Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 47 (17.11.1856)
- Date
- 1856-11-17
- Page
- Seite 638 (sequence 10)
- Language
- German
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W8 MrsOesyrgt ist; .steimüß <rch äiv&ie Spitze/sämmtkicher- Landesgemeinden .stellendie^ Würdigsten- - und Bestenl/wris diesensoAw, wmMs: Rothchut,-zu allgemeinem Mralhungen^-züftmmeüberttftn,!!-um 'zu 'besprechen^ rmf welche Art dem Uebeh/ woran -düs. Ganze leidetiübMhetfen 'sei^ -«Jadazu ist dwlGemeinD der LandeshatzptDdt werpflichtew > So-, -wie /dionnüteriellen Segnüssgett' des -Landesder Haüptstädt - -zu-Gut^koms menN'ihren! Reichthuw und Wohlstand wachsen machenso soll'! diese iwieder ihrerftfts-ihre - geistigen - Segnungenden /Landgemeinden > züfließen <luffen. -' In -Böhmen--Mähren- und Ungarn istdasoft geschehen- und Mas dortvor Decennikn - geschehen - ^gegenwärtig für Galizien dringendes! Bedürfnißr/üDieRegierung wild sich ljM-so wenig Äsmöglich/m.dieMnern.-AngeloMheittw werstaatlich anerkannten religiösenGe- Noffimschaftenmischennnd^jede! detselbew so selbststün^ Vig raksl möglich^wntten"laffenul Wirdn/das./bed den Israeliten in Galizien- - wo-/nicht Din *):RabbLner-.vo/rtzüNden'^dkruDieZ religiösen-AiigetegenUitew-w üwdsttz zu IertrLten/ün Stands ist,/'möglich?sein?/! sGefttzh wie RegierünKder dochswahrlichs/dre^zerrüttetm BerhLlfniffe wer'chierländischen Judenschaft-nicht fremd - sind, Und!'danach Mittels forscht- /auch//hierzu ordnen und' zu regeln, wünschte über -Manches.' in Iudenangelegenheiten Aufklärung, und - stelltean einen etwaigen Kreisrabbmer die Frager - Welche Wissenschaften muß /ein Mann besitzen, der in .einer Gemeinde in Galizien, mit Erfolg, d. h. zur Zufriedenheit der Negierung und der Gemeinde als Rabbiner fungiren soll? und dieser antwortete: Ein Rabbiner brauche keine Universitätsstudien, es genüge ihm die Kenntniß des Chowath chalwawoth und des More nebuchim, „diese Bücher bieten Stoff genug zur philosophischen Erleuchtung, so viel eS der Beruf eines Rabbiners erfordert"; waS bliebe ihr nun in einem solchen Falle**) zu thun übrig? Entweder sie schließt von dem Rath auf die Erbärmlichkeit oder Sollte'sich wiver Erwarten Einer finden, so Wolle man denselben, so wie seine Verdienste in diesen Blattern namentlich - angeben, und ichwürde dann mit Vergnügen gestehen, falsch unterrichtet gewesen zu sein. Corr. . **) 'Dieser Fall ist, nach der Versicherung meines , sehr zuverlässigen Gewährsmannes, wirklich eingetreten, und die oben mit' „ " angeführten Worte sind buchstäblich dem Gutachten" eines Kreisräbbiners in Galizien entnommen.! *'•r: :/l./,i-?r /s/? /'-/. / / Corresp. MigeNnMigkeit.desr RathgebW und Zleibtrlnach Me vor rathlos- /oder-sie-befolgt diesem Rath und'die:gäilizifche Juvdnschast h at - Aussicht, noch Jahrzehende auf der Stufe stehen zu bleiben/ -aus welcher siebereits seit Jährzchenden steht-; H err L./ kl/. usie ht hieraus - chaß die /Mutschen-/-Wenn ihnen 'wirklich / Metgeistige^ Erhebung und Verjüngung, die' Verbesserung-! undt-Veredelung des. Judenthums." am-Herzen-läge-wenmdies nämlich nicht«:bloS/: leere Phrase wäre,, die -HWe-vvll zü'.'thün hättsn^ 1 -iHK 4n/f nrvl:iu nmn ///-Daß- „diese polnisch-jüdische Tracht oft!einewj edlen,- / sinnigen; Geist, -/ein/-feuriges, . empfängliches -Herz birgt- - fähig der Aufopferung für das; Wohl Anderer-7werde ich, der ich. oft / Gelegenheit/'hatte, dieseClaffe kßnnen--zÜ! lernen, ,am-.wenigsten, bestreiten;bist/doch mein Gewährsmann, .von -dem. ich inspirirt bin, /einer der würdigsten Vertreter dieser Claffe. Soll aber dieser-; edle,. /sinnige- Geist feine Elasticitätnichtüverlteren, diefts/l/feurige-- empfängliche//Herz-nicht/hrkalten-r imrß neuer! Stoff herbeigeschafft, müssen/neue.-Interessen gezweckt wsrdem Ji Der -Geniusder einen/Räpdport-! ei^ nen. Bloch- Ehajes-'Krochmal u.M/.üls Zierdenl det galrzifcheN Judenschaft. ersteheM ließ, hat/ sich überlebt, was-/die-.-verschiedenen,- vergeblichen /literarischen suche beweisen, die Ln Lemberg gemacht werden, um die/ alte. Gloria flott , zu erhalten. . Rufet/einige/anerkannte jüvische Theologen aus Deutschland nach'Galizien, räumet ihnen in den Haupt- und Kreisstädten entsprechende Wirkungskreise ein, lasset diese Männer deutsche Wissenschaft, deutsche Gründlichkeit nach Galizien einführen, lasset die galizische Judenschaft einsehen und erkennen lernen, daß jene Männer es sind, die das Judenthum zu/Ehren-bringen, während diejenigen, die sie gewöhnlich für die Träger der Religion betrachtet, nichts für dieselbe thun, ja, viel dazu beitragen, um sie nach Innen und Außen herabzuwürdigen,' und Ihr werdet Wunder , sehen, wie. sich dieses /Land in einem Zeiträume von. zehn Jahren, regeneriren wird,' welche. Masse -von geistigen Kräften wach gerufen werdenwelche Intelligenz. sich da -entwickeln; wird, und zwar gerade im Schoße jener .strebsamen Jugend, in' polnisch - jüdischer Tracht, von -der alleindas Heil der galizischeu Judenschaftzu erwarten; denn, Herr L. k. mag-.sich dagegen//spreizen wie er-/ will, weder. aus dem - Schoßt des Mutschthums, wie es heuh zu Tage , in Galizien beschaffen ist, noch deö Chassidismus werden 4die Messiaffe MdLeuJO?