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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-01-24 · Heft 5 (24.1.1859) · p. Seite 62

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 5 (24.1.1859)
Date
1859-01-24
Page
Seite 62 (sequence 4)
Language
German
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haste MWMchch ÖViflimif* geeichte 'erreichen^ lassen uns nur wünschen/daß -e'r!,Ver» fasset Äe Hröken^MEer in seiner' Uebertragn.yg' des' TachkeÄoMnljD^.'gMM^ verhöllständige^ußst ^sy frä#.gärige IfiÖerS^tt;bVu:tf&etV2tterai:ui: Änvchlerbe.' ^Wir HÄeck ei^ Akobe Moiren'lebten Äuynnern des' jüdischen Volksblattes' vom dvrigest Jahre^ gegeben^ wächq/sicher das Verlars An der meisten Lesernach der. ganzen Arbeit des 0r. ''Kampf' geweckt hat.. Die Zweite Abtheilung beginnt mit AnepWhaNdlustg' der'steühebräischen Woeste/mndAM dünn 'M''aMglusischeli'Mchu'le/ uber^'öeren 'HastpÜrÄgkr mit' großer Gewaitvcheir gezeichnet werden. Hierauf folgen Salomo * Jbn1 Gabiröl/' dessen Biogräphie und Charakietistrung 'mit' hineingelegten 'Proben , sein er Dichtungen; Kt'sArichest'''M'öses"3'bn,Ärst/ Ädtaham ben MelrsIbn (ßii*,.HWü.'ha-Wi. /Dch/Vchst'chat^eb sehr ivöhl vÄstünben) diese vielseitigen Geister' iü/HM"beLschied^nen MchkMAn/därzüsteUen^ und"M't/stngMsjsenest/Probest'zu b'eWen.' Es triti" t>abut<^rtoem'9l«nl6* gMLK^r^pMsM^-rcliHenÄHterMule^niAAn^ lvelche's leidem Vers' aufrichtigen^Dank' Men wixdl — Der zstieiteWand' und XXVIIl!), mit einem deutschen und' hebtäischen Vörivort"versehen, .bringt zunächst eißiA Ergänzungen zü des Äerst/llLerk //Die ersten Makamen", von Ä'elch'en in sonders. seine 'Bemerkungen zur Metrik sehr zu heachten find. ' Es folgen hierauf die punktirten 'Terte' zü' den sämmtlichen Uebersetzungen, welche der erste Band , enthält^ begleitet von' zahlreichen und umfassenden "Anmerkungen/ welche die''richMen''Leöatsten','-ejprest' chen, und viele linguistische Bemerkungen zu Wörtern und Sprachformen enthalten. Besonders werthvöck find die kritischen Eröktetüngen in den „Beilagen" über die Dichter und Gedichte, welche im ersteN/Bande außer dem Tachkemoni mitgetheilt worden. Ein Schreiben Rappoport's ist nicht minder seines Platzes würdig. — Scheiden wir mit Achtung und Anerkennung wonbeMs Verfasser, so sprechen wir nur noch den Wunsch aus, daß nunmehr bald aus, den vielen trefflichen Werksteinen ein völlständiges Bauwerk der poetischen Literatur 'der Juden im ÄrttelaÄer bis zur' neuesten Zeit vost Meisterhand errichtet werde, ' ' ‘ In das benüchbatte Gtbiet versetzt uns//wie wir es bereits angebeutetV das Werk des vn.Kapserlmg. Wir haben' es hier mit den jüdischen Dichtern Spaniens in spanischer Sprache . zu thun. Herr vr. KayseÄng chat hiermit ein völlig neues Feld bearbeitet, und eine neue Bahn mit so glücklichem Erfolge gebrochen, daß wir nur wünschen ' können, es ckögen auf derselben bäld ähnüche ÜjÄeiten'^über" hie /ÄHe /und' Verdstnste^ spanischen Juden ausdem" wissenschaftlichen Geriete,in Philosophie^, Me'dicin, ''Mathematik^u?sw., /so werteste /sich hiezu des spanischen^Äi'oüiS' bedient-- habest/ nachfokgen.'" Äe,'eigentümliche Gestaltung Äs 'GchicksÄs!derspanisch-pörtugie-- fischen Juden,f wie/'ste.'aus der ibenschen/Haldinsel verjagt/ nach" asten /Weltgegenden'^ gechieben','.'dennoch, die spanische Sprache,' sck L'ewöhnlichen Leben 'f^ei!i!ch^' sthr '.corrümipi^, bis heute "noch heibehälten hahen/ /so "wre Mst/gera^e^' Po.esie/.m"der Landesspräch'e mnt' den.'chirkijDen. Geschicken der Äesammtheit' und'der Einzelnen immer und'überall enger verknüpft 'ist','"zwang 'den' Üch Kähserling in seinem literaturhistorjHen Gemälde näher in che Geschichte der sp.anisch-portügiestschen Juden selbst einzugehen. Er hatte ja seine Helden durch die traurigen Zeiten'vor der Vertreibung/ er ' hatte sie in die Kerker der Inquisition, er hatte stettäch Holland und Ätatt'en," nach der Tüdker und Fez'zu'begleiten. Es ist daher das'Werk vr. K's. eiflent^ sich rine' Geschichte der spanisch-portugiesischen Juden, aus welcher die Dichter mit ihren Schicksalen und poetischen Erzeugnissen besonders hervortreten. Es lag dies in der Natur des Gegenstandes, und''sowohl die Geschichtschreibung als hie Literäturhistorie hat bei diesem Verfahren gewönnen. Für.Jeden ist die Fülle neuerThatsachen, die Menge ^ziemÜch'ZnbekänutedWdsönen/Helche Herr & an das Licht schafft, zu bemerken und 'überraschend. Dabei' wollen wir nicht verhehlendaß der Vers, von acht jüdischem Geiste so beseelt ist,'' dast wir wünschen, die Geschichte des Jüdenthüms möge immer von, so begeisterten Jüngern bearbeitet werden!. "Auch rvir/schätzen die'Objectivität in der G'eschichtsschreibüng sehr höch. Indessen findet für die Geschichte * des'Jüdenthucks" und. der Judenheit doch' ein anderes"Berhält»iiß'statt/' Die"Geschichte keines Menschenstammes ist so von einem einzigen Gedanken erfüllt und gestaltet, von eitler einzigen Misfion so durchdrungen und "beeinflußt','! daß ohne "diesen Gedanken "und diese Mission begriffest zu haben und in stch selbst zu tragen,' das Verständniß der jüdischen Geschichte 'rein unmöglich ist' und damit auch die rechte Objectivitat verloren geht. Erkennen. wir so die Verdienste des 'Kapserling'- schen Werkes aufs Bereitwilligste an," "so 'Änn^n'wir' do'ch auch nicht umhin, seine Fehler und Schwächen uns klar zu machen. Die Sprache des vr/!,K." 'ist' nicht' immer dvrre'ct, leidet oft an Verwirrung der Cönstructiön und än Zusammenhangslosigkeit der Bilder. / Er hat es sich hierin etwas leicht' gemacht, und nicht immer dieselbe Eigenschaft in Üikisched' BeMtzüng b'er'Ouellm Und m Eichiüng 'der

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