Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 42 (12.10.1857)
- Date
- 1857-10-12
- Page
- Seite 579 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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579 Die Stelle eines vom Großherzogl. Mecklb.-Schwerinschen Laydesrabbiyat zu approbirenden Predigers und Religionslehrers ist zu Neujahr 1858 in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Der Gehalt ist mit 285 Thlrn. Pr. Court, firirt, und wollen hierzu Befähigte und hierauf Reflectirende sich urit den entsprechenden Zeugnissen portofrei wenden an den Vorstand der israelitischen Gemeinde Herrmann Hirsch. Waren (Mecklb.-Schw.), im September 1857. Lehrer-Baeanz. Bei der israelitischen Gemeinde dahier ist die durch das Ableben des Lehrers Levisohn vacant gewordene Stelle eines Religionslehrers noch unbesetzt. Mit derselben soll nun auch das Amt eines Vorsängers verbunden werden, wofür ein Mann verlangt wird, welcher neben guter Lehrfähigkeit die Eigenschaften eines guten Vorsängers besitzt und im Stande ist, ein Chor zu leiten. Der fire Gehalt ist 500 Gulden, die Nebenverdienste als Vorsänger sind nicht unerheblich. Bewerbungen sind binnen 3 Wochen mit den nöthigen Attesten portofrei anher zu richten. Das Vorstcheramt für die Israeliten der Provinz Fulda zu Fulda. Wir suchen für unsere Filialgemeinde Würselen (circa 1 Stunde von hier, an der Landstraße gelegen) einen Lehrer, welcher die Elementar- und Religionsfa'cher zu unterrichten und als Cantor zu fungiren hat. Der jährliche Gehalt ist vorläufig auf 200 Thlr. bestimmt, soll jedoch je nach den Leistungen erhöht werden. Aachen, den 23. September 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Synagogen-Gemeinde in Kamen (Westphalen) wünscht einen Lehrer und Cantor mit einem jährlichen Gehalte von Thlr. 240., freier Wohnung und Feuerung definitiv anzustellen. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Synagogen-Vorstand daselbst wenden. Bei der israelitischen Gemeinde zu Rand er s ist die Stelle als Religionslehrer, Prediger und (NB. mit den OWö) vacant, mit welcher außer freier Wohnung ein Gehalt von 400 Thlrn. Dänisch verbunden ist. Bewerber, die sich einer Prüfung bei dem Unterzeichneten zu unterwerfen haben, wollen sich direct „an die Herren Repräsentanten der mosaischen Gemeinde zu Randers (in Jütland)" deshalb wenden. Kopenhagen, im September 1857. ®r. A. A. Wolff, Königl. Dän. Ober-Rabbiner und Prediger. Ein tüchtiger Vorbeter mit angenehmer Stimme, der einen Chor zu leiten und den Elementar- und Religionsunterricht zu ertheilen befähigt ist, kann sogleich in hiesiger Gemeinde mit einem firen Gehalte von Thlr. 300. bis 350. angestellt werden. Franco-Offerten sind dem Oberrabbiner Herrn Kahn zu Trier einzusenden. Die Vorsteher der Synagogen-Gemeinde zu Saarlouis. Die hiesige Cantor- und Schächter-Stelle, mit welcher ein Gehalt von 400 Thlrn. pro Anno, Abnahme der Eide und Nebeneinkünfte verbunden ist, soll zum 1. April k. I. besetzt werden. Qualificirte Bewerber mit musikalischen Kenntnissen, um nöthigensalls einen Chorgesang leiten zu können, wollen sich mit Einsendung ihrer Atteste in portofreien Briefen an uns wenden. Der Vorstand der israelitischen Synagogen-Gemeinde zu Thorn. Julius Lachmann. Meyer Leyser. Jacob Landeker. Bekanntmachung. Die mit einem festen jährlichen Gehalte von 150 Thlrn. und einem Nebeneinkommen von 50 Thlrn. bis 80 Thlrn. verbundene Stelle des Schächters, Vorbeters und Religionslehrers bei der jüdischen Filialgemeinde zu Lüben ist vacant und soll anderweit besetzt werden. Qualificirre Bewerber wollen sich unter Ueberreichung ihrer Befähigungs- und Führungs-Atteste entweder in portofreien Briefen oder persönlich bei uns melden. — Reisekosten werden nicht erstattet. Liegnitz, den 25. September 1857. Der Synagogen - Gemeinde - Vorstand. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle soll vom Isten November c. interimistisch besetzt werden, und ersuchen wir Bewerber, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse schriftlich oder mündlich bei uns zu melden. Reisekosten werden nicht vergnügt. Könitz, 5. October 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Jacob Lewinski. E. Hermann. Unterrichts- und Erziehungsanstalt für israelitische Töchter in Frankfurt a/M. unter der Leitung von I. S. und Ch. Alexandre. Beginn des neuen Schulseinesters am 15. October. Aufnahme jedes Alters und zu jeder Zeit. — Prospekte auf Verlangen.