäter verloren gegangen^ Der geniale L. Heilderg hat Herrn vr. Günzburg in Breslauer Blätterst einen kräftigen Nekdölög in hebräischen Versen gewidmet. — ' ' . Seit einigen Tagen weilt ig Breslau der anerkannte Kanzelredner Herr.Predigep Salom. Plehne r, und soll daselbst —wfe^wir HrenH mit Hm nächsten Sabbath^ ' giften,Cstclus von religiösen Vorträgen eröffnen. . Das Jahrbuch deS Liebermann'fchen Kalenders aus 5M0 enthalt wieder sehr gediegene Peiträge von, Geiger, Weisel, Heilberg, Landsberger, Deutsch, Rosenquer, Puddensu<.m.A. — Geiger hat dies-