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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1858-08-02 · Heft 32 (2.8.1858) · p. Seite 437

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
22 (1858)
Issue
Heft 32 (2.8.1858)
Date
1858-08-02
Page
Seite 437 (sequence 9)
Language
German
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lang wie ein Alp auf der SLele gelastet. Der Premier hat übrigens auch diesmal wieder als kluger General gehandelt. Er chat dem andrängenden Keind -ein Außcnwerk überliefert, aber nur um ein anderes HU retten. Bon den Maßregeln, die jetzt dem Oberhaus vorliegen, -sind -hauptsächlich zwei den Torys j «in Dorn' -im Auge: die JudenbiÜ und die Bill imi -Abschaffung der Kirchensteuern. -Die erstere scheint -.«ehr als sie «st, die letztere ist mehr als sie scheint.: DaS Ministerium konnte-nicht Heide zu -gleicher Zeit! -über Bord werfen; daS 'hätte die Liberalen -zu sehr! .erbittert, deren Beistand ihm unentbehrlich ist. AlleS,> qvaS «S thun konnte, war die wenigst gefährliche gunehmen, und sich auf diese Weise -von seinen Keg- -nern loszukaufen. Und das ist nun geschehen. Die -.harmlose Hudenbill Ist,glücklich in den Hafen hinein- .gelootst , aber di« viel bedeutendere Bill zur -Abschaf-! -fung der Kirchensteuern.Hat-den ^Gnadenstoß -echal-! -teck. Hrkilich, -tn der mächsteN 'Seffiou wird sie.wie- -der aus Ihrem Grab hervortreten, «nd deu LordStüchohne Zweifel zu schaffen mache«:" t*. >. r. , j r So ist denn -mit einem Male diese Judenbill itine' -harmlose, nachdem sie der A. A. Z. L5 - Jahre lang -eine höchst gefährliche ^war, sie -ist-unr-wegen der-uer^ "Ursachten Langeweile freudig -begrüßt, micht aber mls^ 'bin Sieg deS Liberalismus, «in Sieg, der um -so -kost-! 'barer ist, «je mehr Hindemtffe zu überwinden waren/ 'und di« Rachgiebigkcit ideS Oberhauses -ist nicht mehr. 'Än -ZrUgniß seiner Ohnmacht,-sondern einklugerStreich 'HLS'Lord Derby.' freilich, die A.'A. Z. weiß -eS beft ^fer> alSdieenglischen Toryblätter^welche Zetermvrdio Phreien, und den gänzlichen BerfaüweSStaatrS und, 'derSittlichkeit weissagen. So ist-vS rinEngkandmuß 'ittast die-Sache vergrößern, auf dem Eontinente!v«r-l kleistern. - -- -■irs! ,i’im.; i r4; yr?K .^MhiüchMge« perschiedenen.Hnhalts!^ I '!; ■; . . - . 7^ 7~. ... ’ , f Aabd-i Jonathan Eibenschü^.! Eine biographische Sfi^ze M jH Ile^erer. ] :nu ..... Mag.* Paschele«* t8S8^ " '? ''Mittlerweile war dieuAnmletenfälfchung an deuTa- ' gekommen, ^ndem -jener sieberkrankt Mann, der das Aniu! ket aus chen Händo» d«S-Rabbiners empfange»,.«» des Synagoge im Beisein der drei beeideten Gemeindenerare, die heilige Gesetzrolle in der Hand haltend, einen feierlichen .Schwur abgelegt, daß das wahre, ächte Amulet verloren gegangen, er auch nie solche» Jemandem übergeben -hätte. Der Gemeindevorstand, auf dessen Deranlassung dieses geschehen.war, erlangte von der Unschuld des Rabbiners hierdurch die völligste t-leberzeugung, sah sich auch verpflichtet, zum Schutze desselben alles Möglitze gufjubieten. Emden widersetzte sich auch diesem, wieö allen Gegenbeweis zurück, predigte in seiner Synagoge in heftigster Weise gegen Jonathan -und den Gemeindevorstand, bis Letzterer die Acht über Emden auösprach, welcher diese,aber auf deu Worstand zurückschleuderte. Emde» suchte nunmehr Mitgenojsen zu erlange», was ihm insbesondere mit folgenden Männern gelang: Jacob 3os«iI OuS.Krakau, einer der eminentesten Heroen per pghbinischen Litsratur, .zuerst Kxeisrabbftrer,zu L/i»- hrrg <zflstA, daDn LanKrabbinerM-Berlin,, ging 1733 nach -Metz, iW# dg, 4 l sigch.,S^HMyrt ^am Mjn. allwoJjtty.mß stach. - <£f per/aßje, .haS, - h^chge^ierte Werk.j^jOiiTV3®“ r~ DiscusßonG ^rnd Eoyimsntationm..z« verschiedenen.talnsudischyr Tractatrn —;ferner ^i«G weitläufigen Eomyient»r.zuM Henlatfuch, sd«r gher -invollrichat gebstehe». .Dieser Mann scheint Dicht Me Mflcklugchett stesessin, -und seine w^n auch -Mt geringe. Mckehxsarnkeit doch mehr anS todten Büchern als »ft?. typ febinhigen Erfahrung geschöpft gu..habw,, ^ffdeyr K.Mst.h«, wo ,er - sch,«yPgbhjWM ^asse^ tzch-iMt .Sympathie exstxuen ^ftnizte Md zdep^-bch^teMen Votabilftäten -,p«r Hynei»»»- fallen. starpt. -Dcho» früher ^hgtt« ^er,Hegcp Ko^athan sich fchchffch.-zzsigt und «in, offene Wpe -gegeA^hyihr- ,gM»e». Gs,kam ihm näGlich -,^ .stizbegrstph^ Heaücht-zu Ohren: «Aonachau lzge »n. Ha^hfchrtggen s,^ne Md, J»«ojb.Kqsu» verfehlte ,nicht,-!.Me .jhm »nljchfinne WMÜchke^t - hferstb« vopj.,afler -,W,lt anzuklagen iunp MgMjbe» ^Muschwäysn. Wse,.^o- -machan chierWtt^tzrzLgst^«legte,Gesetzwidrsgkett wgr.gher durchaus - nicht tft, Mche .»»zpschen,,, .indem .mehrere Gefttzeslchrer..daS,,Gebot der ^Tephilljn auch fsir die,challb» feierftig« abrogiM, .zudzm -eMi,S sich obiges gegen,^iomüchan. -ausssipxetzgze. Gerücht als. zöllig.falsch, ivhem .er:allezdinsS.-rx.-gehachten ObsiMnz folgte. ,--^- Weh -Li«,, itbt Schwager,-jstNdsu'S, -Mabhinergt» Wstk^dM, »vü . UtsdsS.,Btzf..M - Korrang, ,Pen ^man, Aonathap in .der. talmpdifchen GMrsan,k«it Ypr ihmeinr-suWte, ,^- 32

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