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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-03-30 · Heft 14 (30.3.1857) · p. Seite 181

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 14 (30.3.1857)
Date
1857-03-30
Page
Seite 181 (sequence 3)
Language
German
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181 drückkicher an einer andern Stelle*): 21b »2*ö» N721 ^2272 mpb »th ran r2N o»2 o^»i2 •’ra 2^222 2122b ib N721 N27A p öm2N 'S 22N, andererseits aber, daß sich Abarbanel bei seiner strengen Orthodorie mit den in diesem Buche vorherrschenden freien Ansichten befreunden konnte, über die auch schon ein anderer Zeitgenosse klagt 2): mibn raran 22nn b? Nbi SSn mi22 ran» äbs^m rpobo von by o* *0 2vb2 ,,v,‘hM 17212 N2pr "idd 22N72 2N2^2 üraoN rar 172LV Nra n»N wsidbs m22 i»i2^v2 2n2i 272N72N b^2 vnb 71^2 Nb». Bibagi gehört überhaupt zu denjenigen Philosophen, mit denen Abarbanel fortwährend in offener Fehde steht 3). Seite 59. ist die Rede von Jehuda Abarbanel's Werk: Dialogi Philon et Sophia in italienischer Sprache verfaßt; nach Delmedigos Briefs) an den Karäer Serach soll dieses Werk in lateinischer Sprache verfaßt sein.*) In demselben Briefs) wird noch ein hebräisches Werk rrviL ND12 von Messer Leon erwähnt, ist wohl auch Jehuda Abarbanel; es eristirte noch ein Messer David Leon**). Der in dem uns vorliegenden Werke, im Schreiben des Herrn Dukes Seite 104, in der Anmerkung erwähnte Messer Leon, kann wohl, trotzdem der Vorname mit Jehuda identisch zu sein scheint, nicht derselbe sein, oder ist an dieser Stelle ein Druckfehler. Es heißt daselbst: 20072 om» nrN *pDb JP£Ni 8L7221 2^2 ns»n 122N) yiNP n^o^v P72 22Dün ranb (O^nd 2^2, zu jener Zeit hat wohl sein Vater noch kaum Werke verfaßt. ^) *)..'ö WSp 0172^ bh b^ bN2222N 2) 2^ .i?2 r>2 L22lOp2^0 0102 N1222 21^^ •p* 3) Anmerkungen zu Geiger Nb?2 S. 67. 4) 21. '2 nrsn Nb72 *) Warum wurde es dann aber von Sarafin ins Lateinische übersetzt? R e d a c t. 5) 10. '2 DVJDfi Nb72 **) Es gab übrigens noch einen andern Leon ha-Jbri, so wie noch viele andere Autoren den Namen Leon und Leoni führten: Jakob Jehuda im 17ten Jahrh., Mose ben Schem Tob 1290, oft verwechselt mit Schem Tob st. 1293. Red. 6) Es ist übrigens von frühern jüdischen Gelehrten auch bezweifelt worden, ob der Sohn des Abarbanel der Verfasser des „Dialogi di Amora“ sei. — ' Sta'jPn t]ON72 21N72 "02 1N'2N rr7212NN *}72 ^27^ '2 22N 021 " NO t]2 öonn ran r 272N1 S& S'72p Y2 2'72 "s ram272N Om (Dialogus .„raoiöi *pb'ö iaibra2n b*2 riNp 2^0^72 inter Philonem et Sophiam) riNp ran» N721N72 222 Nbl ^iriN »IN Ü» p ran» NN22 M72N21 *N'PSh 72 N7N “T'WM p »p2 ÖN1 bVW 221»72 nra» Y*b* 1252N» 'ob vri2NN 0^22 '0 »N22 0022N r2N 2122b 222» '„bbo 2"!1»72N ribiao nran Nb» NN22 Abarbanel's Brief an Jechiel in Pisa ist nicht minder interessant. Vemerkenswerth ist die rabbinische Redensart mp •’Ora N20N72 *'2102, die hier eine witzige Bedeutung hat. Die Redensart in dieser Bedeutung war mir schon früher bekannt, doch wußte ich nicht, daß dieselbe so alt, und vielleicht von Abarbanel herrührt. Es wäre wünschenswerth, daß die Biographien der hervorragendsten spanischen Gelehrten, welche um Abarbanel's Zeitalter gelebt und gewiß die Leiden der Inquisition mit ihm theilten, wie Bibagi, Efodi, Zarza u. s. w. nach und nach an die Reihe kämen; ich weiß nicht, ob schon ausführliche vorhanden sind. Von Zarza, der auch in dem hier besprochenen Werke erwähnt wird, wünschte ich besonders zu wissen, was von der Anmerkung im porir o'b "2 ü222»72N DiEP ju halten ist. Wenn man übrigens dessen feindliches Auftreten gegen die Rabbinen und den Talmud erwägt*), erscheint dies minder unwahrscheinlich. Zarza gehört auch zu denjenigen Philosophen, von denen Abarbanel ausrust2): bs> 272» nN n»n Nvb ^no», wenn er ihn auch N020 -sidn nennt, es ist wohl ein und derselbe. Auch ein späterer Schriftsteller klagt über ihn, als Beispiel dieser verderblichen Richtung3), tr$2 v"»72 2lp72b 2ra222 lb2» pmn N21N 2»N2 b2 2»N ri^N»72 »‘'Nb 22N ^221N 2N»1 NÖN2D 1722 V2Nb 22N 2NN. Der getaufte Gerson4), welcher gegen den Talmud geschrieben, führt Zarza als Ankläger des Talmuds an. Zarza wird auch noch im pdnr an der bereits hier angeführten Stelle, und in Delmedigos — auch hier bereits angeführten Briefs), als Verfasser eines geschätzter Kommentars über die Bibel ^sr» bbor2 genannt, der aber nicht derselbe ist, welcher oft vor den Büchern der heiligen Schrift abgedruckt ist und als dessen Verfasser lb?2 p »2 angegeben wird. Nathanson, Cantor. Ich halte diesen Schluß nicht für stichhaltig; denn daß Asarjah de Rosst ihn nicht als den Sohn Abarbanel's nennt, beweiset Nichts, und von seinem hebräischen Gedichte läßt sich ja nur auf sein Dichtertalent in der hebräischen Sprache schließen. *) Anmerkungen zu Geiger dron Nb?a S. 85. 2) 'raöp Sb bNS222N 3) V'p '2 V22 2122 ra22N ‘ISO 4) Der Jüden Thalmud A. 1659. Seite 167. 5) 20. 2" D-oon Nb72 14*

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