Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-02-16 · Heft 8 (16.2.1857) · p. Seite 105

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 8 (16.2.1857)
Date
1857-02-16
Page
Seite 105 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3224737-3226039-3226048--15924-3244746
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

105 einander nahe an den sogenannten „Champeaur", wo seitdem die Markthallen gebaut wurden, in der Umgebung des Hotel-de-^ille und in der Cite, wo noch heut zu Tage eine „Judenstraße" besteht. Gegen das Jahr 1632 siedelte sich eine kleine Colonie im Faubourg St. Antoine an und baute nahe an der Bastille ein großes Haus, welchem man den Namen „Judenhof" gab und der während der Revolution „Wunderhof" genannt wurde. Nun läßt die Vincenner Eisenbahngcsellschaft diese Gebäude niederreißen, um dort ihren Bahnhof aufzurichten. — (Wir fügen dem hinzu, daß vor Kurzem das sehr strebsame Consistorium von St. Esprit (Bayonne) bei dem Central-Consistorium darauf angetragen, dahin zu wirken, daß die Regierung den sogenannten „Judenstraßen" in den verschiedenen Straßen andere Namen beilegen lasse.) Anzeigen. nw 2 Restauration und Gastwirthschaft von 8. Hirschel, Dresden, Töpfergasse No. 13. 1. Etage, empfiehlt freundliche Wohnung und Nachtquartier. Die Gemeinde Bnai Jeshurun zu New Uork sucht einen «Tip b2:n itn, welcher fähig ist, ein Chor zu unterrichten und zu leiten, so wie auch alle Theile des öffentlichen Gottesdienstes (laut TrsiBan pbiD ÄN22) mit Würde und vollkommener Sachkenntnis zu dirigiren. Salair fürs erste Jahr nicht über Tausend Dollars. Die Wahl wird im Lause Junius stattstnden. Candivaten, welche ihrer Fähigkeit sich bewußt sind, werden cingeladen, sich — auf eigene Kosten — hier spätestens bis Ende Mai zur Prüfung zu stellen, und mit ihren Zeugnissen sich zu melden bei D. Samson, Vorsteher, Nro. 267. Washington Street, New- Bork. Zum 21. April wird in hiesiger Gemeinde die Neligionslehrcr-, Schächter- und Vorbeterstelle vacant, denn jährliches Einkommen neben freier Wohnung, Heizung, Tisch, Schächtergebühr, 100 Thlr. Pr. Crt. beträgt. Nestectanren, die der Approbation des hiesigen Landesrabbiners unterworfen find, wollen sich in portofreien Briefen mit Einsendung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorsteher baldigst melden. Dömitz in Mecklenb.-Schwerin, im Januar 1857. lIsaac Wolffenstein. Coneurs. Bei der gefertigten Cultus-Gemeinde ist die Stelle eines Cantors mit einem Jahresgehalte von Fl. 500. B.-W., freiem Quartiere und gewöhnlichen Sporteln, vacant. Bewerber, welche genügende musikalische Kenntnisse besitzen, um die Gebete mit Choralbegleitung vortragen zu können, und sich über ihr sittliches und religiöses Betragen gehörig ausweisen können, mögen sich zur Probe hierher einfinden. Demjenigen, welcher das Gemeinde-Notariat zu übernehmen im Stande ist, wird noch ein angemessener Gehalt seinen Leistungen gemäß zugefichert. Auch ist die Stelle eines Bassisten, welcher zugleich Chor-Dirigent sein soll, mit einem jährlichen Gehalte von Fl. 300. B.-W., freiem Quartier und Sporteln zu besetzen. Schächter werden bevorzugt. Kecskemet, im Januar 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Zu Ostern d. I. wird in der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Lehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Der Gehalt beträgt bei gänzlich freier Station circa 100 Thaler. Unverheirathete Candidaten werden ersucht, ihre Gesuche, mit Zeugnissen begleitet, an den Unterzeichneten Vorstand franco einzusenden. Straßburg (i. d. Uckermark), den 6. Februar 1857. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Zaeob Iaeobfohn. Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Elementar- und Neligionslehrer, welcher zugleich die Cantorstelle versehen soll, zum Isten April d. I. (oder etwas später) gesucht. Der jährliche Gehalt beträgt 300 Thlr. — Hierauf Neflectirende wollen sich in frankirten Briefen beim Unterzeichneten baldigst melden. Paderborn, 30. Januar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Felix Paderstein. Mit dem Isten Mai 1857 soll in unserer Gemeinde die Stelle eines Lehrers, Cantors und Schächters besetzt werden. Der damit verbundene Gehalt beträgt 100 Thlr. Pr. Crt. neben freier Station (Kost, Wohnung und Heizung) und den Schächtergebühren. Es kann aber das Einkommen durch Ertheilung von Privatunterricht bedeutend erhöht werden und bleibt noch viel Zeit zur Fortbildung. Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen baldigst an uns ein senden. Mirow in Mecklenb.-Strelitz, im Januar 1857. Der israelitische Gemeindevorstaird S. Lewin und S. Herzfeld. 8»»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.