Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 11 (7.3.1859)
- Date
- 1859-03-07
- Page
- Seite 153 (sequence 5)
- Language
- German
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snMhtMeFaM 'MV'"Le'r!'gWz^ LUke'ch'Mrstänhe ^öch'"die ©feTcfletl^eifj*unt> rJ&ie* ‘gefehltsich - einegrüiiEche MgeMieine-'Vildüttgl üsttz über' -iW Sphäre" hiüausgehend'e Ke'ÜMlM'aÄAeigüetF, 'HMn^stH NM5peÄketzt'^MH'l^ baß ein Jude von gründlicher Bildung, trefflichen Kenntüiffen und Eistficht ^vielem ÄMen->W^öffenilichen'-LeM^ an ihrMk'Seit'e^saH^uNd ^ihlieii' mit ihrem'Mathe beiständ'? WaMich^-Liü^eit-'KößeM-Hdhn-,-- als-in^brn- Wötten des-Professors/'liegt-'in' dlDm-TtstiMöniünst des VicW'äffdeÄen^ Äls^obu mW schön ftit ^länget Zeit iwPrankreiW Holland!,< Belgieü,''seit längerer Zeit auch'in Dänemark-die Juden wvlleusiäatsbürgerlicheMechkd genossenzüvi TM^r^lchdhick'i'SAätsLMtn'lgdjvirkr^und'- sich der' Ach- Ä'rttzl>chM christlichen Mitbürger' OftieEhättet,,' als ob sie Nichts ist-EnglaM tvö< sie so eben bollkdürmen emancipirt sind,'-! höhe Cömmüitalämter bekleidet/ in' diesen 'richterliche Functionen! geübt, ümd inällen diesen 'Stellungen allgemeine Anerkennüng - gefunden > hätM,' so daß' es' noch eines sölchsn Testimoniums i eines'Ältonaer Kaüfmarins 'bedurftes M M'M-richifettiM,' ''daß-'^aw-sse >döch^nichV'M''V^ ürmüng! oder^zu'm 'HNngettöde "verdammen 'mög^''Währ- 110; 'to'Üttn VWSübVn 'Hölsteins'-drff 'aus-ein-solches ^eM Mnium ihren^ÄnMüch'auf'Gleichstellung-bWünben'müssenHsöllLe -es'-'gar Einzelne" ünM'ihneN geb'en, die auf ein solches' TöstiMöniund'-sich''etwas 'zu Gute thun' sollten, sie e8>^Nichtr'MK»ihri'als-"'Höhn^'äuffassm-^ müN, ''so ver-r bienten^-sie-in h'er-lihnch^'arigtwiisenkn'-'Stellüitg''züverscharren!*) Hat aber der Vicepräfivent'der'holsteinisch^N Stänbeversamnllung d'tn' JudW ein ^Testrmöniüm^'äüsgestM,^'hät^die-Berftimmlüng' 'durch Wi verschiedenen öbenll^erwahnteü Vörolängd ,;vör -den Augen Europas " sich -selbst 'ein-Testimönium-ausgestellt,' Nach welchem „Eülröpa^'ihr den- -ihr-hukömmendbn Platz anweisen' möge!" Wr^ebenifirn'erhieHWiön'Misraetitischen'GemÄntze zu-Rendsburg/' welche ein noch 'schlimmeres Schicksal' hatte. Sie'lautet: - - 1 ' r ' ' -u-'^/Schoit im Jahre 1838', -'mithiü 'vor' circa" 21 Zähren-. haben die *gehörsamst'Unterzeichneten sowohl) als auch die'Vörstdher' anderer ijräelitischen Gemeindenbei der W hell- Ständeverfamürlüftgüm /Gleichstellungder Israeliten mit' den' übrigen-Landesbewöhiiirn in bürgerlicher Und' po- -*) Der OrdnüngMegen ftt-Wr NurlaNgeführv/'chast dje Versammlung mit der Majoritätvon -einer Stimme noch nicht, einmal auf den Antrag Reincke's, einAingsonf, dern die Tagesordnung beliebte, wofür -ihr übrigens Me. Juden Holsteins unter diesen Umständen nur' dankbar sein kötinem;'r-\;:r. •'!