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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-05-04 · Heft 19 (4.5.1857) · p. Seite 258

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 19 (4.5.1857)
Date
1857-05-04
Page
Seite 258 (sequence 12)
Language
German
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258 Die Gemeinde Bnai Jeshurun zu New-Nvrk sucht einen «nip zrn, welcher fähig ist, ein Chor zu unterrichten und zu leiten, so wie auch alle Theile des öffentlichen Gottesdienstes (laut «diski yibis arttn) mit Wurde und vollkommener Sachkenntniß zu dirigiren. Salair fürs erste Jahr nicht über Tausend-'Dollars. Die Wahl wird xm Laufe Junius stattfinden. Candidaten, welche ihrer Fähigkeit stch bewußt sind, werden eingeladen, sich, — auf eigene Kosten — hier spätestens bis Ende Mai zur Prüfung zu stellen, und mit ihren Zeugnissen sich zu melden bei D. Samson, Vorsteher, Nro. 267. Washington Street, New-Uork. Eine jüdische Cultusbeamten- und Religionslehrerstelle ist zu besetzen. Qualificirte Bewerber erfahren auf freie Anfragen das Nähere bei Herrn A. Heinemann in Gr. Salze bei Magdeburg. Die jüdische Gemeinde zu Lublinitz sucht einen geprüften, tüchtigen Elementarlehrer, dessen Anstellung bald erfolgen kann. Besondere Rückstcht würde auf einen solchen genommen werden, der zugleich am Sonnabend und an den Feiertagen die Function eines Vorsängers übernehmen könnte. Firirter jährlicher Gehalt 250 Thlr. Hierauf Reflectirende wollen ihre Qualificationszeugnisse baldigst einreichen an den Synagogen-Vorstand zu Lublinitz O/Schl. l>r. Rofenthal. Zum 1. Oktober d. I. ist in der hiesigen Synagogen-Gemeinde die Stelle eines Cantors und Schächters mit einem Jahr-Gehalte von 300 Thlrn., außer Nebeneinkünften , zu besetzen. Qualificirte Bewerber mit musikalischen Kenntnissen, um nöthigenfalls einen Chorgesang leiten zu können, wollen sich mit Einsendung ihrer Atteste in portofreien Briefen bald an uns wenden. Der Vorstand der israelit. Synag.-Gemeinde zu Thorn. Julius Lachmann. Offene Lehrer- Stelle. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde, wird die Stelle eines Lehrers und Cantors vacant, und suchen wir zur Wiederbesetzung derselben einen in allen Lehrfächern fähigen Mann. Es wird besonders zur Bedingung gemacht, daß derselbe in der französischen Sprache und im Clavierspielen Unterricht ertheilen kann, und nicht verheirathet ist. Neben einem guten Einkommen ist die Stelle sehr angenehm, da nur 14--15 Kinder zum Unterricht kommen. Wir bitten den Anerbietungen an uns Zeugnisse beizulegen. Menden bei Iserlohn, ick April 1857. Der Vorstand. Bekanntmachung^ Die Stelle eines unverheirateten' ElemerttarlehrerH Schächters und Vorsängers ist möglichst balh. zu besetzen. Bei freier Wohnung trägt sie 2Ö3‘/s Thlr. R. M. (220 Pr^ Thlr.) ein. Die Bewerber haben sich einer Prüfung zu unterwerfen. Sofortige Anmeldungen mit Einsendung von Zeugnissen an > - ln ' ' A. Trier. Elmshorn (Holstein), 19. April 1857.-:; Bei dem neuen israelitischen Tempel in Hamburg soll zur Unterstützung des Predigers ein Candüat det jüdischen Theologie angestellt werden, der ern^'Anzahl von 16 — 18 Predigten im Jahre gegen einen -festen Gehalt von Crtmrk. 1000. (400.. Thlr. Preuß. Eour.) zu übernehmen hat. Unverheiratete Bewerber um diese Stelle werden.hiermit zur Meldung aufgefordert. Dieselben wollen Zeugnisse über ihre Studien, Eramina, beziehungsweise bisherige amtliche Thätigkeit, wie auch Referenzen über ihren Charakter und sittlichen Wandel der Unterzeichneten Behörde bis zum 31. Mai d. I. einsenden. Hamburg, 13. April 1857. Die Direction des neuen israelitischen Tempel- Vereins: Adolph Hinrichfen, d. 3. Präses. Die israelitische Cultusgemeinde zu Rechnitz, Eisenburger Comitates in Ungarn, wünscht das e rl e d i g t e Rabbinat zu besetzen, und zwar mit einem Manne von gründlichem rabbinisch-theologischen, so wie auch von umfassendem weltlichen Wissen, der zugleich von bewährte^ Thätigkeit als Kanzelredner, und von energischem Willen beseelt sei, als Seelsorger heilsam in seiner Gemeinde zu wirken. Mit diesem Posten ist ein firer Jahresgehalt von 800 Fl. C. M. außer freier Wohnung .und den Herkömmlichen Emolumenten verbunden. Reflectirendeavollep sich bis 31. Juli an den hieror.tigen israelitischen Cultusvorstand wenden. ''^ Rechnitz, am 15. April 1857. Der israelitische Enltus-Vorstand. Die israelitische Gemeinde zu Creuznach beabsichtigt alsbald einen Religionslehrer, der aber auch durch- Universitätsstudium die Qualifikation besitzt, die Stelle als Prediger zu versehen, mit einem firen Gehalte von 400 Thalern für das Jahr, außer den damit verbundenen Casimiren und freier Wohnung, äufzünehmen. v: Desfallsige Bewerber zn dieser Stellt vollkommen befähigt und im Besitze genügender Zeugnisse in Bezug auf ihre Ausbildung und Moralität, tpollen sich unter Beifügung derselben in srankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. ' ' ' Creuznach, im April.'! Der Vorstand der israelitischen Gemeinde.

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