Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 8 (14.2.1859)
- Date
- 1859-02-14
- Page
- Seite 114 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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yen und» lautet ein Spruch des R. Akiba..*)/ Komme,nicht,,, so-heißt ^rnE)''uü^r 'die Sptztter, 'denn vielleicht.könntest Du ablernen vow ihrm; Handlungenspeise/ niM bei einem Priester, ^der'mnwiffendist'/ 'heÄrk/Du/ßrö'Mest^ Dich am Heiligen vergreifen; Weite' DM/Hit/Deinen/'GelöHyissen nicht allzu sehr aus ,' denn soyst' wirst Du .treulos gegen dem Eid;'gewöhne Dich an keine"Mahlzeiten, denn sonst IriM Dich Ärmuthstiehe ssefM/däs 'ZwesfHaH..m,chem Unerlaubten, damit Dü nicht das Gewisse desselben überlrittst; verlasse Palästina nicht / denü vielleicht wirst'Du im'Auslände ein Götzendiener (Äbboth de R. Nathan 26.), Die Absonderung ) so' heisst ^es ferner, bringt zur Reinigung. * 2f Wer eine des' Ehebruchs' Verdächtigte in ihrer , Schmach/^ wie sie' zum Trinken der VeMuMngswasser geführt wird) ffcht, der enthÄte sich bes Weines/3 *)^ Gieb der Art 'kein Holz zum Stiel, so wird sie Dich nicht, vertvüüden 'also ries, iheißt' es in/ einem' 'Gleichnisse, eine. göttliche Stimmech'en' Bäumen' zu/ di/'bei der Schöpfung des 5 Eisens in' Angst Und Furcht g^riethen und /besorgt um ihr Bestehen'zu Gott jammerten —ölso ist es mit dem - Bösen , dem ' wir uns ’ entziehen; sollen.'^) Je mehr Fleisch, desto mehr Würmer, je mehr Güter, desto' mehr Sorge, je mehr Frauen, ‘ desto' mehr Zauberer, je mehr' Mägde, desto mehr Unzucht, je mehr Knechte,' desto mehr Raub, je mehr Götteslehre, desto mehr Laben, je mehr. Besuch der Lehranstalten, desto mehr Vernunft ü. s. w. (Aboth 2, 8;j;‘' Fernerder Schlaf um Morgen, der Wein am Mittag; die' UnterhÄtung mit Kindern, der Besuch/ der Verfammlüngshäuser der Ungelehrten bringen den Menschen aus-der Welt (Aboth 3,14.). Als Noa zum ersten Mal nach der Sündstüth eins Weinpflänzung. anzulegm>'gtn'g>^ 'begegnete das' Haupt dir Dämonen mit dem frohen Zurüf: Mensch/ Du 'wirst wein 'Genosse, bei dieser Gstanzung gehörtmir eiü' Theil,' ich warme'M'ch,/ daß - Dü' nicht in meine Grenzen' trittst.' ' Thust Du den-' noch dasselbe und kommst in mein Gebiet/dann, wisse, fällst Du-' mir als Opfer!5) Gott schuf m uns den Trieb zum- Bösen) aber er gab uns zugleichdie Mittel,/ die Thora, wie wir denselben bekämpfen.3) Betrachte drei Aboth 3, 17. /?) Aboda-sara 20.?) Sote 2. . , - *) 1 M. Abschn. 3. . .. ^Mdr. rabb/ 1 M/Abschn/Ä, ' b) Siehe: BöseS und Gutes :im' Menschen.// //r’J /// Gegenstände ^ynd MM WMtz/smiMr^erssMünd-chMiM wHH ^gekommen ^Ach i- NMmHiehest ynd:Mr- Mer^HuMeG.stnHMMuAg' Megen (tpirMhvMWott/r dem.festigenVZiss^MMS ^über^MiriM:; welches' steh.t,^.ein.,Ohx, > welches Hört mnd Nungenwettren-in )chas- Buch-gxzeichye^ ,;Mnk.stz«ver^ - stündlich ist di/ Lehre der Weisen, wie wir durch die Wahl;des Gegensatzes des Bösen.,zpr Verrichtung des Bösen gegangen. Welches ist die Genesung Ws Menschen von den -Leideyndes Böftn2; so heißtes iy,£&KbMchWbMDar- \stellung dershierher gehörenden Hagadoth)in.-MaimonidesF)5 Wep-zurwZorn/ leicht-reizbar ist, lautet die Anttvortdar-1 ^auf: deyr. sage man^daß/Wne FsthruM einesolche Wen^ chungmehmen/müsse, daß „ wenn M MW.geschlagen/undi -geschmäht werden spllM stch:-also -zeigen-müsste als/wenn k .er nichts urerkte. Diesen Weg soll. -er./so,lange..einschla- ^gen, bss das Zürnen.aus seinem-Herzeu,geschwunden seinsvird. Ist Jemand -stolz, hochmuthig ,,so ist dessen Heilung, daß. er. dys äußerste, Ende chexcDemuth/ ergreife,? inü;Kleidungsstücke sich Hülle, die ihn-verächtlich machen undfj -dasselbe so oft wiederhole, bis der Stolz aus seinem Herren gerissen ist — erst dann soll -er; den Mittelweg betreten, der der 'beste Weg ist, den et nieverlassen dürfe. Auf diese Weise verfahre der Mensch, auch Hei.an.drru? Richtungen. .Wenn er - bis an das. äußerste Ende auf,der; ei-r'. Ney;Seite-.gekommen ist,- so. soll er/das? äußerste Ende auf - der andern aussuchen,? sich hier so, lange; aufhaltenj Äs er; den richtigen. Weg.--- nämlich-Pen mittelsten? ^/gefundeMi hat.A, Ausführlichem finden wir dieBesprechungderjeni-l genMittel, .welche durch/ die; Erhebung.' des -Güten,! chamM dasselbe zur Herrschaft gelange,>, die.Vernichtungldes Dösend Erzielen. . Wohlthun unterdrückt? jedes- Leiden ,^daDdiefts l nichtxeintreffen kann.H) Buße/-Gebet undWohlthun-ver^j; nichtttl - jedes böse Verhängniß.6) / Sieht;der Mensch/ daß Leiden über ihn kommen, soll .epsseinlL-OandlungH Mttr« i suchen nach den Worten: Lasset uns unsre Wege nachsuchen, s sie erforschen, und. zu dem Ewiges zurückkehren?(Klagelieder. 3.)^) . Gott. gab den/Menschen und -nicht deucEn^,. geln die zehn Gebote, so heißt-es in einem 'Gleichnisse,'- weil! nur Her Mensch und nicht die Engel den - Trieb.zum Bö- - r ' '*) Aboth. ' / / 2) /Aboth 2. . 3) MäimonideS Abschn. II. in Hilöhöth -deoth.; .*) Daselbst in Kefeph-Mischü'e/^ - '; 5) Midr. rabb. 3 M. Abschn. 27. 3) Midr. rabb. stehe: Buße. . j 7) Berachoth 5.