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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-06-15 · Heft 25 (15.6.1857) · p. Seite 341

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 25 (15.6.1857)
Date
1857-06-15
Page
Seite 341 (sequence 11)
Language
German
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341 Die erste Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen i! Elementarschule, mit welcher daS Amt eines Ge-; meindesecretairs verbunden ist, ist erledigt und soll;! spätestens bis zum 1. August c. wieder besetzt wer-: : den. Für beide Aemter wird ein strikter Gehalt von:! 400 Thlrn. jährlich gewährt. Bewerber, in Preußen geprüfte Inländer, welche \ : ihre Tüchtigkeit im Hebräischen Nachweisen können, - | wollen uns ihre von Zeugnissen begleiteten Offerten' bis zum 1. Juli e. zukommen lassen. Groß Strehlitz, O/S., den 21. Mai 1857.; Der Vorstand der Synagogen- Gemeinde. Baeanz. Die Stelle eines israel. Religionslehrers, der den Cantordienst zugleich mit zu versehen hat, wird bei der hiesigen Gemeinde zu Anfang August d. I. vacant, und wird nur einem hierzu gut qualificirten, mit guten Zeugnissen versehenen Mann, nachdem er in einer hierzu sich zu unterziehenden Prüfung für hinlänglich befähigt erachtet worden ist, mit einem jährlichen firen Gehalt von Fl. 500. übertragen werden. Nähere Mittheilungen ertheilt auf frankirte Anfragen der Cultusvorstand. Wiesbaden, im Juni 1857. An der hier zu gründenden Religionsschule sollen sogleich, oder spätestens zum 1. Oktober d. I. zwei Lehrer angestellt werden, und zwar der erste Lehrer mit 300 Thlrn., welcher Gehalt, wenn derselbe die vollständige Fähigkeit besitzt, religiöse öffentliche Vorträge im Tempel zu halten, bis zu 500 Thlrn. erhöht werden soll. Der zweite Lehrer mit 250 Thlr. Gehalt nebst freier Wohnung (für einen einzelnen Herrn). Reflektanten, welche neben gründlichen hebräischen Kenntnissen auch Prüfungszeugnisse einer Königs. Regierung besitzen, wollen sich in portofreien Briefen bald an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Thorn, im Mai 1857. Julius Lachwann. Erledigte Rabbinatsstelle. Die Veßprimer israel. Cultusgemeinde wünscht die Stelle des Rabbiners, mit welcher ein Jahresgehalt von 1000 Fl. Conv.-Münze nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden ist, zu besetzen. Darauf Reflectirende wollen sich bis Ende September laufenden Jahres in portofreien Zuschriften an den gefertigten Vorstand wenden und stch ausweisen: 1) über ihren tadellosen, moralischen und politischen Lebenswandel, 2) darüber, daß sie weitumfassende, gründliche Kenntnisse im Talmud besitzen, 3) daß sie im Besitze wenigstens dreier Hattoroth von vom Vorstande angesehenen und geachteten Rabbinen seien, 4) über zurückgelegte akademische Studien, 5) daß sie zum Vortrage gottesdienstlicher Reden in deutscher Sprache eine vorzügliche Tüchtigkeit besitzen und eine drei- bis vierelasstge Volksschule zu leiten im Stande find, 6) über ihre bisherigen Leistungen. Auf Grundlage eingesandter entsprechender Documente,. wovon jedoch bei in diesem Wirkungskreise anerkannten Autoritäten eine Ausnahme gemacht wird, und eine einfache Zuschrift genügt, werden von Seite des Vorstandes Einladungen an die gewünschten Concurrenten ergehen, sich zur Abhaltung einer Probepredigt hierher verfügen zu wollen. Veßprim im Mai 1857. Der Vorstand der israel. Cnltus - Gemeinde zu Veßprim in Ungarn. Die Lehrer-, Eantor- und Schächterstelle bei der hiefigen israelitischen Gemeinde, bestehend aus neun Familien, soll Anfangs September anderweitig besetzt werden, deren jährlicher Gehalt neben freier Wohnung, Heizung, Schächtergebühren 180 — 200 Thlr. beträgt. Unverheirathete geprüfte Bewerber wollen ihre Zeugnisse über ihre Fähigkeiten so wie über religiös-sittlichen Wandel franco an den Unterzeichneten Vorsteher baldigst einsenden. Schwelm (Westphalen), den 7. Juni 1857. David Metzer. it dem 1. Juni d. I. ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Vorbeters und Schächters vacant. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von 220 bis 300 Thlr. mit freier Dienstwohnung verbunden. Hierauf Restectirende werden ersucht, sich bei Einsendung der Zeugniffe ihrer Fähigkeiten in portofreien Schreiben zu melden beim Vorstand der Zsraelitengemeinde zu Norden. M. Koppel. D. Klein. Baeanz. An der hiesigen israelitischen Schule soll sofort die erste Lehrerstelle anderweit besetzt werden. Das Einkommen dieser Stelle beträgt 250 Thlr. Gehalt, und gegen 150 Thlr. durch Privatunterricht. Qualiflcirte Bewerber, welche die nöthige Gymnastalbildung besitzen/ werden aufgefordert, stch zur Abhaltung der Probelection bis spätestens den 1. Juli e. hier einzufinden, und ihre betreffenden Befähigungsatteste mitz'ubringen. Reisekosten werden nicht vergütigt. Lobsens, den 10. Juni 1857. Der israelitische Schulvorstand. 25**

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