Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 14 (29.3.1858)
- Date
- 1858-03-29
- Page
- Seite 195 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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195 hung eine solche Ausbildung, daß sie in «ine der höheren Claffen der Realschule, oder des Gymnasiums, oder alS Lehrlinge in ein Geschäft eintreten können. Auch werden sie befähigt, das Eramen für einjährige Freiwillige zu bestehen. Näheres im Prospectus. SÖE* Pensions - Anzeige. In meiner Anstalt finden Knaben Israel. Eltern, die eine der hiesigen Bildungsanstalten besuchen sollen, liebevolle Aufnahme, körperliche Pflege und entsprechende Nachhülfe unter den solidesten Bedingungen. Gefällige Offerten beliebe man zu richten an M. Schlesinger, Inhaber der Bacharach'schen Penstons - Anstalt und Lehrer am jüdischen Gymnasium _zu Dessau._ Unterrichts - und Erziehungs-Anstalt für israelitische Töchter in Frankfurt a/M. Unterzeichnete erlauben sich hierdurch einem geehrten Publikum ihre schon längst bestehende Anstalt in Erinnerung zu bringen. Der neue Kursus in der Schule beginnt jedesmal in den Monaten April und Oktober; der Eintritt in die Anstalt kann jedoch zu jeder Zeit geschehen. I. S. Alexandre. Charlotte Alexandre geb. Dann. Nosenfeld's Lehr- und Erziehungs-Institut in Paris, Rue Turgot No. 11. t Früh er Rue des Martyrs No. 43.) Wir haben das Local vergrößert zur Bequemlichkeit der Zöglinge, welchen wir eigene Zimmerchen lassen. Die Anstalt ist jedoch wie früher, für eine verhältnißmäßig geringe Anzahl bestimmt. Die Pflege der Zöglinge soll vorzüglich bleiben, so wie die höchste Bildung derselben unser Ziel bleibt. Dem fremden Publikum Dank für die Anerkennung. Das Sommer-Semester dieses Jahres beginnt am 7. April. _Rosenfeld, Direktor. Für meine Glas-, Porzellan-, holländische Waaren- und Industrie-Handlung suche ich zu Johannis oder Michaelis d. 3. einen jungen, wohlgebilderen und gut erzogenen Mann als Lehrling. Hierauf Reflectirende wollen sich in frankirten Briefen wenden an Jacob Rothenburg. Güstrow (Mecklenburg-Schwerin), im März 1858. Ein junger Mann israelitischer Confession, der 4 Jahre in einer Manufaktur-, Tuch - und Modcwaaren-Hanvlung servirte und jetzt noch in derselben ist, wünscht seine jetzige Stellung in einer Branche zu ändern, und könnte derselbe zum lsten oder 15ten April eintreten. Franco-Offerten erbittet man unter 4. 8. poste restante Lramlenlmrg a/Havel. In meinem Geschäft, bestehend in Färberei und Druckerei, kann sofort ein Lehrling placirt werden. Es wird zugleich bemerkt, daß riLw so wie auch Festtage nicht gearbeitet wird; auch geschieht das Erlernen zünftig, wo das Ein- und Ausschreiben in der Residenzstadt Hannover geschieht. Reflectirende wollen sich nur direct unter frankirten Briefen an mich wenden. Eldagsen, den 21. März 1858. Albert Mannheim, Färber -Mstr. Für ein lebhaftes Manufactur-Geschäft wird ein gewandter junger Mann von anständiger Erziehung unter annehmbaren Bedingungen als Lehrling gesucht, und kann sofort antreten. Das Nähere franco durch I. W. Klausner in H alle a/S. Ein junger Mann achtbarer Eltern, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, wünscht in ein Tuch- oder Modewaaren-Geschäft, welches Fest- und Feiertage geschlossen bleibt, als Lehrling einzutreten. Das Nähere zu erfahren in Magdeburg bei A. Arnheim. Eine junge Dame, mosaischer Confession, die Sabbath und Festtage streng feiert, mit Talent und Fertigkeit für daS Putzgeschäft begabt, sucht noch zu Ostern oder etwas später ein Engagement in einem ansehnlichen Geschäft in einer größern Stadt, am liebsten Norddeutschlands. — Wegen eines Näheren ertheilt auf frankirte Anfragen gern Auskunft Jacob Rothenburg. Güstrow (Mecklenburg-Schwerin), im März 1858. Ein junges, gewandtes Mädchen von guter Familie sucht eine Stelle als Gehülfin im Putzmachen oder als Ladenmamsell.— Eine jüngere Schwester derselben wünscht eine Lehrstelle in einem Posamentir- oder Putzwaaren-Geschäst. Adressen an Wittwe Amalie Löwenstein in Eisleben, auf dem Graben No. 616. Literarische Anzeigen. Israelitische, schön ausgestattete ConstrmationSscheine von I. Frankfurther in Magdeburg. Preis: mit Tondruck ä Erempl. 3 Ngr. 25 Erempl. Vk Thlr.; braun ä Erempl. 4 Ngr., 25 Erempl. 2 Thlr. Wir empfehlen zur angenehmen und belehrenden Lectüre, besonders auch für die Bibliotheken isr. Schulen: die Jahrgänge 1 (a 1 Thlr.), 2 (ä 1 Thlr.) und 4 (ä l'/s Thlr.) des „jüdischen Volksblattes." Der dritte Jahrgang fehlt bereits gänzlich. Leipzig. Baumgartners Buchhandlung.