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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-03-30 · Heft 14 (30.3.1857) · p. Seite 180

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 14 (30.3.1857)
Date
1857-03-30
Page
Seite 180 (sequence 2)
Language
German
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180 Dom Institute zur Forderung der israelitischen Literatur. Wir können den Theilnehmern anzeigen, daß die Schriften der zweiten Sendung dieses Jahres im Druck vollendet find, und die Versendung in diesen Tagen beginnt. Sie bestehen in: 1) Di*. I. M. Jost, Geschichte des Judenthums und seiner Secten, 1. Theil (31 Bogen gr. 8.). 2) vr. Hamburger, Rabbiner in Neustadt bei Pinne, Geist der Hagada, 1. Theil (9 Bogen Lericonformat). 3) Dr. A. A. Wolfs, Oberrabbiner in Kopenhagen, über die Piutim (5^4 Bogen). 4) Abonnentenverzeichniß (2 Bogen kl. 4). Der Jahresbericht wird diesmal später erfolgen, weil er zugleich die Nachricht über die in diesem Jahre zu subventionirenden Werke und die Rechnungsablage bringen soll. .— An der Stelle des verstorbenen Herrn Lewysohn in Fulda hat Herr Kaufmann H. M. Epstein daselbst, an der Stelle des in Gothenburg in Schweden angestellten Rabbinen, Herrn vr.Wolf in Culm, hat Herr B. 3. Meyer daselbst die Agentur übernommen. Literarischer Wochenbericht. Aus London kommt uns ein Prospect zu dem Werke: che Ancient Melodies of the ritual of the spanish and portuguese Jews zu, also: die alten Melodien des Rituals der spanischen und portugieflschen Juden, in Musik gesetzt von Emanuel Aguilar und mit literarischen Notizen von Rev. D. A. de Sola. Der Kostenpreis soll 7 Schilling sein (2 V« Thlr.). Das Werk soll abgetheilt sein in: 1) die ältesten Melodien, deren Ursprung vor die Niederlassung der Juden in Spanien gesetzt wird; 2) die Melodien, welche in Spanien componirt oder angenommen und in die verschiedenen Länder eingeführt wurden, in welche sie vor der Verfolgung der Inquisitionen in der iberischen Halbinsel ihre Zuflucht nahmen; 3) die ältesten Melodien, die seit dieser Zeit componirt wurden. Die Unterabtheilungen sollen sein: Morgen-Hymnen (mi^T nrvZjpm); Sabbath-Hymnen; für Neujahr und Versöhnungstag; für Schalosch Regalim; Kinoth für Tischea beab; Gelegenheits - Hymnen. Magdeburg, im März. Ozar Nechmad, H. Jahrgang, herausg. von Ignaz Blumenfeld. Wien, 1857. Der II. Jahrg. dieser höchst interessanten Sammlung führt uns eine Reihe von interessanten Aufsätzen, Briefen, Gedichten und Biographien vor, meist von und über Gelehrte, welche im Mittelalter gelebt haben, bearbeitet von Luzzatto, Dukes, Geiger, Carmoly, Steinschneider, Kirchheim, Reggio, die nicht nur — wie es bei ähnlichen Werken der Fall zu sein pflegt — den wirklich Gelehrten interesfiren, sondern auch der weniger Gelehrte findet hier seinen Theil, namentlich in den schönen Biographien von Abarbanel, Kimchi u. s. w. Ohne hier auf die einzelnen Arbeiten eingehen zu können, sei es mir gestattet, einige Bemerkungen beizufügen. Seite 5—6 ist die Rede von einem *nbir *j72bia Paulo Burgienfis. Derselbe wird auch von Abarbanel *) und nicht ohne eine gewisse Achtung erwähnt. Es heißt daselbst von ihm: bb573 I3*w ddh mipra N7 23738 *[8 NW3>31 ibn nnbw i73w Y-120 nisböa mrr *p?338 yz bii3i 1N8. Er wird selbstverständlich, wie es die Natur einer religiösen Discussion, dazu einem Renegaten gegenüber, mit sich bringt, nachher bitter, indem er ausruft: qi3i tpn fyi!'h rpn YH8 nrn 1731U572H In der Biographie des Abarbanel, die gewiß sehr erschöpfend ist — sie führt bis zur letzten Spur dieser hohen Familie und zählt uns nicht weniger als 24 Werke Abarbanel's tja* 2), während David Gans und Gedalja Jechaja nur von 13 wissen; so auch in der lateinischen Vorrede zum bs> b832l28 yn 8*133*1 innrr werden nur 13 erwähnt— in dieser Biographie Seite 54. heißt es, Abarbanel habe aus pn:r* rrrp* m\ Arama copirt, ohne denselben zu nennen; beide aber den 131728 ^11 von Bibagi, ohne ihn ebenfalls zu nennen. Daß Arama aus Bibagi stark geschöpft, wird nicht blos in I732nb ty-)£73, sondern auch in dessen Brief 71N83 4) an Serach ben Nathan behauptet. Hier sagt er von Arama: m 8b73i 13^1 Y-p 8T11 137318 -pi 'p3l 18ST3 211218 'i 12073. Daß aber Abarbanel den Bibagi und in gedachter Weise copirt, wäre mehrfach zu bewundern; einmal rügt Abarbanel dies sehr schonungslos an Ndak*). Als er Aben Esras Commentar zu 3>'n zum ersten Mal sah, sagt er: ''IS'VZ 12123 d^wll^.^ ÖWÖrtl 2'>1N2173lw 137373 orr« i8i 173V2 212t 8bu> nii 23> inpb 3>"28ii 2*^121 ^23373 1*^18 id 117218b 121 b2. Noch nach- *) i'b 2) 'bnpi nbtob« 2232 V r,i “[823228 'i iiin^L 3) 22. 212N 8b73 Geiger 4) *7m b* N72ipn b833ri28

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