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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-12-06 · Heft 50 (6.12.1858) · p. Seite 691

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 50 (6.12.1858)
Date
1858-12-06
Page
Seite 691 (sequence 9)
Language
German
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m fctn, -unb.b« «tt den bösen den Tod erhalten soll.') Ferner: der Schlaf — obwohl der Zustand der Untätigkeit, ist gut, denn durch denselben stehen die Menschen gestärkt zu ihrer Beschäftigung auf. Der Tod ist gut, damit di« Frevler doch endlich aufhören.gu sündigen, damit auch dir Frommen von Ihrem Kampfe mit dem Leben auSruhen. * *) Dies« Erklärung deö Bösen «nd Guten tritt bei ihnen noch dadurch klarer und bestimmter hervor, daß fie Gegenstände auszuzählen verstehe», die wir bei den Einen -Heil und Segen verbreitend, und bei den Andern nichts als Zerstörung und Zerrüttung bewirkend erblicken. Alles Gute der Frevler ist in Bezug -auf den Gerechten nichts als böse — so lautet eine oft wiederholte Lehre, di« sie in heu Worten:- Hüte Dich, daß.Mu mit Jakob weder BöseS, noch Gutes sprichst <4 M. 31.), angedeutet.finden.,?) DgS.Lichts so sprechsU fie^ K . heilbringend für den.Gerechten,.»b« unheilvoll sürbenVFrevl«.?) - 'Geburt ist jM Kp.den Gerechtes dber vön bösen Folgt«!für Pr» Fre«1»^>»yd entgegengesetzt »erhalt eS.stch mit-dem Tod,: .Zor.Zeit,' so heißt da Gerechte,!« die Welt 1«ten,-trifft auch daSHeil für die Welt ein, daS Unheil dagegen Rrirb entfernt, über so diese von dannen scheldeu, tritt das,Böse, ein: und das Gute wird »us die Seite ge« schoben; hagegen geschieht. .<$/ wen» die, Frevkr geboren werden ««»d wenn fie von dannen gehen. Bei ihrer Ge-. butt treffen Unglück und Leiden «in und das Gute muß denstlbe» wrichy»; bei ihrem Tod« .schwindet jedes Ungemach. »»h daß Heil - erringt -wieder seine Stellung.. MlS Noa. gfborew^v«rdk/? so heißt. «A. stn.de» Äeweis hierzu, sprach man:.Dieser - wird -unS tröstm bei unstem?Th»nt ttitd .bfljider : Mühseligkeit '«»sxer^Hnttdearbeit^l 2S.)„und str^der GerechteHirKnlesm wir: Der. Gerechte, ach, « ist »ichtl ochflc Memamd i führt eS zuGemüthe 7« ah« Niemand merkt, daß damit dass Aaglück komme, wenu perMerecht« -weggerafftjwtrd HesaiarLll^.W.t! ^Er. wallt iit Friedm hinüber — laber.ihrSöhoe dehl Aberglaubens twsttnchch'iildMb-):'.-. Dogegr» Heißt -«S t>oo b«'Geb«rt des Frevlerör So -der Frevl«komwt>. trittDerachtung ei».sSpt>.Sal. 18, 3.), von dessen-Tode:.,Ko die Frevl« schwinden, ist Frohlocken (Spr. Sal. 11, 10.).*) Wie sie hier die Gebutt uud den Tod als die perschiedme» Ge» -—- ' " -I. ‘t r *) Midr. rabh. zu: j»«, .L " M. Abschm: *) Ibid. fiiio: -!?. i.- ' j <: X. X-rif 4 a) Zebamoth 103. Xi" (*'• *) Siehe: Frevler und Midr.. rabb. l M. Abschtt.' 12.! *) iLvsephta Svte. Abschn. 10. Siehe daselbst'auS» sührlich dir Beweise hierzuX r:>-L M s r; genstände bezeichnen, die durch.die Gerechten zum Wvhle und durch dje Frevler zum Unheil der'Welt sich gestalten; oben so finden sie den Wein, den Schlaf, die Zerstreuung, die Versammlung, die Ruhe — die der Welt und ihren Besitz«» je nach dem Charakter derselben bald zum Wöhle und. bald zum Anhell gereichen. Der Tod der Frevler, heißt eg, ist gut für fie und frommend für die Well, dagegen »ist der Tod der. Gerechten unheilvoll für fie und böse für di« Welt. Der Wein und der Schlaf, so Heißt «- weiter, ist für die Frevler und deren Welt von Nutzen, .dagegen Kr 'die.Gerecht.en-.und,die Welt böse und schlecht. : Zerstreuung*> ist gut.für-die Frevler und gut für -dkrr». MÄbv. .dtzch!pw.-wird. :ZKfitA»n^ zum Unheil Mr die.Gerechten »nd dexm.Welt gereichen.. Der- «inigutlg und Ruhr: gestalten sich. gut. für die Gerechten uap. -ch»gtg«.;bbse>^skr bs^Lydkr-imd deren Kreis. Hos-gleiche, Weise betrachte» K d«, drei Borzüge -Kfi MaÄchin: R r icht hum /Hs er k.e. i t und Wdl.Sh eit vIS Mesknigen, welch« ihr« Wir« kuogen .—, hb -gut Der böse.— uup aiajh Dm Befitzern, »st. Me Gerechte od« Frevler.find, vtrschjchei» auSfallen. ES ^giebt rin« Reichthu», K heißt..-eS,-der. ÄöseS thut feinen.Pefltzern,.«ind eö ^ebt einen.Reichthum, hexGuteS spzeigt seine» Eigenthümern. L>« Reichthum uneS KorachS oder «ineS HamanS gehörte, zu dem erstem, /dagegrn^war her Reichthu» des. Jehoschaphat.H d. Artikel) derjenige, brr-jumMtUesrinÄKesttzerörgeoeichl«, denn, aiffo,heißt sbä 'FehoschaphaferlangteReichthum und -große- Ansehen (L.CHron. 1b,.2.) .-7-7 Jehofchaphatbetete.zudemGwigeu und per Ewig«. stand«ihm bei KGhron. 18, M&S.Wm fp, giebt eS. ^is« Tapferkeit, .hie chellbringesdist -für Besitzer., aber.«lch2ei»r; die lihxen Kigenthüutrrn. Unglück brachte.^ De» David-brachtedte TapserkertHeil, ab« de» Goliath -Unheil, (sid:- Artikel):: Auf.Weiche.Weist giebt eS .«ine Weisheit .gut:sür ihre Besitzer, «ber auch eine Weisheit.,. :dst BöseS ihrem Kerm bewirkt^Zosua besaß Weisheit. ,(S SH. 3.4J, und fie; g«eichte ihm zu« Hei^ . dagegen hatteGileamWeikheit, die. ihm Wcrderbe» brachte.?) Tief und. sinnreich, erscheint nnS demnach d« schöne Spruch ,pes. Ben-Afai, den er .oft im Muude führte und:spät«.selbst «tn:BewetS desselben wurde. Werseinen Leib, -eschlagm Kht. wegen sein« Weisheit, -der: hat rein gute». Zeichen^. wxr. ab« die Weisheit vemtchtet. hat «e- .! DaS Heißt: getrennt z« .werden. .- *) Sanhedrin 71. ' . . u *) Midr. rabb. 2 M. Abscho. 21.- - SO

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