Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 32 (2.8.1858)
- Date
- 1858-08-02
- Page
- Seite 434 (sequence 6)
- Language
- German
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natürlichtri mit» dem' «eichet» 2 giebt) "weist ich mirmchä z»t5trklärenyi.deSgleichi!nP-wanr»r>Ä diß-Wörter: T&nfyl' setze», »-»rtzvkes«»j rrtttge»o•'i»5asiD-:,1v,^Öt /jöiatan «ipzw Si! Schwa Und nicht/ Me-diewirklichtAu-L spräche mi4 er «Sur Schwa und enren» Segö! gi'M. Etwa zur Einübung Zweier: Schwatanach'ekna^>er mitten im Worte? Däz«.swd!«jr» paffk»de Wörter ^«nustwie:- „Anstalt/ vorfprechew,/ «inprägich »ustreibech Unfreundlich, verdrehen icT" vorhanden;! W'vzw'als» '«in« solche Harle, unnatürliche AüS^ 'M»chertch'-Mtschr»aWödterlr?rui8/'4'' -*■■ ’ „>rHab«r'tche auch viele Aüsstellvngen ärt dein Büchlein gewacht; f»<vehält eS' dennoch "und .Namentlich als erster Bersüch seine«»' Werch« den>chee' Ktdete Derf. chärstfGp» stitigung der? gerügten' Mängel bei einer zweiten-' Auflage 'gewiß' erhöhenunV VaS'-Büchlein"dadurch"«lkgemetn zu» 'Mglichtttmachentotrv. *fw. l-L-Westtzei th,' Lehrer.'' »# k E atßbrxsf Zeitungsnachrichten. &,&<$: liaviiL; Hf V ‘; t DMWland. r/ s ^^Frankfurt «rar MäKt',' im Juli.' sPrivatmitthZ Oktzknch 'eS yter^jetzt auf der Oberfläche ruhig ist, doch'di^ bestehenden Parteien unter eiir- ÄKer ünd verküstdeir sich' verkommenden? Falles' offenßären^Kkirg? Bekanntlich hat'flch hitt'die orthodore Pirrtek kn Shikagvge ünV Schule getrennt, muß aber ist'Folge dis" Stäcitsgefetzes' ihre vollAr Steuern an dkö Gemeinde k^ahleri/ Sie thutdieS also gezwungener/ Mßen/und^enthälkstchdähiir auch befallen Gemeindtchähleti^seWr Theikflaßme.' -MchtS desto wenigqBßestttzk in'chin» übrigen, bet Weitern größeren Theist der Gemeinde 'einetkefgehende Spaltung zwischen einer radikalen Partei'und der sogenannten Synagogenpartrk, oder der Parier deS gemäßigten Fortschritte-, ätr deren Spitze der- Rabbiner Stein steht. Die elftere wirst dem Letzteren insbesondere daS bei allen . *} Wir habe,»- obigen ausführlichen Bericht gegeben, weil uns auS den Rügen gerade, obschon der geschätzte Recensent mit der Methode übereinstimvu, die Unzulänglichkeit der Methode hervorzugehen scheint. Diese liegt in der Unähnlichkeit der deutschen und hebräischen Sprachlaute, für welche daher gleich« Bezeichnungen schwer z» finden sind. Wir geben auch zu bedenken, daß bei Erlernung einer todten Sprache die Leseübunge» zugleich den Zweck haben, Mund und Ohr aw-rdie Töne jener zu gewöhnen, wag durch die vorgeschlagene Methode gänzlich verloren geht. Die Redaction. wichtigen Borkommnifsen'und Fragen beliebte Schaukelfystem vor/mit welchem er sogar der äußersten Lim' kerr g'ertt'ein Liebäugeln zuwsrft/ dann aber,- um sich auch den Richm eines ConservatörS der'Rekigkön zw verschaffen/ sich'-schnellwkedt^uÄwrndek, unv beim Alten bleibt.'' Solches hat'e? erst jüngsk'wieder in der von Böhmen aus neuerdings angeregten Beschnei-' Vungsfragö bewiesen/' Sie wirft ihm ferner hierar/ chische Bestrebungenvor, und kämpfte daher hartnäckig gegeii' dieausschließliche Confirmatiorr in der Synagoge mir Jndest steht die r'ädicäle ParE in ' der Minorität/und zwar nicht bkoS der Zahl nach, sondern'weil a«tr Ende der JndlfferentiSmM bek ihnnoch' größer' als bei"der Mttekßärtei und-'ihr? Ailfschwung stets nur ettr' fchr^zeitweiK'ger ist. So'sind' mich die jüngst stattgehabten Wahlen von'neuen Airsschußmit/ gliedern zu Gitnsten-der'Shncigögenpärtei ausgefallen/ Rcrmentlich Dn dem' Hier^rscheittenden „Bölksfreünd für daß mittlere'Deutschland" stand ber dieser Gest- - getthertekn sehr scharfer Attikeik, üüs'welchem wir mit Uebergehrtng aller Personalien folgende allgemein «nteresfirende Stelle hervorhrken. Es heißt da: ' ' »Ist die vorlstgende eoircrete-Frage, die Vornahme dev Confrrmation durch den Rabbiner ausschließlich,' um die es sich handelt/ auch unbedeutend, das Prineip; das damit zum Fall gebracht wird, ist um so gewichtiger. Im Juventhum giebk es keinen Priesterstand, i eS sei denn der geborene, dessen Functionen indeß bis zum EinzügUnS gelobte Sand einstweilen ruhen; eS wird nichtS-erwähnt von''einer ununterbrochenen Kette i geweihter Hände/ ein Jeder/der nach eigener BerufS- Wahl sichdurch Fachstudien dazu heran^rldet; kann Rabbiner werden, ohne daßn'hm dadurch eine besondere Heiligkeit innewohne, oderanderen Schriftkundigen gegenüber eine besondere Compelenz erwüchse. Dieser Sachlage, welche die religiöse Unabhängigkeit deS Einzelnen von dem zeitweiligen Leiter begründet, verdankt das Judenthum in trüben, finsteren Zeiten seine Erhaltung, denn der Abfall deö Rabbiners, wie eS hier und da wohl vorkam, konnte kein einziges Mitglied der'Gemeinde nach sich ziehen. Damit soll eS nun anders werden, ein Jeder solle durch die Brille sehen, welche der Rabbiner ihm aufzustecken beliebt; auS anderen, auf local verschiedenen Grundlagen beruhenden ReligionSgenoffenschaften soll herübergeschleppt werden, waS dem Juvenlhum ganz fremd ist. Die Synagoge war und ist aber keine Kirche; der