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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-11-17 · Heft 47 (17.11.1856) · p. Seite 637

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 47 (17.11.1856)
Date
1856-11-17
Page
Seite 637 (sequence 9)
Language
German
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im MgechmruMtrü, Kum Müfte^Mnien. s->,MMLe^WI hjor^nürneinige Männer wM Einfluß in redlicher uvd MeigtznnützigeE- Weife Darüber aus sprechen"- sh schkieK tzie ffv.- ebennbkrührte Correspondeux, --„daß eju-lSeel? ßorHexdund. iErziehuutzSleiter anzustellen fer^i -der /ebch svBohj- LuxchjUyiverstlätSbildungals:auchchurch--theo?- loglscheAMrität seiner Gemeinde voranleuchte. Dann bekämen 7 mir eine.,Schule, aus welcher, eine Jugend hervovgehßn. würden - die. ist Bildung . und. Gesittung keiner andern nachstehen, und die -endlich!Her Verachtung/ -welche aus den Juden ^Galiziens lastet, ein Ende machen. mtoeV" in Mit bloßem Verdecken und Vertuschen aber, damit. Maw-mrr-:d r an ß e n nichts-. erfahre- ÜW L)uns i nichts Uebles -Nachrede, ist - w ahrlich -der ^utknüSyche nicht' gedient, denn:.„Besser -offene;-Rüge als werheimlichjo. Liebes/ (Spr. ,27 >,. 5^) - 'S'i'ju i>';3 /j., :i -- 77 Kaum! habei - ich. - obige Zeilen . 'geschloffen, ..kommt chm in:Nr^39>.dleser Zeitung, wieder ein geharnifchttx Artikel-zu Gesichtsind - zw.arallech Escheine' nachtMö(KMbergj . mit,Mus Galizien" über -- -und hü k:. unthrschvieben. Dieftr Artikel enthält: 1) „den Perfuch eineskleinen Beitrages zur Geschichte der .gegeniv ärtigen/lgalizisch - jüdischen) religiösen Zustände"; 2)- „eine Quellenforschung der religiösen Erziehung der jüdischen Bevölkerung in Galizien".; 3) Phrasen- und 4) Jnvective. Da ich 1) und .2) einem künftigen -Geschichtsforscher als Quellenstudium-überlaffe- .4) zu. beantworten nicht geneigt bin, bleiben mir nur noch einige Bemerkungen über 3) übrig, die zumachen ich nicht .unterlassen kann; und da ich nur im Interesse her guten Sache schreibe, wird die löbliche Redaktion der Allg. Ztg. d^ Judth. Hoffentlich auchdiesen ZeileN. eine freundliche. Aufnahme nicht versagen^ ii;Aus dem Artikel geht - hervor, daß -dessen Verfasser blos Lemberg im Auge hatte und so zu sagen pro domo geschrieben; es ist aber Niemandem in den Sinn gekommen, die edlen Bemühungen dieser Gemeinde in Abrede zu stellen, so wie es andererseits sehr traurig wäre , wenn es in-der Hauptstadt einer so stark bevölkerten Provinz noch nicht einmal dahin gekommen sein sollte, und kann ich es nur als „lächerlich" bezeichnen, wenn HerrD. k. einen so großen Aufwand von geschraubten Phrasen macht über das Bestehen von einem Institute, das in andern Ländern, in Geckeinden von' sehr geringer Familimzahl, -als Sache die',sich! von selbst vtrstcht, in bescheidener -Stille ge-r Üvündet wiM -Weiß MrGerr-H. W chmin zdiKiNl> kerdings sehr--MSgezeiKnütch. Verdienste-der-D-uMM incLemherg -bestehen d/nicht.d g-rfndaß sie UnterxichM anstalten - für ihre - Jugend ins-hebenirieM,n sonder^ d arin,- daß sie diese! trotz. aller, energischen Persuche der DunkeliNännech. dieses znwerhinde.ru,-folglich, M großen. Anstrengungen zu Stande brachten; He-.muD ten wiejene? zurückgekehrten Erulanttzn unter Dhem-iH mit der einen Hand den Feindabwehren/und mitudor andern J>en.Aufbau des Zeitgemäßen kräftig) fördern; das ist - allerdings ein. . nicht -genug- -zu - Würdigendes Verdienst, was .aber, ein Ehrenrette.r der gesamknten galizischen Judenschaft wohlweislich „verschweigt, weil eSnicht, inftinen-Kram-^paßt;-hmu -es-khunw düdurch--vielleicht -ein-Leser -im -Auslande --veranlaßtden, /von der Hauptstadtausijdle,; LandgemeindW.'W schlüsten,- und.-ein.solcher. Schluß.-dürfte nachrdrr-Lpgik jenes Stchdan -iMTalmsth Irm >-npniÄr ly-zb (09 pp^ti -sehr --ungünstig- -für' dies6 Ms MW Wennaber-Hrrrdiefts - Faetum-djeuH-D nUng^-knüpft,v,-daß!vmi hier (Lemberg). auS:dirMarx genröthd einer -bessern Zukunft -für -unsere BrüderM breche" n fö ist; dieses! eine-schale Phrase^ MWchAtte pflästerchen,-womit man eine Stelle zuvordeckem sucht; die man^nicht-gern sehen ließen Will Wan,das Licht der. Sonne in die. Räumeeines Gehäudes eindringen lassen, so muß man zuvor. diehermetisch geschloffenen Fensterläden öffnen. Hätten sichdie Männer in Israelvon Mendelssohn bis Philippson, die sich die Hebung und Kräftigung? des Judenthums.zur Lebensaufgabe gemacht, mit dem begnügt, was: sieauch rer unmittel-- baren Nähe gewirkt, und es-, ->der Morgemöthe--einer bessern Zukunft überlaffen, auch, für die-übrigen Brm der anzubrechen", so wüchen wir heute-schwerlich Ars tikel aus Galizien .irt einerallgemeinen Zeitung - dos Judentbums lesem Diejenigen, die-in und. sür daS Judenthüm zu arbeiten berufen sind, - es aber. einfach dem Zufalle überlaffeu---hoffend i irrin^, kann man noch heute mit Marhechäi die pryphetischen Worte zurusen Es fehlt in Galiziett an GeMiUsttin- und das ist ein großes Unglück sür sämiutlichö^^ ffälizischö ZudW schaft. Es genügt keineswegs, töerttt die Grnieinde einer Hauptstadt, welche gewöhnlich 'Äe'öeMWLsten intellectuellen und materiellen.Kräfte M^LanW-.H sich7!coneetttrirt, blos für ihre eigene geistige Wohl- 47

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