Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 14 (29.3.1858)
- Date
- 1858-03-29
- Page
- Seite 194 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Elmshorn 1× ep/1044503
- Piła 1× ep/1048100
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194 Der firirte Gehalt beträgt bei freier Station jährlich 60 Thlr. außer den Schächtergebühren und einigen Nebeneinkünften. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse in srankirten Briefen an uns wenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Wittstock. New-Jork, Januar 21, 1858. Ein guter im wird verlangt bei der israelitischen Gemeinde p-ntn*’ m Greene Street, New - Aork. Ein Kandidat hat nebst einem guten, moralischen Charakter folgende Fähigkeiten zu besitzen: nämlich eine deutliche, sich gut verständlich machende Aussprache der Gebete; eine angenehme Singstimme zu haben und guter antp b^a zu sein; auch so viel Mufik zu verstehen, um einen Chor bilven und leiten zu können. Der jährliche fire Gehalt war bis jetzt 1000 Dollars (2500 Gulden); derselbe kann sich aber bis auf 1500 Doll, erheben, je nachdem der Jncumbent bei obiger Gemeinde Beifall findet. Jeder sich Meldende hat seine sämmtlichen Certificate dem Unterzeichneten Comite längstens bis 15. Mai d. I. zu übermachen und sich demselben auf eigene Kosten persönlich vorzustellen, indem am 8. Juni die Wahl dieses Dienstes vor sich geht, welche sich vorläufig auf ein Jahr beschränkt; jedoch ist die zweite Wahl auf drei und die nächstfolgende auf fünf Jahre festgesetzt. Henry Davidson, 21 6t!r. Avenue. Simon Galinger, 331 8tli. Avenue. Die israelitische Gemeinde zu Elmshorn (Holstein) wünscht sofort die Oberlehrerstelle zu besetzen, mit welcher außer freier, möblirter Dienstwohnung und einer genügenden Lieferung von Feuerung ein jährliches Einkommen von 266 Reichsthlrn. 64 Schill. R. M. <200 preuß. Thalern) verbunden ist. — Neflectirende werden ersucht, ihre Atteste baldmöglichst an die Schulvorsteher einzusenden. Die Schulcommission. Zum 15. April e. soll die hiesige Cantor-, Schächter- und Stelle, verbunden mit einem auskömmlichen Gehalte und freier Wohnung, anderweit — jedoch mit einem Nichtpolen — besetzt werden. Geeignete Reflectanten belieben sich deshalb baldigst persönlich an uns zu wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Schwersenz, im März 1858. Der Synagogen - Cultus - Vorstand. Der Obercommerzrath Israel Simon zu Hannover sucht zum Privatgottesdienst in seinem Hause gegen reichlichen Gehalt einen tüchtigen Vorsänger, der über feine Befähigung und untadelhafte Aufführung genügende Zeugnisse beizubringen vermag. Unverheiratheten wird der Vorzug gegeben. Die hiesige Religionslehrer-, Cantor- und Schächterstelle soll zum Isten Mai a. e. wieder besetzt werden. Gehalt 150 Thlr. nebst freier Wohnung und Nebeneinkünften. Neflectirende wollen sich in portofreien Briefen oder persönlich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Miasteczko (bei Schneidemühl), im März 1858. _Joseph Machol. Da die hiesige Stelle durch den Abgang unseres seitherigen Religionslehrers nach Darmstadt erledigt ist, so wollen sich Lusttragende sofort an den Unterzeichneten Vorstand wegen der nähern Bedingungen wenden, da die Stelle sogleich wieder besetzt werden soll. Es wird indeß nur auf einen verheiratheten Mann und der auch den Schächterdienst dabei versehen kann, reflectirt. Butzbach, den 23. März 1858. Der Vorstand. N. Simon. Dsfene Stelle. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist die Stelle eines „Schächters" mit einem jährlichen Einkommen von „2 00 Thlrn." vacant. Darauf Neflectirende wollen sich gefälligst franco an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Sondershausen, den 19. März 1858. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde Hofagent M. Czarnikow. Ein concessionirter jüdischer Lehrer, zugleich Student der Philos., mit guten Zeugnissen über seine pädagogische Tüchtigkeit versehen, wünscht von April oder Johanni ab eine Gemeinde - oder Hauslehrerstelle. Näheres unter der Chiffre 0. F. poste restante Breslau. Ein Lehrer (Familienvater), der schon längere Zeit im Amte ist und sich über Kenntnisse und Amtsführung mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, wünscht seine gegenwärtige Stellung mit einer bessern zu vertauschen, besonders mit einer Lehrerstelle in einer Stadt. Er hat sowohl Talmudals wissenschaftliche und pädagogische Studien gemacht, ist der französischen Sprache mächtig, wäre auch im Stande, als Cantor und Prediger Dienste zu leisten. — Nähere Auskunft ertheilt unter llr. der wohlehrwürdige Pr. Philippson._ Lehrer und ömBÜ! Ein verheirateter familienloser Mann, der schon mehrfach als Privatlehrer und ttrntö gewirkt und im Besitze der besten Zeugnisse aus großen Häusern ist, wünscht sofort eine Stelle als ttmiD und Religionslehrer, gleichviel wo, anzunehmen. Gefällige Offerten wolle man gütigst unter der Adresse A. Stengev in Körnitz bei Ober- Glogau O/S. einsenden. In der israelitischen Lehr- und Erziehungsanstalt von N. Frank in Düsseldorf erhalten die Zöglinge bei einer sorgfältigen sittlich-religiösen Erzie-