Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 43 (18.10.1858)
- Date
- 1858-10-18
- Page
- Seite 596 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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596 Judah Benjamin vom Präsidenten zum Gesandten nach Madrid ernannt worden sei, wird jetzt auch von der Augsb. Allg. Zeit, bestätigt, die aber wohlweislich verschweigt, daß er Judah heißt und Jude ist. ES ist übrigens seinerseits noch nicht gewiß, daß er diesen Gesandtschaftsposten annimmt, da es noch nicht bestimmt ist, ob er in diesem Falle seine Stelle als Senator niederlegen müsse, wozu er sich nicht entschließen würde. AlsdaNn würde ihn der Präsident zum Gesandten in Mexiko bestimmen, welche Stelle erst nach längerer Zeit wieder besetzt werden soll. dafür erlegen sollte, daß er di« Annahme eines Gemeindeamtes hartnäckig verweigerte! Redact. der Allg. Ztg. d. Judenth. Anzeigen. Für die hiesige israelitische Gemeinde wird zum 5ten Mai k. I. ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter gesucht. Qualificirte Bewerber wollen sich persönlich oder in frankirten Briefen an den Vorstand wenden. P arch im (Mecklb. - Schwerin), 27. September 1858. M. Cohn. A. Adler. Die hiesige jüdische Gemeinde beabsichtigt an der zu errichtenden Gemeindeschule zwei geprüfte Lehrer anzustellen, und zwar einen Lehrer mit einem jährlichen Gehalt von 300 bis 350 Thlrn., welcher neben seinen Fachkenntniffen gründliche Kenntnisse im Hebräischen und die Tüchtigkeit, hierin zu unterrichten, besitzen muß, und außerdem noch die Befähigung, Schüler mindestens bis zur Tertia des Gymnasiums vorzubereiten; ferner einen andern Lehrer mit einem jährlichen Gehalt von 200 bis 250 Thlrn., welcher mit seinen Fachkenntnissen die Kenmniß des Hebräischen und vie Tüchtigkeit, hierin zu unterrichten, verbinden muß. Bei beiden Lehrern ist streng moralischer und religiöser Lebenswandel nothwendige Bedingung. Reflektanten wollen in frankirten Briefen die Zeugnisse über ihre Tüchtigkeit als auch ihren Lebenswandel dem Unterzeichneten Vorstand baldmöglichst zusenden. Sohrau, Oberschlefien, 27. September 1858. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Die Religionslehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle ist in hiesiger Gemeinde noch unbesetzt. Der jährliche fixe Gehalt ist neben freier Station und Schächtergebühren 120 Thlr. Pr. Crt. Reflektanten wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorsteher wenden. Jsaae Wolffenstein. Dömitz, in Mecklenburg, im Oktober 1858. Eine mit 100 Thlrn. Preuß. Crt. fixem Jahresgehalt nebst der sogenannten Schechita, Wohnung, Heizung, Mittag- und Abendtisch besoldete Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters, Schächters rc., der die Approbation unseres Landesrabbiners erhalten muß, ist kommende Ostern, 'V/Hh ^"»8 'HS in unserer Gemeinde zu besetzen. Hierauf Reflectirende wollen ihre desfallstgen Zeugnisse portofrei an uns einsenden. Plau in Mecklenburg, den 17.'September 1858. Wie Vorsteher der hiesigen isracl. Gemeinde. N. Elkarr. I. A. Cohn. S. S. Goldschrnidt. Die israelitische Gemeinde zu Homberg an der Ohm, Großh. Hessen, sucht einen Lehrer, welcher neben dem Hebräischen auch Unterricht in den Elementargegenständen unv französischer Sprache ertheilen kann. Erwünscht wäre es, wenn derselbe das Amt eines Vorbeters versehen könnte. Der Gehalt neben freier Wohnung wird nach den entsprechenden Fähigkeiten bestimmt. Frankirte Offerten nimmt der Unterzeichnete entgegen. Homberg a/Ohm, Großh. Hessen, 4. Oktober 1858. David Mayerfeld. Bei der Hierselbst zu errichtenden jüdischen Elementar- und Religionsschule soll ein Lehrer mit einem Gehalte von 150 Thlrn. und freier Wohnung angestellt werden. Qualificirte und mit guten Zeugnissen versehene Bewerber wollen sich beim Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. VandSburg, den 10. Oktober 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Carl Herrmann Neumann. Die Lehrer- und Cantor-Stelle bei der Synag. - Gemeinde zu Rheda soll sofort oder baldmöglichst wieder besetzt werden. Fixer Gehalt 250, auch 300 Thlr. Guten Cantoren wird der Vorzug gegeben. Franco-Meldungen mit den erforderlichen Zeugnissen sieht entgegen der Lehrer I. B. Cramer in Neuenkirchen, Reg.-Bez. Minden. V a e a n z. Die Lehrer- und Cantor-Stelle bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist sofort oder in einigen Monaten zu besetzen. Oualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten Vorstand gelangen lassen. Gehalt bei freier Wohnung mit Meublement 200 Thlr. Pr. Crt., nach Umständen kann solcher indeß noch erhöht werden; auch ist bei genügenden Fähigkeiten Aussicht auf Nebenverdienste. — Reisespesen werden nicht vergütet. Ahlen in Westphalen, den 11. Oktober 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.