Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-06-15 · Heft 25 (15.6.1857) · p. Seite 342

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 25 (15.6.1857)
Date
1857-06-15
Page
Seite 342 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3224737-3226039-3226065--16178-3245017
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

342 Coneurs. In der hiesigen Kultus - Gemeinde ist 1) die Stelle eines Bassisten, der zugleich Chor-Dirigent ist, mit einem firen Jahresgehalte pro 250 Fl. C.-M. nebst freier Wohnung und Emolumenten, und 2) die Stelle eines amu: und amp, der zugleich im Chorpersonale als Tenorist Mitwirken kann, mit einem dem Verhältnisse angemessenen Jahresgehalte, dann freier Wohnung und Emolumenten, vom 15. Juli l. I. an — zu besetzen. Hierauf Reflectirende wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen längstens bis Ende dieses Monats an den Gefertigten portofrei einsenden. Butschowitz (bei Austerlitz), am 1. Juni 1857. Der israelitische Cultus-Vorstand. D. Spitzen, Vorsteher. Die hiesige Synagogen - Gemeinde beabsichtigt vom Isten Marcheschwan ab einen pädagogisch gebildeten Lehrer anzustellen, der den höheren jüdischen und deutschen Elementarunterricht zu ertheilen hat und gottesdienstliche Vorträge zu halten befähigt ist. Gehalt 300 — 350 Thlr. jährlich. Ferner beabsichtigt dieselbe einen Cantor und Schächter anzustellen, welcher bei einem mit Chorgesang verbundenen geregelten Gottesdienste fungiren und bei dem Schulunterrichte Mitwirken kann. Gehalt 200 Thlr., freie Wohnung und Einnahme für Schechita. Kann der Lehrer und Prediger gleichzeitig das Cantorat übernehmen, so wird der Gehalt angemessen erhöht. Derjenige Beamte, welcher das Cantorat übernimmt, muß verheirathet sein. Wir bitten um baldige Meldungen. Der Vorstand der Syrragogen-Gemeinde zu Belgard in Pommern. C. Zander. Gustav Hirschfeld. Gottschalk Jaeoby. Durch den Tod unseres Cantors, Herrn Silberberg, ist die hiesige Schächter- und Cantorstelle erledigt, die sofort oder zum Isten Oktober d. I. besetzt werden soll. Mit derselben ist ein fester Gehalt von 200 Thlrn. und circa 100 Thlr. Nebeneinkommen verbunden. Wir fordern qualiftcirte Bewerber aus, sich bei uns persönlich oder in portofreien Briefen zu melden- Reisekosten werden nicht vergütet. Wünschenswerth ist die Qualifikation als geprüfter Religionslehrer, in welchem Falle der feste Gehalt 250 Thlr. beträgt. Könitz, den 1. Juni 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Lewinski. E Hermann. Bekanntmachung. Die wit einem festen jährlichen Gehalte von 150 Thlrn. «nt? einem Nebeminkommen von 50 bis 80 Thlrn. verbundene Stelle des Schächters, Vorbeters und Religionslehrers bei der jüdischen Filialgemeinde zu Lüben ist vacant und soll anderweit besetzt werden. Qualiftcirte Bewerber wollen sich unter Ueberreichung ihrer Befähigungs - und Führungs-Atteste entweder in portofreien Briefen oder persönlich bei uns melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Liegnitz, den 5. Zuni 1857. Der Synagogen - Gemeinde - Vorstand. Pensions-Anzeige. Erfurt besitzt außer einem König!. Gymnasium mit 200 und einer Realschule ersten Ranges mit 500 Schülern, auch eine Königliche, zu Abiturientenprüfungen berechtigte Gewerbschule und eine Schule für Handlungslehrlinge. Auswärtige, die ihre Angehörigen eine dieser Anstalten besuchen lassen wollen, finden für dieselben bei dem Prediger und Lehrer der hiesigen jüdischen Gemeinde, Herrn Glück — den ich bestens empfehlen kann — ein in jeder Hinsicht befriedigendes Unterkommen. Erfurt, den 17. Mai 1857. Dr. E. S. Unger, Professor. Bezug nehmend auf obige Anzeige, erkläre ich mich hiermit bereit zur Annahme einiger Zöglinge aus achtbaren Häusern, welche eine der hiesigen trefflichen Schulanstalten besuchen sollen. Dieselben können bei mir neben einer väterlich liebevollen Erziehung und Pflege Unterricht in allen Religionswissenschaften, so wie gewissenhafte Beaufsichtigung und Nachhülfe in allen Schularbeiten erhalten. Bei der geräumigen und gesunden Lage in der Nähe des thüringer Waldes und bei den mit allen Schulen verbundenen wohlgepflegten Turnanstalten dürfte namentlich für Kinder die hiesige Stadt vielen andern übervölkerten Städten vorzuziehen sein. Auf srankirte Anfragen ertheilt bereitwilligst nähere. Auskunft Glück, Prediger und Lehrer. Erfurt, Mai 1857. Englisches, deutsches und französisches Pensionnat unter der Leitung von Ijewfs Jackson, Chaussee de Louvain in Bruxelles. In diese Fensions- Anstalt, welche in einer der schönsten Vorstädte Brüssels liegt, können zu jeder Zeit Zöglinge ausgenommen werden. — Die Zöglinge, die beständig unter Aufsicht stehen, gemessen eine sorgfältige Erziehung und Pflege und die liebevolle und freundliche Behandlung des elterlichen Hauses. — Das bewährte Urtheil sachverständiger Männer, welche diese Anstalt besucht und geprüft haben, empfiehlt dieselbe zur Genüge.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.