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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-06-15 · Heft 25 (15.6.1857) · p. Seite 343

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 25 (15.6.1857)
Date
1857-06-15
Page
Seite 343 (sequence 13)
Language
German
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543 P err sion. Der Unterzeichnste ist gern bereit, Schüler, welche das hiesige musterhafte Gymnasium, oder die damit verbundene Realschule besuchen sollen, gegen mäßige Vergütung in Kost und Logis zu nehmen, wie auch für religiöse und sittliche Erziehung und Ausbildung seiner Pfleglinge zu sorgen. — Anfragen erbittet baldigst frankirt Lüneburg. M. S. Warenheim, Religionslehrer. Am 20. Juli d. I. sollen die Zinsen eines von den verstorbenen Jacob Meyer'schen Eheleuten dem Unterzeichneten Vorstande zur Verwaltung übergebenen Legates an hülfsbedürstige weibliche Verwandte des Herrn Jacob Meyer behufs ihrer Ausstattung vertheilt werden. Wir fordern demnach solche Verwandte, die auf dieses Legat Anspruch zu machen sich berechtigt halten, auf, sich bei uns unter Beibringung der nöthigen Zeugnisse bis spätestens den 1. Juli d. I. zu melden und das Weitere zu erwarten. Spätere Anmeldungen müssen unberücksichtigt bleiben. Königsberg i. Pr., den 25. Mai 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Israelitische Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom I. Mai d. I. an in der Rue de l’Etuve No. 42., pres de la grandc place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr befleißigen, den guten Namen, dessen sich unsere Restauration erfreut, würdig zu behaupten. Wir sind in dem neubezogenen Hause auch im Stande, freundliche Zimmer zum Logiren anzubieten. Vielseitigen und langjährigen Bitten vieler israelitischer Badegäste Gehör gebend, werden wir dieses Jahr auch /m Ostende eine israelitische Restauration eröffnen und haben zu diesem Behufs ein freundliches, schön gelegenes Haus, No. 13. bis Rne des soeurs noires dort gemiethet. Z. Steidle, Restaurant ä Bruxelles. Auf Ersuchen des Herrn Z. Steidle füge ich dieser Anzeige mit Vergnügen eine Empfehlung hinzu, da ich aus Erfahrung weiß, wie sehr gut man bei Herrn Steidle logirt und speist. Dr# Ludw. Philippson. Mit dem Isten Juli dieses Jahres eröffne ich wieder meine rühmlichst bekannte israelitische Restauration in Ostende, und zwar in einem der größten, renommirtesten, geräumigen Hotels, Hüte! de Fiandres genannt, welches durch seine Lage an der See, geräumige Zimmer, elegant meublirt, und einem schönen Garten den Reisenden und Badegästen sich sehr empfiehlt. Ich bemerke, daß mit meinem Hotel eine schön eingerichtete Synagoge mit eigenem Chasan verbunden ist, in welcher der Gottesdienst, da ich bis zum Isten Oktober hier bleibe, auch an den Feiertagen gehalten wird. Ich empfehle daher mein Etablissement der Gunst des Publikums, so wie zugleich meine Restauration zu Brüssel, rue d’Aremberg Nr. 5. H. Frank. etsallbnchstaben £ in hebräischer Schrift, empfiehlt billigst die Fabrik von L. SolvN in Berlin. H. D. Mintz, etablirt in Triest an die Stelle seines verewigten Vaters A. S. Wkintz, Vf p^a ‘ipa^ ’a maarj übernimmt Aufträge' auf trsnn&t, jedoch mir wenn frankirt, und gegen Anschaffung. Rabb. D. Oppenheim in Jamnitz (Mähren) wünscht die Ausgabe des Lekach Tob von R. Abraham Jagel, welche Professor Anton 1750 edirte, zu kaufen. Eine Familie in einer Stadt Oberhessens sucht zur Fortbildung ihrer Töchter, die im Alter von 12—18 Jahren sind, eine Gouvernante israel. Confession. Dieselbe müßte außer den gewöhnlichen Lehrgegenständen auch Unterricht in der französischen Sprache und den weiblichen Arbeiten ertbeilen können. Musikalische Kenntnisse würden erwünscht sein. Näheres durch die Erpedition d. Bl. unter No. 100. Eine gute Verkäuferin findet unter sehr guten Bedingungen in meinem Manufactur Geschäft eine Stelle. Briefe und Zeugnisse franco. Halberstadt. L. Hirschfeld Wittwe. Für mein Manufactur-Geschäft en dßtail suche ich einen mit guten Zeugnissen versehenen jungen Mann jüdischen Glaubens, der in zwei bis drei Monaten eintreten kann. Am Sabbath und an Festtagen ist mein Geschäft geschloffen. Frankirte Briese zu richten an Leeser Bamberger. Hörde bei Dortmund, 1. Juni 1857. Ein Sohn achtbarer Eltern (mosaych) sucht in einem größeren Tuch-Engros- und Detail-Geschäft eine Stelle als Lehrling. Gefällige Adressen unter näherer Angabe der Bedingungen wolle man in der Erped. dieser Zeitung unter Chiffre J. abgeben.

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