Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 31 (25.7.1859)
- Date
- 1859-07-25
- Page
- Seite 449 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/3224737-3226147-3226179--17879-3246814- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
m BÄicht erstattet Warspracht der Jubilar Weiner^läü- Wen'Redeu'voll-poetischer Schönheit die Gefühle M iiesMänkes-uüS) die auf alle Ann>esendeü den ergreifendsten Eindruck machte, da sie aM der augenblicklichen - Eingebung deS bewegten Herzen^ftrömend-- ein wahrer Ausdruck' seiner frommen Gesinnung- und 'sei-' nesedlenGemüthes war/ Schon der Eingang sei< wer Redebrachteeine überwältigende Wirkung hervor> - indem>er voll - heiliger Andacht betete / ähnlich wie; der'geblendete Simson) der-Held der Vorzeit, als ev^ftineletzten 'Kräfte zusammenraffte-- gebetet: -Herr!, stärke und kräftige michnür noch diesmal,' daß mir Ersatz werdet für' meine zwei Augen. In geschickter ünÄj'Mter-'Weise'dergkich' er dann die Liebe, - mit der er den l Beruß der;Kanzel und des Katheders gepsiegt, mit der! Sorge 'für die Augensterne, die ihm eins nach dem andern erloschen, so daß er wie blind einher gewandelt,' und ein Blinder-fei/wie die Alten sagen, einem Todten gleich; dvch ^bie1 Liebe sei mächtiger als der TM, sie 'habe an sein Grab gepocht, ihn wieder hervorgerufen ausder Dunkelheit, ihm Leben und Licht wiedergegeben.1 Kurz, der'-greift Illbilärbewies,- daß er Noch'wie einst der-RedeMeisterfti-^ und Alle-schieden von -der schönen Feicr> mit dem frohen Gefühle) den Mann, der sich wohl um sie verdient gemachthochbeglückt' und ein bleibendes gutes- Werk gestiftet zulhaben/^uM^E r>- l-Esücharen W zum Tage der Geier 40M'TM Court, eingegangen, und Viele-Häben sichzü regelmäßigen! Jahresbeiträgen Dv die' ms -L^ben -zzü ruftnde Dr/ Edudrd! Kley - Stiftung' verpflichtet. ^Demselben hat er: dieu Bestimmung gegeben) din Pensionsfond für Lehrer^ und Lehrerinnen 'zu werdenwddürch gewiß einem fehr fühlbaren- BedürfnissilRechnün$ getragen wird. Es wirdvondem Umfangender Mittel abhängen-uwie'weit! sich die Wirksamkeit'dieser ^Stift tUng dusdehnen soll/ deren Statut bis jetzpnoch' nicht festgestellt ist/ In die Verwaltung hat Dr. Kley außer verschon genannten Herren Gerstenberg und Tuch noch drei sehr hochgeehrte Männer gezogen-/ 'den^ wohlbe-- kanuten Herrn vr/ Gabriel 'Riffer - -deü^ Advoeäten Herrn vr. Wolfsohn und den Kaufmann^ Herrn Julius! Horwitz. Gott gebe, daß! das Werk> Gedeihen und Nachahmung stnde.^'/ ' - / vr^ "-»ru . - rBon der Elster, -im Juni/-" (PriMtmitth.)' > Vor Kurzem.-erschien bei Moritz^MG -in Leipzig^eiwWerk unt^Mr Tijes i /-Allgeyjeine; DeltgeMichte ftoon vr. Johannes Miller", deren billiger Preis und sonstige Ausstattung wohl auch viele unserer GlaubenSgdnosftn-; veranlassen könnte / sich dieselbe anzuschaffen. ~ Jn! welcher 'Weise: dieses Werk aber gerade - Unsere Nation beurtheilt - dürfte ohne weitern Eömmentar am besten aus folgender Stelle > dem ersten- Hefte des' 'quäst. SchristchenS wörtlich - entnommen-, hervorgehen. u'-; i '; ■ Herr Dr.' Johannes Miller spricht nämlich im ersten Bändchen unter Anderm auch von den Aegyptern (Seite' 6U und' erzählt, daß' dieselben eine 'Zeit' lang von einem räuberischen Hirtenvölke, den' Hy'ksos, beherrscht gewesen seien, die er mit Jöftphüs für „Jsraetijeti"* jü halten^geneigt ift.' Dies Wort,,Israelit" nun' gieÄ Herrn' Vr) Johannes Äiller Anlaß zu fol^ gender'Erpectoration:.; V ' ■",* ‘Vi , m v. ^„Bedenken) wirdaß. die Juden in allenuPechält- ,-nijfttt/sich/gleichgeblieben! ^stnd/ daß. sie einen -Ab> „scheu.. (!);; vor, ernstlicher Arbeit (!),haben, . dagegen „durch Handel, nöthigeyfalls alsMe-r.h ünd.tzte.-p.u-y ,- R äuh e r n und -als D i eb es h.ech l er trefflich -perste^ ,Mn-r Mn iReichthum. an sich, zu reißen) daß Mdu- „mentlich (!) auf möglichste Vermehrung. (D Mes »Volkes bedacht (!) sind, um dadurch :(1) ein^Ue- -Mcgewicht - zu - erlangen/ so dürfte wir wohl - vor- „ausfttzeu daß sie . bald. eine - furchtbare i Landplage ,-füp, MeHypten wurden - ,und j hier, eben die Uo-tch ,-UNd diEElend um;sich derbreitehenD)-,;wie ,,Mi der jGegeyw a.rh (!) in Polen,-.Kuchesfty und „andere^ Ländern, - wo - Oe sich d orzugswesfe - vermehrt ,-habtzn., )Wo Mi-ch^-festgMt habM> ,>da P^den^ alls!MchtfZuden in Ätoth! und; Elend ->gepathen!"rr hi$W\ >--- »üw jo;,ff AehnlicheS findet sich unter Anderm auf Seift^60- 6l^65^N^c/des^ersten^VaMs^^' iiUa- ' <Dies ist einer Schrift entnommen, Müm Mey Jahrhundert, im Jahre 1859 geschrieben und sogar gedruckt ztpurdM -rt-tn,;{i, ^)u;!- Maß irfiön* der Verbreitung' eineS^ solchen?.Wsrkes, dessen Inhalt so ganz, dem Standpunkt der heutigen HisseMgft,.,.Wd,.Wd,uyg. iNz,.jeder PeziehWg .Hohn spricht^ -nach Kräften in allen Kreisen entgegentreten muß -, dazu -bmuche .ichwohl die Leser, dieftr?Blätter nicht-erst^ aufzufordern. 31