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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-06-13 · Heft 25 (13.6.1859) · p. Seite 360

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 25 (13.6.1859)
Date
1859-06-13
Page
Seite 360 (sequence 6)
Language
German
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in dieser Hinsicht>MrvMen?Aahren^MGeist-'dedMnj tracht Und ächten Bruderliebe, Wiel er!sich Mdwmoch -Immer -'r:setten - im Lieben ^deutschen: Vaterlayde zeigt. - Nächst Gott verdanken: wir diese höchst erfreuliche: Erj scheinungallerdings aUchderehrenvollenHaltungder: -hijMew iftaelitischen Gemeinde, vornehmlich > aberdem! für mlleK Gute^Annblässig^stredendenrlund chetzeisterten? Herrn Schulrath Hölzer, einem Manne, mit^ edlem - Herzenl und^lichtM Geistedem uichblnur-hlnftr^ Ge-: Meindesondern dies ganze Stadt ob seinerlgroßen: Veö-! dienste für Jugenderziehung und der-thatkrastigen Ver- > wirklichung Lchtev^Menschenliebe ewig zum innigsten Danke verpflichtet seinwird. — .Werden dergestalt früh schon die Saaten der Liebe und Eintracht: in die ju- : gendlichen Herzen gestreut und-gepflegt, .dann müssen die beklagenswerthen, entfremdenden Vorurtheile endlich und gänzlicheentwurzelt'werden: - ' - ' .erm b* V2L-- abr ö^a f-bs5 -ma« Nb' '> . - - -PH. Heidenheim, Bezirksrabbiner und erster-'Oberlehrer ' der hiesigen Fürste Realschule. ' Preußen. Magdeburg, 30^ Mai. Endlich ist die Angelegenheit der jüdischen Rittergutsbesitzer zum Abschluß gekommen.' Die öffentlichen Blätter berichten : Am' 20. v^ M war von Kreistagsmitgliedern eine Imtned i atvör stell un g an den Pr im z - Reg ent en : Pachtet-wordenworin um Aufhebung des Circularz rescripts des Ministers des Innern wegen Zulassung - der Bekenner jüdischen Glaubens zur Ausübung ständischer Rechte und Pflichten gebeten wurde. - Die Bittstellerhaben darauf folgenden Bescheid,' den ein Mitunterzeichneter durch das Drambürger Kreisblatt veröffentlicht, erhalten: ' ' ' '' ' ' „Die anliegende. Jmmediatvorstellung des Herrn R. und mehrerer anderer Gutsbefitzer im KreiseDramburg vom 20. v. M. ist von des Prinz-Regenten kö- : niglicher Hoheit ohne besondere Allerhöchste Bestimmung zur Verfügung an mich abgegeben Wörden. In Folge dessen ersuche ich Ew. Hochwohlgeboren ergebenste dies : den Bittstellern gefälligst mit' dem Bemerkert/zu^röff-1 nön, daß aus -ihrer Eingabe keine VeMlaffüngzür? Aufhebung der diesseitigen Circulärverfügung' vom 16. \ Februar e., durch welche die Befügniß jüdischer Gutsbesitzer zur Ausübung ständischer Rechte auf Kreis - und - Provinziallandtagenanerkanntworden-ift-thatentnömmen MechenMnnen^undl dasi daher -Lei letzterer be- WendemMUß: > Pe^rlin^ denli; Mai ItzSS.: Der MinisterideS(Innern.--(grz.) Flottwell^-Anden königlichen Ober-Präsidenten, dev! Provinz Ponnnem, Herrn >Freiherrn Senffb C PilsHochwohlgeboren zu: Stettin." . .! - .. 1. «'0 No ch in der letzten: Stund e-versuchte) die „Kreuzzeitung",' einen ihrer: Partei günstigen .'Eindruck zu machen,, indem sie- -hervorhob, daß die- Kreisstände in diesem: Augenblicks zur Mobilmächung^des Heeres so viele Opfer brächten, daß: ihnen dafür? das Privilegium, -die Juden auszuschließen, -wohl: gelassen werden wüßten Nun hat der: Finünzminister: noch inchen letzten' Sitzungen des Abgeordnetenhausesmehrfache Winke - fallen-lassen,^ welche: auf diei Opferwiüigkeit der Kreisstände einen ziemlich schwärzen Schatten deS Egoismus: fallen lassen , (über 'das-ganze Motiv ist lächerlich,- denn wer - hat die Opfer (zu tragenwelche die Kreisstände ^beschließen? ^Etwadie -Herren selbst oder -die Kreis eingeseffenen? > Doch wohl die letzteren, und dazu gehören -die Juden .ihrem? Verhältnisse mach eben sogutwie die - andern Confesstonen. UebrigenS bewahrt' sich in der jetzigen Geldcalamität, wäS wir neulichst in diesen Blättern äußerten. -Dieselben ,-Herren^, welche Ln den Kreisständenkeinen Juden-neben sich sitzen haben wollen-: suchest jetzt chäufig:in den jüdischen? Comptoiren ihre Rettung,: wissen nicht Worte genug-zu finden,? um den Juden'ihre- Dänkbarkeit zuzustchern, und finden daoft genug eine Großmuth, die l fie freilich bald wieder vergeffenuwerdM. -.ES sind uns namhafte Beispiele -bekannt Freilich-ist es-zu verwundernwie diese Rittergutsbesttzev nach zehn außerordentlich fetten Jahren durch zweimagere-schön so sehr auf den Strand geworfen sinddaß man ihnen die Jahre des UeberfluffeS nicht - mehr ansteht — daran hat aber allein dev Uebermuch'schuld, der - in sinnlosem LuruS und maßloser Verschwendung seiner Hoffart Genüge thun will. - ■> Berlin, 27. Mai^ Die -,Nat.-Zlg.^enthält unter der Aufschrift: ,-Ents-cheidung'deS Obexirisiunalsein zwerter Mortära"; folgende Darstellung: ‘ *-J - :vi’ 'Kann eine jüdische Mutter im' Wege-des - ProceffeS gezwungen werden, ihr uneheliches Kind gemäß §, tzW. Site! 2; Theil ül Mg. Lanvrtzchts bW nach' zuiMe-

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