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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-02-16 · Heft 8 (16.2.1857) · p. Seite 106

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 8 (16.2.1857)
Date
1857-02-16
Page
Seite 106 (sequence 12)
Language
German
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106 Die Israeliten-Gemeinde zu Saarlouis sucht für kommende Ostern einen Cantor, der eine angenehme Stimme hat, einen Chor zu leiten versteht, die Religionsschute übernehmen kann und zuweilen eine Predigt vorzutragen versteht. Fixer Gehalt Francs 1000., Aussichten auf viele Nebenverdienste. Der israelitische Vorstand. Die Cantorstelle in hiesiger Gemeinde ist vacant und soll baldigst wieder besetzt werden. Restectanten, welche eine musikalische Bildung und die Befähigung zur Schechita besitzen, wollen sich baldigst in frankirten Briefen unter Beibringung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Landsberg a/Warthe, im Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrerstelle soll zum 1. Mai a. c. besetzt werden. Gehalt 120 Thlr. nebst freier Wohnung und circa 60 Thlr. Nebeneinkünfte. Persönliche oder schriftliche Meldungen, unter portofreier Einsendung der erforderlichen Zeugnisse, bei dem Unterzeichneten Vorstande. Reisekosten werden nicht erstattet. Mia steck o (bei Schneidemühl), im Februar 1857. I. Schönfeld. Die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle , mit einem jährlichen Gehalt von 80 Thlrn., freier Wohnung, so wie Mittag- und Abendtisch und einigen Nebeneinkünften, wird zum 25. April c. vacant. Unverheirathete Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Treptow a/T., den 9. Februar i857. Manasse Cohn. Bacanz-Anzeige. Die Stelle eines Elementarlehrers, Schächters und Vorbeters der israelitischen Gemeinde zu Elmshorn, mit der ein Gehalt von 293 */3 Thlr. R. M. oder 220 Thlr. Pr. Et. nebst freier Wohnung verbunden, wird zum 1. Mai d. Z. vacant. Bewerber, bei deren Qualification eS hauptsächlich auf die erstgedachten beiden Functionen eines Lehrers und Schächters ankommt, wollen sich in portofreien Briefen an die Unterzeichneten Vorsteher der gedachten Gemeinde wenden. Elmshorn, im Februar 1857. Z. Jfaae. Philip Mendel. Ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter, welcher auch die Qualification hat, eine deutsche Predigt halten zu können, soll zum 1. April 1857 bei unserer Synagogen-Gemeinde engagirt werden. Der Gehalt beträgt firirt 150 Thlr. nebst freier Wohnung und Holz, die Einkünfte der Schächtergebühren belaufen sich auf circa 80 bis 100 Thlr. Unverheirathete Bewerber belieben Abschriften ihrer Zeugnisse franco bei dem Unterzeichneten einzusenden. Oranienburg. Simon Crohn, Vorsteher. Durch die erfolgte Berufung des Herrn Rabbiner Dr. Schwabacher nach Lemberg soll die in hiesiger Gemeinde vacant gewordene Predigerstelle zum 1. Juli a. c. wieder besetzt werden. Der firirte Gehalt ist außer mehreren Nebeneinnahmen auf 700 Thlr. festgesetzt. Hierauf Resiectirende, welche die Doctorwürde erlangt haben und mit genügenden talmudischen Kenntnissen ausgerüstet sind, wollen sich unter Einsendung ihrer Qualificationszeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Landsberg a/Warthe, im Februar 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In einer Provinzial-Hauptstadt Preußens wird für einen begabten, vaterlosen Knaben von 9 Jahren ein Hauslehrer gesucht, der seine Erziehung leiten, ihn für die Quarta des Gymnasiums vorbereiten und ihm Unterricht im Hebräischen ertheilen soll. Das Honorar ist bei freier Station und angenehmer Häuslichkeit vorerst auf 100 Thlr. jährlich festgesetzt. Bewerber um diese Stelle erhalten auf portofreie Einsendung der Zeugnisse ihrer Fähigkeit als Lehrer und Erzieher vom Rabbinen Herrn Dr. A. Stellt in Danzig nähere Auskunft. In einer Sradt, nahe bei Hamburg, wird ein Hauslehrer gesucht, der Sprachkenntnisse besitzt und Clavierunterricht zu ertheilen befähigt ist. Gehalt bei freier Station 80— 100 Thlr. Anträge unter A — Z. befördert die Verlagshandlung. Eine gute Pension für Töchter israelitischen Glaubens weisen gütigst nach Herr Rector Hvrs Witz, Roftnstraße 12, und Herr Prediger Dr Kirfchstein, Auguststraße 25. in Berlin. Ein deutscher oder ausländischer Knabe findet hier zum 1. April in einer Familie (nichtAnstalt) Erziehung, franz., ital. u. engl. Conversation u. s. w. gegen angemessenes Honorar. Auskunft giebt Df. M. Steinschneider Landsbergerstr. 88. B erli n.

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