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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-01-19 · Heft 4 (19.1.1857) · p. Seite 51

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 4 (19.1.1857)
Date
1857-01-19
Page
Seite 51 (sequence 11)
Language
German
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51 Die Schweiz. Neuenburg. (Eidgen. Ztg.) Wie begreiflich, macht sich die gegenwärtige Lage auch im industriellen Verkehr sehr fühlbar. In Chaur - de- Fonds haben bereits mehrere große Comptoirs geschlossen. Absolut vor Unterbrechung sicher seien nur die jüdischen Firmen, die nun dies Mal aus ihrer bürgerlichen Zurücksetzung Vortheil ziehen. (Das intolerante Neuenburg laßt nämlich die Israeliten dort nur als französische Bürger zu. Was sonst zu bedauern, ist so wider Willen zum Nutzen! Ned. d. A. Z. d. Juv.) Anzeigen. Zum 1. Mai 1857 wird bei uns die Stelle eines Schächters, zweiten Religivnslehrers und Vorbeters erledigt. — Bewerber um das vacanke Amt müssen musikalisch gebltvet sein, und haben sich der Approbation des Herrn Landrabbiners zu unterziehen. — Gehalt 180 Thlr. Crt. und circa 6V biö 70 Thlr. Schechitagebühr. Stretitz in Mecklenburg, im December 1856. Der israelitische (Aemeinde-Vorstand. Die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle wirb zum 24. April d. I. vacant. Bewerber wollen das Nähere in portofreien Briefen erfragen beim Vorstände der israel. Gemeinde zu Penz- 11 ti (Mecklenburg). Synagogen - Gemeinde Bochum. Wir suchen bis zum Isten April ooer früher einen tüchtig gebildeten Lehrer, welcher neben dem Elementarunterricht auch die geistlichen Functionen zu versehen im Stande ist. Gehalt 300 Thlr. bei nicht unbedeutenden Nebenemolumenten. Offerten erbittet _Der Vorstand. Bei der hiesigen Kreis-Synagogen-Gemeinde ist die Stelle des Religionslehrers, der gleichzeitig das Amt als Vorbeter beim Gottesdienste zu versehen und auch die Schechita für den Bedarf der Gemeinde zu besorgen hat, anderweitig zu besetzen, mit welcher ein jährlicher Gehalt von Thlr. 300. und ein Nebeneinkommen von etwa Thlr. 100. verbunden ist. Gehörig ausgebildete Leute, die auf diese Stelle reflectiren, belieben sich unter Einreichung ihrer Qualifications-Atteste bei dem Unterzeichneten Vorsteher in portofreien Briefen zu melden. Stallupönen, im Januar 1857. Der Vorstand der Kreis-Synagogcn-Gemeinde zu Staünpönen. Julius Hirsch. 3£S“ Wir beabsichtigen Hierselbst vom 1. Juli d. I. ab eine jüdische Religionsschule, an welcher wir 2 Lehrer mit einem jährlichen Gehalte von 300 resp. 250 Thlr. placiren wollen, zu gründen. Reflectanten, welche neben gründlicher hebräischer Kenntniß auch Prüfungszeugnisse Einer Königl. Preuß. Regierung besitzen, wollen sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Thorn, im Januar 1857. S. Szkolny. S. Wafferzug. Julius Lachmann. Vacanz. Bezug nehmend auf unsere Annonce in Nro. 52. 3. p. dieser Zeitung, beabsichtigen wir auch, veranlaßt durch das Austreten des seit 30 Jahren hier gehabten Lehrers und Schächters, von künftigen Ostern ab einen tüchtigen Kantor unv Schächter anzustellen, der zugleich jüdischen und, wenn möglich, auch deutschen Elementarunterricht zu ertheilen hat. Gehalt 200 Thlr., freie Wohnung und Einnahme für Schechita. Vorzüglich reflectiren wir auf einen durch frühere Stellung bewährten, verheiratheten Mann, der auch einen Chor zu leiten versteht. Wir würden auch einen verheiratheten Geistlichen, der das Lehramt unv Cantvrat ausfüllen kann, so bevinglich engagiren, daß derselbe die Schechttaunv die Nunnusfuncrionen durch einen hinlänglich bewährten Schocher versehen läßt, wofür wir 450 bis 500 Tvlr., freie Wohnung für eine Familie und die Einnahme für Schechita und Eidesleistung bewilligen. Der Vorstand der Syiiagoqerr-Gemeinde. Lewy. Hirfchfeld. Vallcntin. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle für einen geprüften Lehrer (unverheirathet) zu sofortiger Besetzung offen, welcher Deutsch und Hebräisch unterrichten und als Schächter fungiren kann. Gehalt wird bei freiem Tisch und Wohnung 70 — 80 Thlr. und circa 100 Thlr. Nebeneinkünfte zugestchert. Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Tiegenhof, den 10. Januar 1857. I. Goldberg. Die israelitische Gemeinde zu Verden (im Hannover'- schen) will zum 1. Mai d. I. einen geprüften Elementar- und Neligionslehrer engagiren, der den Vorbeter- und Schächterdienst mit versehen kann. Der jährliche Gehalt beträgt ohne Nebensporteln circa 125 bis 150 Thlr. bei freier Station. Neflectanten belieben ihre Zeugnisse franco einzusendcn an den Vorstand Marcus Herzberg. Ein gewandter jüdischer Elementar- und Religionslehrer, welcher das Englische und Französische gründlich versteht und unterrichtet, wünscht unter bescheidenen Ansprüchen baldigst eine dauernde Stellung. Franco-Briese besorgt die Redaction unter Chiffre K. 0. No. 2,

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