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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-11-24 · Heft 48 (24.11.1856) · p. Seite 648

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 48 (24.11.1856)
Date
1856-11-24
Page
Seite 648 (sequence 8)
Language
German
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Bilder, dort findet man. Asses.-., Die Poesie des Trö-' dels entfaltet fich bei Meöe S^chditte. Diese Lumpen MWen-r pon-. menfchlichWsEMenM* < AUKWällig- ..keitep dex-MguettMe,.:deSr KnhWS^. der^ Schönheit, - alte- Kleiner, Mh< alte, -Tressew stM .dM traurig!, Me- - d,ergeWagey,j betaste^ vou hex, ZstMe,.hisste prüft j Mb lMt,, )JNl .diesen! kothigeü-, Massen.-Straßen, m; eine^- grstn^FeuchtigkMdaS PßaWx bedeckt^tyo bleiche l Mstchter, sichMuf chftsgrauen.MaueM maley, wp fich - Me? djeIalte^ -vM-iRofichenagten Eifenwaaren und t puxpUW.ei» .pon Mngezieftr cheflagte Stücke. duM.ejn- - -Mex/wirpen/ä ziehen Mhen -Puden einige ZnMifj -teyin., .einer! .mysteriösen. und. todtenSprache gefchrie- - bey,..die Plickh aufstch^/ Zuweilen zeichnen dieft h§-1 brgifchm Charaktere Phraseyiimjüdischen Idiom, mei- - rsteyS;Mer:..find ---dieIMeM-Mdr-fteM und die Worte? i.1! r! -’? Hi ^UUQ, iUl -V { nult .'/Man hat m Men. Zeiten .dm Juden i.den-iBorl -wurs -dev- , Gewinnsuchtgemachtr dep6sich unglücklicher! Weifte Ms, taPWi] zurückwesshaie Thatsachen stützt-der i gerecht -M>stinl/)iNsrKglichwi!die.:jEtttM j .ClaffeN) treffeniMÜßtr^ sSq.-.ist-es Mahrhast peinlich, rin^den Straßen^ dB- Haags. - und - AmfierdamL - ztväh- -rend -der kaMn Winternachta Kinder; von 5---.6 Iah- - xm zu:-treffen- -die kühn -allen Einflüssen der Jahres-, rzeit ausLefttzt, mit fxM;.gebrochener Stimme Schwefelho-lzer. oder irgendeinen/andern j.Artikel des Kleinhandels ftilbieten./. Aber! man muß sich erinnern, daß die Lage dieser Claffe seit dem Mittelalter fich kaum ' geändert, hat// Nachdem, man sie gezwungen, sich auf den Gewinn zu werfen, als daS einzige Mittel,.um die Intoleranz, ihrer Herren zu beugen,, hat man ihnen zum Vorwurf gemacht, was dieses beständige Streben nach Erwerb. Gehässiges mit sich führte. „Trotzdem findet man-wenn man die Thatsachen sichtet, , daß die untern Elasten der Juden gewisse Verbrechen weit-weniger begehen, als die gesunkenen Classen,-welche sie umgeben.- Durchläuft man die Annalen des Verbrechens,' findet man viel.Namen hebräischen Ursprungs? Man. kann diese Art moralischen UebergewichtS dem so vollkommenen Varmherzigkeitssysteme zuschreiben, das unter den Juden herrscht und das durch Verminderung deS Elends den rohen Versuchungen zuvorkommt, aus-denen die düstere-Schaar der-Verbrechen hervorgeht...!fo-v ( : „Die. holländischen- Indern haben .sich nicht nur auf hen Handeh beschränkt./) Die Stadt. Amsterdam ist-jetzt die einzigewelche, große'- Werkstätten MdaSDrAmantschneiden .besitzt/ - Dieser. GewerbSzweig> - beschäftigt m Holland eine beträchtliche AnzahlArbeiter und die-Mehrzahl derselben sind Juden. Die Arbeiter arbeiten im Winter bis 8 Uhr Abends; einen Tag'in der Woche, Donnerstag) arbeitendste 15 Stundenum den Verlust, deö / Sonnabends wieder einzuholen. - ,-Die Industriedes Diamänts ist nicht die einzige-. die unter den Händen der Israeliten in den Niederlanden blüht, l Die; jüdische Räce ist niit Kosten und mannigfachen Gaben ausgestattet. ' Wenn diese Gaben nicht überall sich entfalten, so liegt die Schuld ohne Zweifel in den Umständen.- Die' beiden Israelitischen Gruppen Hollands haben ihren Neigungen folgen und dem Lande, das ihnen ein Asyl'gab, Jeder nach dem Maße seiner Kräfte, dienen können- Die deutschen Juden haben einen ökonomischen Dienst geleistet, indem sie kaufmännischen Werth U Gegenständen entdeckten, die man umkommen ließ.'! Die spanischen und portugiesischen Juden haben burch ihr Capital und ihre Verbindungen dein Großhandel mit Spanien, Portugal, Italien, der Levante und den beiden Indien einen Impuls gegeben. Kürz , beide haben einen bedeutenden Antheil 'an der Entwickelung Hollands genommen." Hiermit schließt der Verfasser seine Bemerkungen über holländisches jüdisches Leben. Dieselben find um so interessanter und erfreulicher, als sie offenbar aus der Feder eines Christen geflossen sind. Der Verfasser skizzirt nun noch in treffenden Umrissen die Lage der Juden in England , Amerika und Deutschland, mit Anschluß an das Werk da Costa'S, auf daS selbst wir vielleicht noch einmal zurückkommen.* A. F. Abhandlungen verschiedenen Inhalts. Reiseskizzeu von Lewifohn in Fulda. (Schluß aus Nr. 46.) Da .steht der streng und finster blickende mächtige Kaiser Karl V. (152.0— 1555), Er trägt keine Krone aus dem Haupte, wahrscheinlich wollte der.Maler hiermit, sein Ende andeuten, wo er. dieselbe in her, Ueberzeugung, daß sein ganzes Leben und Streben ein verfehltes war, nie-

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