-c-"-l MschebHinffcht KtitiönirL" '*■ Die königliche Regierung leLie in ''Mser VeranlaWng" im ÄaM iM2' der HdlsteiNischen Sfändeversämmlüng" 'einen''bezüglichen^ Gesttzen'twürf zÄ BegutachtungMt^wie^denn äuch" derfelbe' Gegenstand' in späterenUtättdevepsainnilüngen mehrmÄs zur'Verhandlung gekommen ist? Obwohl'nün idaWr KämtzMM'-ünÄ 'aüfttatm,ufo orMrtd sich 'doch/jtzdesnial eine'Mn^MWütÄ der Versammlung dawider, chaß mark die 'Rechte 'ded^Jstaeliten -erweitere' Nur jin; den Kriegsjahren' tratNtübergehend d'ine Ausgleichung ein/ chie es aüch mW rödhl aW -ersfeiwMMte,'- denü' M'Äsraelit'eü dienten 'dein LattÄ mit' deü Waffen - in dtrHand/ste habest stch^ hlerund'vä als tapfere'Kämpfer gezeigt/ Damals saß'ein' Israelit Uütw 'den!Vertretern des 'Landes 'in' der LandesvetsaNtMlung, mehrere' Israeliten-''wurden'' zu Städtverordneten' gewählt ü. st w. -'Allb'--diese'Rechte''Pnd' den 'JsjÄelitdti später wr-« dergenommen worden,'''freilich' nicht durWdie Schüldder Landesregierung^ sondern-edeN wieder duW diö'Ständet Aufein-an Se?Mmgl. Majestät-''sterichttteS Msüch um Eman'cip'ätiön/ vom''31. ^ctoder 1887/ ist'^der^ nfeten7 ^<mciri^ei!iinterm! 29 therlt) daß em'ä' Aufhebung 'dirHrn Bktreff^ ddr 'HssenÄichÄ und' bürgerlichen Verhältnisse ' der 'JstMitien aNndch'bestehenden ällgemdlneit 'und specieÜenVeschräbküngen nür -äiif kdMlatiddÄ'Wege'''werdö' erfolgen"könnejr. äüd^'ddiß^ Ministerium daher außer Stande' sei/ ^itt 'diise^Bezithüssg abändernde'^Verfügüngeü^zu^^'brlaffett.' " :>l'J jjSelbff-bei denVerhandlungeir Mir'di'/'ÄMtAttzssiisttigkeit der^Jsraeliten hathe'r bäÄW'MWch?'CöMtssar^ in der- StändMtsamMuNg' es aüsgespröchen',''däst'' ds die Absicht der Regierung sei'/ den *Jstaeliten, da' sie ihnen neue- Pstichten'aüferlege/ auch entsprechende' Rechte'einzuräumen) r|--; ■ ' - ' -Mir'iköMdn es ''dsther''nicht unWasien^ ünftre ' ost vörgebrächke' 'Bitte nochmals ' zu wieverhdlen^ ^^Dt'r fragliche Gegenstand ist während eines Zeittaüms von '20— 25 Jahren im Ständesaal und von der Presse so vielfach erörtert und bEtzroHm. .rz'orde^, d^aß.,.esN, -nähere-iMotivirung unsers'Antrages für völlig überflüssig^^ erscheint muß. >.,,Ünsere Förderüng isk' gestützt aws'tzest üstümstöstlichen Sätz: ,gleicheVflichlen^erheischen gleicht RHfe!",^'Die \ 3ffta cliteit" i in * itnt j or|^ein tVa 9 eW ‘ idfVe ’ Ästen/ "wrkl/W'Übrigen gewöhnest des'Landes's Äe/ ihnen die'' entsprechenden Rechte'Wo'renthält/ dd td'in seiner Macht' steht, sie zu gewähren, ladet eine unverantwörtllche schuld' auf sich, sollten'wir nicht Alle'auf'das Wältdn/de^'Zeit- ' Leistes athten?' 'GMWem''3ahre^' alS^Äo 'SÜche zuerst