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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-03-21 · Heft 13 (21.3.1859) · p. Seite 188

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 13 (21.3.1859)
Date
1859-03-21
Page
Seite 188 (sequence 6)
Language
German
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M8 Schwedt,-Unna, Elberfeld, Werne- Trzemeßno-^Saarwfllingm-iLrep1oma>R., GeftckeAngermünde.7,> h Z eitunflsnschPchteü. Deutsch, l.atld: Autz Kmhessen, im Marz.- (PriMtmitth.) ..Folgendes Circutair.: ist' vor; Kurzem -voll;Kaffel aus versandt worden:.- -> . f- ,, A n d L e. H e r r e n. R a h b i n e n, V o rü e h e v, S y n - ago g e n-Aelte sten un d sä mm t l i ch eG e mein de - ‘ i gliedex Sturhessens! -? - 7 Ein Gutfür das: unsere Vorfahren;tausendfach ihr Leben einsetzten, kann deren Enkeln und Urenkeln unmöglich: gleichgültig-? werden! Unsere Religion hat ihren Bekennern schon manches Opfer gekostet,, aber sie hat sich auch als eiw der größten^Opftr - würdiger Schatzbewährt - Noch)-heute werden, ihr vielfältig von Reich und Arm in großen: nnd in-kleinen Gemeinden Opftr gebracht. : 7 > 7 : E .7^ 7 Nur Tadelsucht und Ueberspanntheit kann, dies^ verkennen' oder in Abrede stellen. Auch der. Jude der Gegenwart ist eines Opfers für seine Religion fähig und man darf nur berechnen, was in vielen Gemeinden einem kleinen Häuflein Cultus und Schule kostenso; wird man dieser Opferbereitwilligkeit; die Anerkennung nicht versagen. Desto mehr ist. eS aber.Pflicht-- auf bestehende Mängel hinzuweisen undzur- Abhülfe Vorschläge zu machenwenn deren Ausführung auch die Ausgaben Tvermehrt. Man ist den Gemeinden das Vertrauen schuldig, sie werden, sobald nur die Nothwendigkeit sich herausftellt, es an Opferbereitwilligkeit, nicht fehlen lassen: '' Täuschen wir uns aber nicht!7Unsere Re ligi yn muß fort und fort in Verfall gerathen, wenn wir nicht für gute Schulen sorgen! Unsere Schulen müssen verfallen, wenn wir nicht gute Lehrer h e r a n b i l d en! Unsere Lehrer müssen ersch laffen,, wenn-wir-nicht besser für ihre Subsistenz sorgen! -;7; Der Mangel an Lehrern ist überall - fühlbar, Md? hätten wir unsere Lehrer-Bildungs-Anstalt -nicht, er würde noch fühlbarer sein. Aber der Mangel an gu - ten Lehrern ist noch fühlbarer, und.diesem abzuhelfenreicht alle Fürsorge7für unser Lehrer-Seminar nicht aus! --- ——i 7- ^-7--:-..-7.7-7^!--! >Ulifer.o guten Lehrer wandern./bald ins Au.sland,; bald geben -.sie r den. Beruf.ganz Miedex?auf.; ,, Und,Mer will eS ihneni verargen!- Wie^kümmerlich-isish^E^ kommen.! -Eine geringe-Befoldung,. .wenig Ieben-Kykünsteuyd theuereLebenSmittM.pi.el Anstrengung, große , BeraytwUtMhit-und —- .MwHl-tUk^iy- Pxot « Meg. kanNseS.sdxmnachBeftemden,swenn.WM^nah^n^größ^ tenthefls. keme^Migungc.- zum-LchMstWde^fWen.,:,myh. was7 helfen die.Anstalten, wenn<LusL.und;Anlagen zum Berufe mangeln? .. ... ... . 7 Ist.aber Abhülfe möglich? > . :L., , ,, Ich sage. mit aller Entschiedenheit:. Ia und q-ber- : 7 Das Mittel ssi -aher nichtt einmal ein so. kostspieliges- , daß ein Uebermaß von O.pfernerforderli.ch wäre, sondern, ich glaube, daß schon dadurch bedeutend Ab- ' hülfe, gewonnen -wird, wenn das Interesse der Gemeindenandem Schicksale des LehrerstandeS d u r ch e in e Tch.a.t sich kundgiebt. , .r:! ._ . Eine folche T,h a t will ich nun in Vorschlag bringen: Die Gründung eines Verein eS und Fonds . für israelitische.Lehrer-Wittwen,-7 . .. und Waisen. . .. . - - Die familienväterliche Fürsorge, war:, von jeher ein ' schöner Zug. des israelitischen Charakters.: Er-hat sich Gottlob/auch bis - jetzt erhalten und-ich .bin überzeugt,; wenn dieser Vorschlag—- wie ich hoffe— sich reali- - sirt, so würde nicht nur der ganze Lehrerstand von.-einer - neuen Begeisterung fürseinen-Beruf ergriffen werden,; sondern auch viele Eltern würden freudig ihre Knaben , diesem Stande widmen« Die Sicherstellung der Hin-; terbliebenen und ganz besonders dieses liebevolle Zeugniß: einer, fürsorglichen Gesinnung würde die Herzen gewinnen für diesen, schönen, ja - schönsten menschlichen Beruf, wenn er mit Eifer «und Liebe von hierzu befähigten Individuen, ausge.übt. wird, der aber auch den; schwersten Fluch. nach sich zieht, wenn aus Unfähigkeit oder -Unlust der Lehrer, ein n^2-i7Ä -zu nennen ist..... ..7 777--7-7; 7--. 77 7 - : Ich schlage daher die Gründung eines V e r e in es und F 0 n d S v or, welcher, ausschließlich der Unterstützung der Lehrer-Wittwen und Waisen gewidmet sein soll--und; ersuche Sie/- diesen; Vorschlag -nachvKräftenMrchHn-: terzeichnung/von Beiträgen. I.-ein. für allemal für dm - Fond und U.: jährlich/als-Vereinsglied: zu sörpern. . Je--; der auch noch so kleine Beitrag ist.willkommen-, -und.; werden dieselben vorerst nicht erhoben, sondern sobald

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