Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 27 (27.6.1859)
- Date
- 1859-06-27
- Page
- Seite 387 (sequence 5)
- Language
- German
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bräische inarabischen- Sntz-ba u,r in BeivehalfiinK^aMifchÄ Satzgliederungen.'Und.sogarlm-entsprechend'effemdeWovtformeni; zwängten; iso-daß: sie es gäNzlichMSabisriri-eÄ. Dieses seltsame- Art zu übersetzen ist-auch/sonstbev deütschen,--spanischem undpörtugiefischennJuVen: fortgepMnzt worden- -so!daß. die?Ueberfttzüngen hebräischer-Gebete/ Gesänge; . Sittenbücher und dergleichen in eine dev.genannten Volkssprachen.diese-.gänzlich /entstellen und-so zu sagenhebraisiren. - Solch -ein Treibenkann, natürlich: dem heutigen - Geschmacke.-nicht-- zusagen. - Herr R> . bestrebte sich überall! -den /reinen hebr L'isch e n A u svr u ck vorzuziehen- und so ist's. recht. Es erschwert: -dies:. allerdings die Arbeit;, denn r.cöi -gehört große- Gewandtheit dazu, stets den entsprechenden. reinen Ausdruck zu treffen, und einzelne Verstöße dagegen' dürfend aus Nachsicht Anspruchmachen; um so mehr, mich es anerkannt-werden, wenn im Allgemeinen dieser Anforderung genügt, wird. - - i - <:« Das Werk des Herrn R.- zerfällt ' in z w e i Theile: dem K o rau -amd/ die M n l e itlr n st dazu. ' -DernKnva n ist. mit-erläuternden: Anmerkungen ausgestatteth die-l Eim - l ei tUZ g- -enthält-Dasjenige/ was -der iVerst für-die.zweckmäßige Gr undla g e hältum überhaupt das Verstandniß des Korans vorzubereiten. . . -V : - Die Uebersetzung des Korans finde ich im Allgemeinen gut und so wortgetreu, als möglich; sie liest sich in den meisten Fällen wie hebräischer Urtext; ein Zwang zeigt sich da, wo er im Arabischen selbst sich fühlbar macht.. /Indessen möchte auch hiev und da über die Wahl des -, Ausdrucks wie bei jeder Uebersetzung, sich rechten lassen. Ich habe beim Durchlesen vieler Suren Gelegenheit. gehabt, Manches' anzumerken , - und setze eine kleine Probe davon hierher, um darzuthun, daß im. Einzelnen die Wahl hätte strenger zu Werke gehen sollen. - - Die . erste Sure,' bekanntlich:-das Vaterunser des--Jslam, heißt im Arabischen 2«N2^« riNr>«2, also hebräisch nri’rs. Der Vers wählt statt dessen nns lim ->Lvn,- vielleicht weil er jenes. als eine jüngere-Form vermeiden wollte. Dies Bedenken hätte aber jedenfalls zurücktreten können gegen den Zwang/der vorgezogenen Form, die nirgends in diesem Sinne angewendet wird, und vom Urtexte gänzlich abgeht.. . - In - der .zweiten Sure/6/8. und sonst .oft fetzt der Vers. >« statt hb«.y vielleicht blos der Abwechslung: wegen. Wir -glauben, daß in einer Uebertragung/ es: besser sei, überalldem Ausdruck: des. Textestreu zu/ bleiben , wenn nicht der Sinn.eine.Aenderung fordern : : 15. NÄÄV2 niodtii -i-p'ion VN dürfte nicht zu villitzen 'ftrn. ^Sv'wie es da-steht/ -hätt^ eSdeü Sinnr' Sie hastem nuis - Der Peche N bis ■ Wahrheit^ ÄertanfchtP - soll aber - heißen :> Me '< haben die 'Wahrheitmit - dem : thnm -vertauscht //! wofür das--Hebräische" ckeiNe-entsprechendeForÄ - etwa! lvpn- oder nsn' darbieiet; Mnn man - nicht etwa-das 'jüngere mm annehMew-will^ -Jedenfalls muß sür.'^LB-tiwnn'deveS' WoriüsteGn/- - 5 n I-6. - Mnb> sie; tappen herumdieftm-Berb>-fthsn?rMrukernm<-Grand / ü^i' ist -öhns- Zstieifel treffendere- 'y.t-v:?, /vj.-hr: : :v: 1.7/Mist übertragen n« -12^^ M; uns will das-znsresscheinen,.statt desgenauernli2d «b . 25. : “ihnD*£; «b-mb«:,- ist übersetzt Gott scheuet .sich nicht-, Sinnbilder' - zu -wählen von niedrigen Thieren/ Dies sich' sche.uen ist allerdings itn Arabischen si ch-sch ä inen,-aber darum paßt doch übym nicht; denn der Sinn eines- BefchämUngsgesühls; einer' S chmach liegtnichtt in dem Worte; i weit eher- ließesich > M : oder wwiIri'v .rechtfertigen - -- - Wie so das: folgende «Dl - fiilnpiD durch zu geben sei, leuchtet uns nicht ein > Dem Sinnegemäßer-überträgt, unsrer An- : ficht nach, Savary „Gott'i verschmäht es nicht, Bilder von niedern Thieren, wie von höhern Wesen zu . entlehnen." -! 29. In der Antwort der Engel auf den Beschluß Gottes, den Menschen zu schaffen, lesen wir - hier milihh NN« NDiv' M, ganzd eutsch: Willst Du-Dir einen! da hinsetzen? während'der arabische Text dem Sinne ge- - maß unbestimmt NAS'' ^72 hat, d. i. ein verderbendes j Wesen. Sowohl nm) M statt'N2, als das NN« stört - hier die richtige Auffassung. j 30. Er lrhrtedem' Adam alle Namen n« nn^i \ on«n. halte ich: für gesucht, statt mb'!; " Und er führte I fie vor die Engel ^«mi ist uns unklar.' : 31. -;2NLV ist hier lsbiin'' gegeben, warum; nicht "sN2Ä2? ■""■■■■' - : ■ "' i 40. iniVNN nw«2 , während ihr-sie (die Wahrheit) j kennt, wäre deutlicher durch inrn« dn-n'« vn«i zu geben, j / Es mast vies genügen,: um darzuthuch daß wir nicht \ überall mitdem Verfasserüberein stimmen. Jedermann ve- \ greift aber; daß wohl niemals zwei Uebersetzer gleichlanl tend etwas übertragen: werden; am wenigstenwenn beide'! Sprachen fremde^ mti>' sogar ausgestorbene find: Der Koj ran bietet Nochdazü-vielentehrdeNtistv Stellen dar UNd-! kann oft nur umschrieben wetden: Uns will-scheinen-- Vast \ der! Vers, wohlgtthan haben würde, Manche zweiftlhäfte'