Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 22 (1858)
- Issue
- Heft 7 (8.2.1858)
- Date
- 1858-02-08
- Page
- Seite 97 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Dernau 1× ep/1044423
- Seesen 1× ep/1048106
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»7 Offene Cantor- und Schächterstelle. Die Stelle eines Cantors, Schächters und N*np b22 soll im hiesigen Synagogen-Vereine vom Isten April e. wieder besetzt werden. Firirter jährlicher Gehalt wird 300 bis 350 Rthlr. zugesichert. Außerdem stehen noch circa 150 Rthlr. Nebenrevenuen in Aussicht. Hierzu sich qualificirende Personen wollen sich sofort in portofreien Briefen unter Einsendung ihrer Zeugnisse über deren Fähigkeit, religiösen und moralischen Lebenswandel beim Unterzeichneten Vorstande melden. Tarnowitz, O/S., den 1. Februar 1858. Der Vorstand des Synagogen-Vereins. Concurs. Die Gemeinde in Siklos bei Fünfkirchen sucht einen Religionsweiser und Matrikelführer für den Bezirk, welcher zugleich Cantor, wo möglich nach neuerem Ritus, und amp b^n für den Ort sein muß, zum 24. April d. I. bei einem jährlichen Gehalt von 400 G. C.-M. Bewerber belieben sich an den israelitischen Cultus-Vorstand des Sikloser Stuhlbezirks zu wenden. Siklos bei Fünfkirchen, im Januar 1858. D. Z. Vorsteher, Adolf Schulhof, Stadtarzt. Durch Gesundheitsrücksichten veranlaßt, mich für einige Zeit von anstrengender Thätigkeit zurückzuziehen, beabsichtige ich, aus meinem amtlichen Verhältnisse zur Jacobsonsschule zu scheiden und habe es übernommen, die Besetzung des hierdurch vacant werdenden Directorats dieser Anstalt zu vermitteln. Israelitische Schulmänner und Pädagogen, welche auf diese Stelle reflectiren, werden daher ersucht, sich zur Kenntnißnahme der Requisiten und Bedingungen brieflich an mich zu wenden, wobei jedoch ausdrücklich bemerkt werden muß, daß regelmäßige akademische Studien und eine durch legale Prüfung dargethane Qualifikation für ein höheres Schulamt statutenmäßige Erfordernisse sind. Seesen, den 24. Januar 1858. Dr. B. Ginsberg, Direktor der Jacobsonsschule. CST" Unserer Aufforderung vom 8. d. M. zur Bewerbung um das hiesige Landesrabbinat fügen wir nachträglich hinzu, daß mit der Stelle außer den Accidenzien ein Jahreseinkommen von 1166 Thlrn. 22 Sgr. Preuß. Cour, verbunden ist. Schwerin (in Mecklenburg), am 30. Januar 1858. Die landesherrlichen Commissarien im israelitischen Oberrath: Müller« Schröder. Ein israelitischer Lehrer, welcher befähigt ist, zweien Knaben in und Unterricht zu ertheilen, wird gesucht. — Reflectirende wollen sich in srankirten Briefen an den Unterzeichneten wenden. Dernau bei Ahrweiler, den 27. Januar 1858. Marx Heymann. Ein junger Mann, dem nicht ungünstige Zeugnisse zur Seite stehen, sucht alsbald eine Placirung als Hauslehrer bei einem jüdischen Gelehrten oder Privaten. Er reflectirt weniger auf hohes Salair als auf Gelegenheit, sich selbst im jüdisch-theologischen Fache ausbilden zu können. Frankirte Offerten nehmen Herr Rabb. Hirsch in Frankfurt a/M. und Herr Rabb. Löwenstein in Lauben-Bischofsheim entgegen. Eine junge, gebildete Dame, mosaischer Religion, wird für die alleinstehende l 4jährige Tochter eines Wittwers, der den größten Theil des Jahres auf Reisen ist, als Erzieherin und Gesellschafterin gesucht. — Selbige muß, da sie beim Kinde Mutterstelle vertreten soll, vor Allem Hei> zens- und Geistesbildung in einem hohen Grade in sich vereinen, so wie ein feines, sittliches Wesen und musikalische Kenntnisse besitzen. — Der geeigneten Persönlichkeit würden diesen Anforderungen entsprechende, äußerst vortheilhafte Bedingungen bewilligt. — Adressen werden unter: G. 132. in der Erpedition der Berliner Vosstschen Zeitung erbeten. Deutschs Musik-Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Der Unterzeichnete eröffnet den 15. März 1858 einen musikalischen Cursus für jüdische Cantoren und Lehrer. Gegenstände des Unterrichts werden sein: 1) gründliches Verständnis der Liturgie und Kenntniß der gottesdienstlichen Gebräuche; 2) Ausbildung der Stimme; 3) Theorie und Lehrmethode des Gesanges; 4) Harmonielehre und Generalbaßspiel; 5) die ersten Elemente der Compositionslehre; 6) gründliche Kenntniß der alten Synagogenmelodien und die verbesserte, den Anforderungen unserer Zeit entsprechende Vortragsweise derselben. Erfordernisse zum Eintritt sind: Einige Kenntniß der hebräischen Sprache, Stimme und musikalisches Gehör. Anmeldungen werden in meiner Wohnung täglich entgegengenommcn. Auswärtige wollen sich in portofreien Briefen an mich wenden. Moritz Deutfch, Ober-Cantor der großen Synagoge zu Breslau. Eine jüdische Familie in der Residenz wünscht ihrer dreizehnjährige Tochter bei einem Prediger Ihres Glaubens an einem kleinen Orte zu strenger Aufsicht und sorgfältiger Erziehung zu geben. Näheres beim Herrn Rabbiner vr. Philipp so n inMagd e b u r g.