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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-07-18 · Heft 30 (18.7.1859) · p. Seite 431

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 30 (18.7.1859)
Date
1859-07-18
Page
Seite 431 (sequence 7)
Language
German
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W'enn es ' do Hüb e xsa i l in der Provinz so w'ä re! ^— : ' Äks ne ü e R e p r e s s a lie gegen die judenseind- Ttdfc ,;:6azetta Wärszäwska14 erfahren wir auS W a-rfchau, daß Seitens des dasigen jüdischen Bankiers $tk oneub^rg die dort Erscheinende „KSzetta '6oäzitzniia^ für 100,000 Rüb'el aügeÄüst und der geil inke özMstv, einer^det WtLndtGeN Püöti- Wen Ln Polens Hauptstadt, gegeü einen Iahrgehatt don ^6Ü00 Rubeln ^vMr 'geÄoNNeü Worden, letzteres BlM W MiWen Md'geM di^'RMction deS erstM gehörig ^u machen." — r: Aus Darnorv iü 'Galizien wird der Breslauer Zeitung Echtes Mß 'der etwa L0 Familien zählenden und Nicht in den'besten Verhaltniffen sich befindenden evangelrfchen Gemeinde des Ortes, in 'dechn Miite Wäcklühn Än Mitglied - verstarb , dessen "LÄchd ‘ aber' die Kd th d'li-ke n, trotz der dringendste Bitten Und VörstellimM, 'auf ihrem -Kirchhöfe 'nicht Wollten beerdigen Äffen- Seitens der Juden da-! durch schnell -Lutz der mißlichen Verlegenheit geholfen wurde, daß diese Geld zusammenschoffen, einen zum Begräbnißplatze ' stch eignenden Flecken - Landes ckauf- - ten und mit demselben ihren evangelischen Brüdern; ein Geschenk machten. Neuer Stoff für die Augsburtzerin! — . DaÜM, 2^t. Juni. Der /,Danz. Ztg." wird; Äittze'theilt, daß auf dem letzten hiesigen Kreistage "diesem' 'ÄuchWie - viekbdfprochrnen' Wftripte >'deS Mini-; ssters des Innern in Betreff der Z u l a ssu n g der> Juden zur Standschaft und das das Petitionsrecht beschrankende mitgetheilt feien. In Ansehung des Er-; Perm beliebte man keine Discussion, es fand sich aber 'ein Mitglied, welches zur -Unterschrifteines Protestes: 'gegen die Zulassung 'außerhalb des Kreistages auf- ‘ -forderte, wozu -sich indeß nur fünf Personen fanden, - weshalb denn die Sache auch unterblieb. Das an-! "Me Meftristt wurdd rndeß 'einer näheren Besprechung 'unterworfen und ein- Protest dagegen beantragt, wel-; cher indeß init 19 gegen dl Stimmen äbgelehnt wurde, 'da, wenn man Mch zuMe, Mß der Wortlaut schroff? klinge/ Ächt gUNPürchzMhkeNfAMieHem verfüffungsj mäßigen Petitionsrechte durchaus kein Abbruch gefche- \ Hen/Wo^l aber Len über''die ämtliche Thatigkeit hin-! "ätksgeheUdenDiScussionen und Anträgen gesMdrt-wer-; Wen sollet ' Man kann hiernach Vml Kreistage Glück l wünschen, daß seine liberalen Mitglieder die-Anhänger des feudalen Systems überstimmten, obgleich eine so bedeutende Anzahl kaum noch gehofft wurde. Brandenburg, 6. Juli. (Privatmitth.) Die hiesige Shnagogengemeinde besitzt seit Januar b* I. einen Geistlichen, welchem die Verpflichtung mit aüftrlegt ist, den in 'der hiesigen' StrasäNftalt PeflMichen jüdischen GefangeNeN seeksorgörischd Pflege angedeihen zu lassen. -^ Dieses Ziel ^veiffölgend, wenvtzte sich ddr Vorstand im Februar d. I. an den ÄNstNltS-Mrectdr Ait dem Gesuche: zür Ausführung dieses Vorhabens die Genehmigung bei der König!; -Regierung in Potsdam zu erwirken, — was auch geschehen ist; Gedachte hohe Behörde ertheilte hierauf den in der Beilage sub A. abschriftlich angefügten maßgebenden Bescheid, und Herr vr. Raphael benutzte die ihm gewordene Erlaubniß so viel es anging. Gegen die von der Königs. Regierung gegebene beschränkte Erlaubniß, wie auch gegen die gestellte Vorbedingung ist remonstrirt worden, und Se. Er^- cellenz der Herr Minister des Innern hat in einem unterm 13. April tz. gegebenen Erlaß dieser Angelegenheit in der humansten Weise eine andere Folge gegeben. — Ich beehre mich, den betreffenden Erlaß, wie solcher an den Vorstand-gelangt ist, in der Beilage sud B. in Abschrift tnitzucheilen, eben so von dem bereits erzielten Resultat Kenntniß zu geben. Sobald diese Angelegenheit formell geordnet sein wird, soll es die Aufgabe des Vorstandes sein, dahin zu wirken: daß die jüdischen Gefangenen an den beiden Tagen iih und am & neben Befreiung von der Arbeit ebenfalls gemeinsamen.Gottesdienst — geschlechterweise — abhalten dürfen, und .es ist nach der Consequenz anzunehmen, daß das Gesuch nicht wird zurückgewiesen werden. rrr Spnach hatte der in der von Ew. Ehrwürden verfaßten Beschwerdeschrist sub IV a. angeführte Beschwerdepunft fa c ti sch schon Erledigung gefunden. *) Ich füge jnur noch die Bemerkung hinzu, daß der Herr AnstallS-Wrect.or ein -in. jeder BezieWng ehrenwercher, humaner Mann. I. He.rson> *) Dies ist bereits mit mehreren Punkten' der! Fall. - -- Dre Redactiva,

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