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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-03-14 · Heft 12 (14.3.1859) · p. Seite 173

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 12 (14.3.1859)
Date
1859-03-14
Page
Seite 173 (sequence 7)
Language
German
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..Sß;.MHM-.Ein,jHoHe.s.. Slaatsministerinm i^nseren,ge-i "hor'samst, .hörgetragenen Bitten.ein geneigtes.Ohr schenken, \ ,und nach Seines. Weisheit und. Gerechtigkeit Entscheidung\ •W1!-..; .,. 7.' ,■ ■ Die wir in tiefster Ehrerbietung.verharren .. .. . . Eine^'Hohen. Staatsmimsteriums . .. . unterthänigste: . . . ' 'Dk<r'g'-'e^urg^i.'M5rz1859'/" ' . . . ^Folgen' 'die, UntersDriften sammtlicher.226 .Gemeinden.) : -».i. - 'Wä g b e bürg'-' 6/ März?"' '' Nach Absenkung..der. ,ohen mitaetheilten Petition an das KDigl.^Staa.tsrniy.i^erjum...am..2.8.,.Feb.y^ar...stgl).noch! d^^AuZörifnt;one.^v^..folgenden..G ohne, daß ihre.Unterschriften zu. benutzen, .gewesen wären: Rogasen, Koniß,.,A^rloIn, ,^8Den, .Heils^bexg, Hechinge»,; Pmne „Sar^b'e^gBernstadt,,. AohanniZburg,. Horn,^Ni-; colai, Anclam^fWer^.,, I i reiflicher, Bes.a.thung mit einstchjsvollen Männern : ,furje^ dw> CBitte, um.. Beflräge zu. hem. Cultusfosten Nus der,H^tition. ny^ ,hinweggeblieb.en.; ,folgendes Schreihen find. wir aufzunehmen dringend ersucht worden: ,,...... , , . . . i.:; Ärnswalde, im März. '/r Auf dasCi^culair des Herrn, 0r.,,.Phil.ipp.so.n:.in Betreff des,,Mschlgsses .an ^eine. ,dem Staats-Ministerio ein? zurttchende Denkschrift-.folgte bald ein anonymes, den Poststempel Berlin tragendes Schreiben, welches vom Anschluß abrathen wollte,- »da der Vorstand vermuthlich: sich nicht herbeilassen - wird,-!eine Petition, die derselbe nicht gesehen, in'' serßem Namen^ Unterzeichnen zu la ssen." Der hiesige Vorstand aber ließ/sich hierdurch, nicht, beirren, da er von dem Inhalte, .der,Petitionhurch--diese Zeitung.: sich genügend, in.Kenntniß gesetzt hielt' und auch, durch die bereits so vielfach bewährte unermüdliche Thätigkeit des vr. Philiphson' für das jüdische Interesse überzeugt war, daß die Form, in die jene einzelnen Positionen der Denkschrift nur noch zu Dingen Wren»Gefährliches oder Schädliches nicht enthalten-werde.- Hs liegt-zu.deutlich auf der Hand,/ wel- .chen. cunlautern Motiven .jenes. Berliner Schreiben', seinen Ursprüng-cherdänkt) der mitNeid-und-Scheelsucht an- Wfüll^M^^^at^^aü'^^'ni^ einmal' den'/Huth,,."'ckü o'sfenem 'Vistr ^u^uh:e^.^ Vörstany^erklärte daher bereitwillig seinen Abschluß, an dje Petition, richtete auch zugleich än^dwll Ähgeordneten'de's Wahlkreises eine .Adresse, .und,- indeür er-fp eoielpällfführtej welche'Gesetze noch aufgeh ob en - und welche; Rechte n och bewi lligt werden müssen) bevor/ das den? jüdischen- -Staatsbürgern so vielfach angethane - Unkecht- -wieder - gut gemacht - sei, - spräch - er 'zugleich; das Vertrauen- Ms^-daß^die als^ehrenwertheMän? ner bekannten Deputirten Vorkdmmenden Falls: nicht zögem -werden, -sür^ ünsevRecht in: diö Schranken/zu - treten. Hierauf ierhielt' der- Vorstandsehr freundliche >' Erwiderungen,-von denen;;die /eine - mm so Mehr/ verdient, hiermit der Oeffentlichkeit'übergeben zu weiden, da sie die Worte eines evangelischen Geistlichenenthält^:v}yt" ■;fa;.;j■ ^; ■ r ./ ■ „Einem hochgechrten! Vorstände der Synagogen - Gemeinde meinem verbindlichen Dank abstattend für das Vertrauen, 'welches derselbe mir-- entgegenträgt, - halte ich mich zw folgender;-ergebensten Erwiderung verpflichtet.- - Von. den Bemühungen des'Herrn vr. Philippsonzu-Magdeburg für die -verfafsungsm-äßige Regelung der jüdischen Gemeinde-- Verhältniffeu habe ich/bereits gehört und wünsche denselben; aufrichtig einen günstigeniErfolge Sollte die bezeichnete:DLnkschrift! dem Otaats-Minifterro, und nicht dem Abgeordnetenhaus^ eingereichtwerden,' fömöchte noch einige Zeitvergehen, iehe wenigstens von dieser Seite her der: -Gegenstand- /zur Sprache käme - und. einer -näheren Erörterung unterworfeni würde. Indeß find ähnliche Petitionen bereits -eingegangen'-und zweifle ich bei der liberalen Gesinnung der Mehrheitder Deputirten -nicht, daß die vorgetragenen gerechten Wünsche deren Zustimmung und nachdrückliche Verwendung bei dem Staats-Ministerio finden .werden. ' So dürfeN'Sie denn mit vollem Rechte voraussetzendaß /auch-'ich l es mir werde angelegen sein lassen) foweit irgend mein Einfluß reicht und meine Kräfte es gestatten, Ihr Interesse mit -aller; Wärme und Freimüthigkeit. wahrzunehmen. — Genehmigen -Sie die Verstcherung der Hochachtung^ mit welcher ich mich unterzeichne Ihren ergebensten Schallehn." ■— <Dl. Was das besprochene „Flugblatt'- auö Berlin betrifft, so erhielten wir von sehrvielen Gemeinden Zuschriften, welche sich empört über -dasselbe auösprachen. Wir gehen darüberhinweg,, da: wir obiges Schreiben nur wegen der Zuschrift des Herrn Abgeordneten: mitgetheilt. Wir-überschicken allen Gemeinden, die uns mit Autorisation versahen^. Exemplare der Petition, um fie ebenfalls ihren resp» Abgeordneten zuzusenven.

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