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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-01-31 · Heft 6 (31.1.1859) · p. Seite 81

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 6 (31.1.1859)
Date
1859-01-31
Page
Seite 81 (sequence 7)
Language
German
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rmMauch kgum im/Stande^istl/-/deN Werth/dervorliegenden Arbeiteni-anzu-euten, so^ wird dieselbe^ doch hingereichl: Haben; den judischen Geift erkenneni zu lassen, -der dasGanze durchweht,?so wie den organischen Zusammenhang'- der/wahrhaft/ zeitgemäßen - beehrenden -und anregendeN 'Abhandlungen. i>< J :fi %. t > t v \ »* -- Wir -könnenrben »geehrten Wersaffern^ur ans vollem Herzemp,,GlüEauf>! k' zurufen; müssen -aberzugleich der Besthev Gemeindeden 'Dank dafür) aussprechew, daß ste ihre warme Lheilnahme .für die Anstalt auch auf dieHernusgabe des Programms>burch^ die-dabei gebrachten Geldropftr^erstpeckte/K 7/ / *; > MöchtefdochlallwäriS in den jüdischen Gemeinden wah- «MSinickund-krcsstige TheUnahme fürWgerNäße-Bildungsi' nuWtendLegeMerden /und sich, kundgeben;Amtzchtewinsbe5 sondere die! MaLbinen die-schönste- Aufgabe Wes-Heiligen BerufLsdarinuerkenneg-PstanzstaftendessüdischenGeistes und/der/lgeläMertem Erkenn tniß/ervichten^ und sörveW-zu helfen- /und Mcht -^Lwie/j esMderno chinmanch er Ge- Meivde LlngaM '-den KaL ist ^-/ouS PrrvatrüÄfichkenden odlml Bestrebuntzch /der Gemeinden hindernd<entgegentreten. Möchten -aber. auch) MeujüdischonLehrer erfüllt sein Von Erkeuntniß/und Gottesfurcht , .-von Berufsliebe mnd. Berufs freudigkeis und-, Eifrig den-Fortfchritt aUstrebend, 'die Wisfiou/iIsraels nie -aus! drn Augen, verlieren! >? A. .'S^' Fi sch er, Oberlehrer. -7- Preußen. / „ 7-''/ - Wercherode, -2V. December^ . (Privatmitth.) 'In Mo. M.- .4/6.Lund 49/..-dieser Zeitung wird aus Berlin, A achen: uM.ArnSbetg ^gemeldet/ - wie unsere GlaübLNsgenosstnvdas ihnen /zuftehendeRecht, mit Muth und Entschlossenheit-zur-Ge-ltung briugen. Jedes jüdische.-Hech-erweitertstch .bei solchen-Nachrichten und gelangt immermehrnzudbr -Gewißheit, daß in Preußen Bürgerthum und Judenthum aufgehört haben, feindliche Gegensätze M sriy: ähnliches sei uns gestattet.,. ^auchvon Hier aus zu berichten. Vi ■) In /der7 hiesig^ überaus gewerLreichen^St'adl gehöre schon seit Langer Zeit immer -zw e-i Juden zur MadtveMdNeten^ Versammlung, die - aus zwölft Mitgliedern .-besteht.-)!<pl) vori/Kurzem waren/ -es- Unsere frsihoren MemeindevorstLher/) Herr Rmtier Falkensteiv und der König!. Lotterie-Einnehmer Herr Albert Frühberg-; mach-demMEit^'tze-^Mstern'''P^M-Mße Bovsteher. Herr- David k'Herzfeldzum Stadtverordnelen/!gewählt /worden. / / Herr Frühberg ^isd auch -zum Schriftführer ernannt und/ verlangte'daher', Haß - die allwöchentliche-Sitzung^ zu"-welches hier /seit-undenklicher Zelt -'der Sabbath - bestimmt warauf einen - andern- Tag verlegl wevd'e-üdamit 4hm,/dem Juden, der Sabbath wie dem Christen/ der Sonntag bleibe: /-Der Versammlung war/dies Anfangs etwas Neues, /Unerhörtes-'Won'ihrer eingefleischten Gewohnheit abzugehen- und für ihreBitzungeneinenTagMmähtender, ihrem gewerblichen Treiben eher eine Störung bereitet als der- Sabbath; doch Herr! Frühberg brstanb/darauf, Und hat somit füd seinen Antrag die kilnOi'm m igo Genehmigungerzielt^- QÄägt man dabeidaßsich die Stadtverordneten - Versammkung uicht mit ihrem christlichen stellvertretenden Schriftführer - begnügen *wdllte, und eines Juden-wegen lieber ein Opfer brachte und ihre Sitzungen won Sabbäch auf einen Wochentag verlegte, so-dürste dieser Vorgang ™ wte der hochverehrte Hevr-RsdäcteUribei dem Analogon .-4n Berlm-chevv'orhob - sehr wohlals ein durchaus, günstiges Zeug-niß für die hiesigen Israeliten M l betrachten sein. -Dem Herrn Frühberg abergebührt unsere, besondere Anerkennungder' überhaupt für Ehre und Recht unserer GläubenSgenoffen em warmes Herz hat. Wir führen hier ein Faerum an - das, obschon vor längerer Zeit geschehen, doch. M Seiten stück der Kirchentags - Predigt zu - Hamburg Veröffentlichung verdient. / - - - /' . . Derhiefige Superintendent Brennmg -stheütel stich nicht - in einer / öffentlichen 'Traurede/ die- Behauptung auszuspcechen -„Juden sind' gleich den Heiden'-der Liebe ar ns äh ig^ "^ und-bald hietz eS -hied und da im Munde-mancher feiner PstegMge':- „die Juden kennen-keine Liebes -- / - Dem, dachte unser Herr- Lehrer und Prediger rPincus, muß man entschieden entgegentreten,-undschr baldebenfalls bei -einer-Träuung, wo ünftrGöttoshäüSvon Christen. angefüllt war, bot sich ihmdie paffendeGelegenheit hierM. -Aus dem ewigen GotteSworte,- welches das Erbtheil?4st für die 'Gemeinde- JakobS und auS Erlebniffen 'MHunse-rer- Stadt machte''or eb'Allen klar, wie. L ie bedie Sonne -ist-' weiche Israels diertaufendjähiige Geschichte duvchletichtet und durchwärmt und tbezeichnetedie Behauptung Breunings al'S/einen Wahn, als eine -Früchtdes JrrthMs-^wo' mcht 'der

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