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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-05-04 · Heft 19 (4.5.1857) · p. Seite 259

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 19 (4.5.1857)
Date
1857-05-04
Page
Seite 259 (sequence 13)
Language
German
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2S9 Bekanntmachung. Bel der hiesigen Synagogengemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers, welcher gleichzeitig das Amt als Vorbeter Heim Gottesdienste zu versehen, auch die Schechite für den Bedarf der Gemeinde zu besorgen hat, mit einem firirten Jahrgehalte von 200 Thlrn. nebst freier Wohnung und den unbestimmten Gebühren, welche die Schechite einbringt, zum 20. Oktober d. I. anderweitig zu besetzen. Qualificirte Bewerber werden ersucht, sich unter portofreier Einreichung ihrer Atteste und eines curriculum vitae bis zum 1. Juli d. I. bei dem Unterzeichneten Vorstande schriftlich zu melden. . Neustadt-Eberswalde, 21. April 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle eines Religionslehrers und ttirna in unserer Synagogen - Gemeinde wird vacant und soll sobald als möglich besetzt werden. Der firirte jährliche Gehalt ist auf Thlr. 200. festgesetzt, außerdem bringt die Stelle die üblichen Nebeneinkünste. Bewerber wollen die Zeugnisse ihrer Fähigkeit uns einsenden.; Goldap, den 20. April 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Hiesige israelitische Gemeinde sucht sofort oder Michaelis einen unverheiratheten Lehrer, der als Religionslehrer, Vorbeter und Schächter fungiren kann. Gehalt wird nach der Befähigung bestimmt und wird solcher sehr angemessen sein, falls ein besonderes Kanzelrednertalent bei dem Bewerber anzunehmen ist. Heimaths- und Moralitäts-Atteste dürften bei der Concurrenz vorliegen und wird zunächst die Approbation bei dem diesseitigen Landes-Rabbinate bevorwortet. Desfallsige Meldungen nimmt portofrei an Der Vorstand israelitischer Gemeinde in Röbel (Großh. Mecklb.-Schw.). An der hiesigen israel. Elementarschule ist die mit einem jährlichen etatsmäßigen Gehalte von 120 Thlrn. nebst freier Wohnung und Heizung verbundene Stelle eines dritten Lehrers sofort oder spätestens zum 1. August d. I. zu besetzen. Derselbe soll auch an der hebräischen Schule Mitwirken, wofür ihm ein jährliches Einkommen von circa 100 Thlrn. in Aussicht gestellt wird. Außerdem können ihm noch anderweite Nebeneinnahmen zufließen, namentlich wenn derselbe einige Mufikkenntniß besitzt. Tüchtige, pädagogisch gebildete Lehrer, welche insbesondere gründliche Kenntniß des Hebräischen besitzen, wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Prüfungszeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Schwersenz, im April 1857. Der Schulvorstand M. Badt. M. Lipfchitz. Ein gesetzter, unverheiratheter Mann, dev hebräischen und deutschen Sprache vollkommen mächtig, der eine Kaution von 500 Thlry. stellen kann, sucht eine Anstellung als Gemeinde-Seeretair und Kasflrer. Erforderlichen Falls würde er auch einige Unterrichtsstunden in den genannten Sprachen übernehmen. Herr Rabbiner Di*. Wiener in Oppeln, so wie Herr vr. Graetz in Breslau ist erbötig, Gemeindevorständen, die hierauf reflectiren, nähere Auskunft zu geben. Ein junger Mann, der das Gymnasium, dann das jüd.- theol. Seminar zu Breslau besucht hat, wegen unzureichender Subsistenzmittel aber vorerst seine Studien nicht fortsetzen kann, wünscht eine feinen Kenntnissen entsprechende Stelle, am liebsten als Hauslehrer. Auch in modernen Sprachen ist derselbe zu unterrichten befähigt. Reflectirende belieben sich wegen des Näheren in frankirtenBriefen sub Chiffre L. Sch..an den Kreisrabb. Herrn Goldmann in Eschwege (Hessen) zu wenden. Cliambres garnies für Kurgäste, Commis und Lehrlinge, so wie zur Aufnahme von jungen Leuten, welche das hiesige Gymnasium , die höhere Bürger- und Gewerbeschule besuchen wollen. Letztem wird außer einer liebevollen Behandlung und väterlichen Überwachung in sittlicher und religiöser Beziehung auch Nachhülfe in ihren Schulqrbeiten zu Theil. Aachen, im April 1857. A. Fiebermann. Israelitische Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom 1. Mai d. I. an in der Rue de l’Etuve No. 42., pres de la grande place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr befleißigen, den guten Namen, dessen sich unsere Restauration erfreut, würdig zu behaupten. Wir sind in dem neubezogenen Hause auch im Stande, freundliche Zimmer zum Logiren anzubieten. Vielseitigen und langjährigen Bitten vieler israelitischer Badegäste Gehör gebend, werden wir dieses Jahr auch in Ostende eine israelitische Restauration eröffnen und haben zu diesem Behufe ein freundliches, schön gelegenes Haus, No. 13- bis Rue des soeurs uoires dort gemiethet. Z. Steidle, Restaurant ä Bruxelles. Auf Ersuchen des Herrn Z. Steidle füge ich dieser Anzeige mit Vergnügen eine Empfehlung hinzu, da ich aus Erfahrung weiß, wie sehr gut mau bei Herrn Steidle logirt und speist. Dr. Ludw. Philippson.

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