Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 43 (18.10.1858)
- Date
- 1858-10-18
- Page
- Seite 597 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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597 Die hiesige Schächter-, Vorbeter- und Religionslehrerstelle soll in einer Person vereinigt deS Ehesten besetzt werden. Sie gewährt durch einen festen Gehalt von Thlr. 400., Schechitagebühren, so wie durch sonstige Emolumente ein jährliches Einkommen von circa Thlr. 650. Qualificirte Bewerber, die genügende Lalmudische Kenntnisse besitzen, im Hebräischen guten Unterricht zu ertheilen verstehen, und sich über einen streng religiösen Lebenswandel, wie über durch eine Eraminations-Schulbehörde bestandene Lehrerprüfung ausweisen können, wollen uns ihre Anmeldungen unter portofreier Einreichung der Zeugnisse baldmöglichst zuse^tigen. Johannisburg, im September 1858. Der Vorstand der Kreis-Syn.-Gemeinde. Mit dem i8. April 1859 wird bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde die Stelle eines Vorbeters, Religionslehrers und Schächters, mit welcher ein Gehalt von circa 300 Thlrn. verbunden ist, vacant. Qualificirte Bewerber wollen ihre Atteste unter Angabe der persönlichen Verhältnisse franco einsenden. Gollnvw, den 10. Oktober 1858. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Behrend. Zum 1. Mai 1859 ist hierorts die Stelle eines Vorbeters, Schächters und zweiten Religionslehrers zu besetzen. Unverheiratete Bewerber, welche befähigt sind, einen Chor zu leiten, wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste bei dem Unterzeichneten Gemeindevorstande bis zum 1. Januar 1859 melden, der die erforderlichen Mittheilungen machen wird. Strelitz in Mecklenburg, im October 1 858. Per israelitische Gemcindevarstand. D. Löwe. M. Emanuel. N. M. Cohn. Ein tüchtiger, mit guten Zeugnissen versehener Hauslehrer kann Mitte Januar k. I. vortheilhaft placirt werden. Der Unterricht wird nächst den Elementarwiffenschaften und den modernen Sprachen in der Religion, im Hebräischen und in der Mustk verlangt. Etwaige Offerten nimmt die Expedition d. Bl. sub J. H. 816. an. Lehrer.!!! Ein geprüfter jüdischer Lehrer No. I., der auch ein höheres Eramen absolvirt, und in den modernen sowohl, als in den Elementarfächern Genügendes zu leisten im Stande ist, musikalisch, wünscht sofort eine Lehrerstelle anzunehmen. Gefällige Offerten beliebe man unter der Adresse E. Sander in Kobylin, Großherzogthum Posen, einzusenden. Bei einer jüdisch-religiösen Familie in Berlin wird zur Erziehung und Fortbildung eines 11jährigen Knaben — der die Quinta des College frangais besucht — ein zuverlässiger Hauslehrer, welcher möglichst schon eine ähnliche Stelle bekleidet hat, zum 1. Januar 1859 UNs ter recht günstigen Bedingungen zu engagiren gewünscht. Der Bewerber hat den Nachweis zu führen, daß er ein Gymnasium mit dem Zeugniß der Reife absolvirt, und auf einer Universität oder einem Seminar die pädagogische Befähigung als Lehrer sich angeeignet hat. Nur solche Reflectanten wollen gef. ihre desfallsigen Meldungen sub Lit. A. B. an die löbl. Buchhandlung des Herrn Dr. N. GutMttNN in Berlin, Mittelstraste No. 5. baldigst einsenden. Ein jüdischer Lehrer, geprüft, der auch außerdem ein höheres Eramen absolvirt hat, musikalisch, wünscht sofort eine Lehrerstelle, gleichviel wo, anzunehmen. Derselbe ertheilt auch Unterricht im Lateinischen, Französischen, Griechischen und Hebräischen. P. E Sander, angehender Philosoph. Constadt in Schlesien. Ein israelitischer, unverheiratheter und geprüfter Lehrer, mit den besten Zeugnissen versehen, wünscht als Elementarlehrer in einem Institute oder in einer Gemeinde ein Unterkommen zu finden. Briefe möge man unter der Chiffre L frankirt an die Redaction d. Bl. richten. Ich beabsichtige einige Knaben in Pension zu nehmen, dieselben bei ihren Schularbeiten für die hiesige Realschule oder das Gymnasium zu unterstützen, in den Religionswissenschaften zu unterrichten, und überhaupt zu allem Jüdischen und Guten sie zu leiten und anzuhalten. Nächst guter Beköstigung und väterlicher Behandlung können die Kinder noch unterrichtet werden in rvp:\Z3E und ‘■jw inVü. Es bittet um rechtzeitige Meldung P. Neustadt, Prediger Hierselbst. Colberg, den 26. September 1858. Nach Amsterdam wird gesucht, um baldigst in Function zu treten: Ein nicht zu junges Frauenzimmer — Israelitin — befähigt, einer Dame in der Beaufsichtigung der Haushaltung, auch in etwaigen Dienstleistungen an die Hand zu gehen, und zugleich zur Gesellschafterin für diese Dame sich eignend. Lusttragende wollen sich unter Mittheilung ihrer Bedingungen und Zeugnisse mit Franco-Schreiben unter Litera I. K. wenden an die Hofbuchhandlung von I. Weise in Stuttgart.