Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 7 (7.2.1859)
- Date
- 1859-02-07
- Page
- Seite 92 (sequence 4)
- Language
- German
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?! zMnekwMMMd^JhMAuM anscheinenddie Provinz-Mestphalen betreffHndenHache-'welche jedoch Heb «gh^epHvtrachtung/auch diesMWMMnwM np andrer; Provinzen unseres» Staates. tnitbetMt,. zu-, len-, - fern. .Die Sache ist folgendem: .......... . ,,Dex> diesseitige PMiMal-tzandtag hatineinerseiner jüngsten OitzzlNM. wiederhol^ den OMlMgefaßtx arpeiyxm. andern, Orte^ als-WV gegenwärtig die allgemeine Jrrenarl-. stalt der Provinz sich befindet, derProvinz-Westphalen LWKevcrng^hisches-Irrenanstalt! Miauen,,, dnmM die Zrrekrankr^n d:e-n.!L-o,wfre,ssro n en.ncrch)<getzvennch w ürd e.n.! Die? bisherige Irrenanstalt dieser? Provinz b.eßndet. .M? in Sbad th ex ge;- Dieselbe, .ist, ffc;Kranke a>llsr CynUstonen.-zugangftch< DieKranken genießen, ohne Aückficht? des? Glaubens, eine gleiche. humane. Pehandlung; Es? bKßndensich-gegeuwärtigk daselbst- 21 Kranke unserer ReligW- .Bei -der stattstnldenden Trennungwürde -maundie hatholischey.-Kranken 'daselbstlassen/! und die -evangelischen' der neuen Anstalt überweisen. Von dem Schicksal, der Kranken unserer Religion, ist gar Heine,Hede,;/ eshat vielmehr den Anschein, als wennsolchv' sich: selbst überlassen bleiben sollen. Wenn nun auch-letzterer Schluss schon aus polizeilicher- Rücksicht. nicht, gut, anzunehmen, ist, sowürden die, Wischen Kranken, der einen oder-anderen Confesfion zugetheilt, stets.?ein Gegenstand des Anstoßes sein, undsich nicht mehr- Per. früheren liebevollen Behandlung' zu erfreuen haben-, möglicher Meise aber möchten dieselbenauch wohl gar von der Aufnahme, in einer oder der-andern der. Provinzial-Jrrenanstalten gänzlich, ausgeschlossen und. an Privat-Jrreuanstalten verwiesen, werden,, was.- doch wahrlich ein betrübendes Ereigpiß des Ibten -Jahrhundertswäre, und den Familien, unserer: Confesston, welche, das Unglück habeneine geisteskrank« Person unterbringen zu müssen, unverhältnißmäßig, höheren-Kostenaufwand. veranlassen würde,, indem die Verpflegungssätze der Privat-Irrenanstalten mit denen, der, öffentlichen Anstalten, bekanntlich, in gar ckejneM Verhältniß stehen und zudem Privatanstalten bei Weitem, nicht, die gewünschte- Garantie gewähren., - Für die Verpflegung der. Kranken in der Provinzial-Jrrenanstalt sind feste Sätze, je nach den Vermögensverhältniffen der Kranken, und der Elasten^ im welche solche, untergebracht werdenbestimmt. Für Arme, deren Derpflegu ug, aus Armen¬ oder. Gemeindekaffen gezahlt werden, muß, beträgt derselbe überhaupt nur 3.2 , Thlr. jährlich.; Diese letztereklaffe bildet die. Mehrzahl, dev Kranken, unb der durch deren sehr geringen Zahlungssatz begreiflicher MMentstehende Aus-- sall. wird: jäWch; als, Beitragen dG-,ComNWyMastm von säMMtlichen Wnwohnern^dep UHckstchtlM§Mligiqr^.«cho-on. Mqru-ttk nun eine Trennung nach/,C Qtiifftfsi-onen? r : /,Da nuN^obig^>MaMsgSbeschUtz/iyi.ieiMM^La-M dem sMinisterium; zur? Geyehmigung, f zu gehen dürfte., /so richtet, u. s.-w>/L. , „Eine Trennungder. unglücklichen.GeisteskrankmherMen ProvinzL- —- Hlos.ausiReligionsrückstchten -*rist wahrlich nicht geeignet, die verschiedemn ReligionSgMoffen in Liebe sich näher', zu führen..- : n :;i .>•••. Mchließttchi ist auch.noch tKU! btzkückstchtigen, üdaß? die durch Trennung: den Anstalt für die Provinz entstehenden bleibenden bedeutenden.MehrkostenechMich in,die. Wag^ schale, fallen-würden- Es. wird dadurch der GehaltVessPer-, waltungspeWonalsi für immer verdoppelt —" r-, -1 77^- . Mir^ hahenhier nur; ehn.i go-;dsr,ähnliche Fragen uich;Auffokd.eruMgen. berührenden Zuschriften bervors gehoben^ nur Zll-zeigen, wie.dringend es.ist, daß;allseitige Schritte geschehen./ Melch.es unsere Ansicht, hierüber,;.werden wir binneni Kurzem angeeigneter Stelle aus sprechen. Vom ZnsliMk zur Förderung dkt isruMifchett Meratur. Wir sehen uns genöthigt, darauf aufmerksam zu machen, daß dieganze Auflage-der diesjährigen Jnstitutsschristen von 340b Exemplaren dis. auf das letzte Mem>e plqr erschöpftist,-daß wir bereits viele Nachbestellungen haben zurückweisen, müssen, und daß einejede derartig« für das laufende Jahr.(1. Mail858,— 1. Mai 1859); i völlig nutzlos wäre». .Wir -machen dies, umunnöthige? Correspondenz. zu vermeiden,, bekannt,, könnenaher nicht unterlassen hierbei zu bemerken, daß. wir auch in Zukunft nach strengem- Grundsatz verfahren und die- Auflage. .nicht größer machen werden, als bis zum jedesmaligen Termine Abonnenten sich gemeldet haben; —; Um Mißverständnisse zu vermeiden, erklären wir.,, daß ein neuer Band von Pr. H,. Grätz' „Geschichte der Juden" im fünften Ja-Hre. (l.Mai 185b — 1. Mai 1-86.0). vom Institute herausgegeben werden wird. Der-- selbe liegt bereits im, Ma.nuftript vollendet/ bereit, - und. haben nur äußere Motive-, den Druck -desselben 4m lanfend-ön Jahre behindert, Motive,- die weder vom Willen des De., Grätz „ noch der Leiwr. des Instituts abhingen.