Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 11 (7.3.1859)
- Date
- 1859-03-07
- Page
- Seite 152 (sequence 4)
- Language
- German
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152 gen spenhen»rschw!ächliche Neugebornesin E HäuserMhrer MtrrwistWenSchöß der Kirche. aufnchmew.zu dürfeHj;Und Während) di§.kathoMch<GroßmachtDesterreich,währrenWäs ganzer <Lath olischeiD'eutschland rfür - die? An sprüch e - der. Herzotzthürner) eintretewsoll,;gehtr -die rVersammlung kdem iAnfrage ihres. MuSfchuffeS.gemäß -über diese. ibescheidettenMtten derMtholischenMitbürger!-^zurtTaigeSovdnifiig Mer\ wahrend Pastor VeDsmustst meint;- r eS ständenWchtMit- Hnde^.fdnderw em-Err-a b er e rvor derDhür, /und dEGraf Repe rotl o w -3ersbechfjerklärt, er könne fichnicht. dazchvrp- -stehen,' auchünurr ejnenii.Schattenl ivonEmpfehlung füudie Betitiow-ÄusKüsprechenl :<? i ',:nU§ i;;hf i\\{( .imxu'H MichtchesserjKügieS der-Petition. der. Kraeliten rum staatsbürgerliche Gleichstellung. Natürlich wollteiGrafM ed deHtlrow».3ersLeGmicht^ einmal eine!DisrusftbmüM dieselbe, 7tS srifschon genüge darüber. debattirt -wordem Trotz alledem musseM .win den'.-Grafen,g ewi ssermaßen respectiren. Brnist doch cein Ganz^S-g-im ganzes Charakter. Er-äst ein -ELÜ.bluts-Arjstokrat/Uder'Mlchtmit!sich'!ftilschenl,lä'ßt--ein feudaler. Herrr aus der güten alten! Zeit. vomfeinftenMaffer, ein Ritter, der stolz in der verrosteten mittelalterlichen-Rü- PungidmherfthreiM, -demwie ganze Neuzeit MiGkrü'ih ein Werk des Satans-:istf.!und!derwenn-errdie Unzucht des Alebs, deö: Broletariats auchbestraft wrssenwill,- ficher? kich!l doch -das'sjus primae noetiä. für ein-dem i Ritter-M'er- -rechüich injuriatewporumabhanden ^gekommenes Privile- .giuM-:anfieht.:?.Er MrrinelAÜtronferLirteMrliqüieiaüsMjn Mittelalter; nicht'etwaein! fossiler Mammuthsknochen, aus welch.em'-man auf Die Größeres vörsündfluthlichen Kolosses schließen kann; .sondern ein -ganzes! übriggebliebmes Mam- MUth,-das mammit Staunen und-Respect betrachte^''!Aber gerade-deshalb ist. er auch ein Gegner/ mit dem man, wenn .auch inicht,L wie mMm zu fagenpflegt/i ein -Wort sprechen kann, -wider, den! sich,-abew mit dllrtt Waffen-der-'Neuzeit .gegenüber -feinem der mittelalterlichen RüftkaminetdntNöwmenen-Streitkolben kämpfen läßt, Und da> ist W fMUicht zweifelhaft, auf welche -Seite -sich rzuleMder Sieg neigen ,wirM Weit unangenehmere Gegner - find iibepuM mrddetL nen Bourgeois - des christlich-germanischdn Staates, Pie im Bundemit: der Bureaükrütie, welche^ven'Wählspruch'des -Despotismus o - hO'stsd c’est moi“ auf sich anwendet und in Wahrheit -keine Autorität? über - sich anerkennt, * in -dtn DtLdten - ein PÜtriciat' bildess, sichmit} einem hohleU-ÄM raliSmüs -fpreizen r und dem-ProletaMt einige -libetÄt Bkö- .ckemchinweifen/ ttIlt dieser'Hattgö'rK gehört dev Vicepvä^ fibent - der: Versammlung -, ^Kaufmann Reincke :aus' tvna^Mst^inMüttn Mn-Fähigkeit Md BMibÜMüit ist« ein^MKßuchrid^.chK^ifchM WMlicheN NSMM Schdnichet! Ausschuß!Meint;! HengJsraelitrnimüffe NeZb-üvgerliche Freiheit, soweit dieselbe nach deU rVtt>* h-ä-ltmissen miß7g-l-f ch/^dürchl gefttzlichr Bestimmungen eütgerämntzirwerden,1 veantrygL mbevr deünoch r bezüglich rder PetitiW-Uebergclng'i zur' 'Tagesorönungj '-wogegen derViceprästdenvHstrstke! die PeÄttÄrlderMchstruW-zuV^ KeM'* neten Berücksichtigung:übergebech(zu srhewwünscht.'-" Zur geeigneten!BeruckflchtiFÜng, denn?gegen eine!.stwa ts-bürtz-erjl irchsEerchch ssr.e-chti-g uÄWctzlitu-khidev rgestnMngstüchtige: B.irepräfident> obgleich-er -auf:Hrankxeich!And!Engiland, auf das strengkirchliche Englanduhinweist^ sich-von dornherein fei.erlichstwerwahrenl zw müffen; ilweil4M -Holstein das Staatsthuw-mit dem'Mcchritzhuwverwachsewseü^D'et Profess orrMathjen-. reim ächtz gothaischeriProfeffor^chezeichnet die Zndemials S chwtz:verwandte,Me waN' aus Mitleidwül* vetzsrderssKicepdästdentZlgcht :ein'ewj .Schritt'n weiterer er will pieS',Mitleid berhätigen/r rlHat. .doch'-die Versammlung Gesetz' rfür den,Thierfchutzrangenommem7 'l>Dew Vicepräs fidenten ist es nicht genug, daß eS den Buben verwehrt werde)s;die^ SpeWnze^-! dieriGoW'nun -einmalugeschaffen hat/ smit lBlasröhremr vonliwen Dächernnzu -schießenm weißH däß -wre'i Sperlinge- (harmlvfe s.Thierchen)KMt?dem Kandmann :sogar': von -mänchemi Nutzem find-, ' daher-will etüsieauch! nicht -verhungern-lassen-, -vielmehr soll manih-- neu eine Brotkrume r hinwerfen,i wamit sie: doch Much -in. der harten Noth des Winters ihr. ärmliches Leben fristen könn'em -uiSousoll man --auch nden -Zudew rbürgerliche Gleichbere'chtigung.retnräüMeü/ sie - müßten'äwohnen können, wo-sie wollten -und die Mche? derndürgeplichenEhrungj -müßten ihnen -nicht!-abgeschnittew werdem-Mnd-WrmBeweife-ndaß w Acht.-ztt-rMlifüp.Äe'.' Juden-verlange) Pellt der-Biceprästdent den Juden ein testiwonium woruw^ausz-ste feien güte und ruhige Bürger,spräfenllrMsckeAe wem Pattizierauge fo widerlicheBittkergestaltenj! rzählrrn ifrlbPfiMBerhältniß zu ihrem christlichen Mitbürgern -nicht fo-diele Saufer Und'Hurer'kübgleich-den-diesen LasteLn^ftöhnendemChristen doch-nicht die' staatsbürgerlichen Rechte entzogem werden); ja in Mtonä- Hättenr'-Jüden SitzM den Städtcolles gien, ohne daß die Stadt Schaden.'davvU'gehwbt oder > - d i e Ä b tz i g e^ n' Bürger^ des E ö'tl e g i ums -sich d'adütch v et l e tzt g-efüh l th ätt'en. *) Wirklich« Mlso Ad-Stadt-hat keinemSchaden davon gchabt^uMdie Mich» M'Handwerker! PM-Kkämerdenen' bei .allereTüchtigkeit DaS wirb M Tröst stiit für däs'-nglifche'Untethaus, das so eben die Juden zugefaffen hat^'^ H'^ -i-