Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 45 (3.11.1856)
- Date
- 1856-11-03
- Page
- Seite 607 (sequence 3)
- Language
- German
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601 WS^W/kWlrechäVenkeÄ^-Prittechie^' -VeS'-'-JudertthNmO %« schaarerr/umd ihnen'/-zu sagen^: daß es' -nicht Son ' uns aLhänge>! däs-Bändzu zerreißen\welches?;uns vereinigt, daß haS; MMüsche Siegel, welches /Uns /durch Hie-Thatsache: der'>Geburt: aüfgedrückt ist, unlösbar; ist,.Haß. -wöNn jeders-Fehlerc unsreine.:Straft zuzieht,: uns eine.Sühnüng auferftgt^-jedes Verdienst uns eineN-Lohn /sichert/ und daß die./Entfernung, 'welche uns von Gotttrennt ,-niemals//.so groß ist/- daß ein/inniger Aufschwung sie nicht durcheilen-und uns -M ihm? erheben könne. - 1 „Wögen - die Erfolge ^solcher Bemühungen: groß oder kleinftin-Mnfte:Pflicht bUibt dieselbe,s-unv befiehlt uns zu .Handeln/ zu! versuchen, die - Mittel zu: vermehren, ' und der Religion? dir/Herrschaft; wieder zü gewinnen/ welche auf.Änstei-Herzenihr gebührt.^ - - an?*.; /’ :?: / r/,Mter demrWinstufft? dieser? Ideen'Beschlossen -wir unsmznMrejnigew,!udr? uns gegenftittg;unsere: Ansichten unv/Tendenzen - mitzutheilen, -uns über das: Verfahren:zu verständigen, '^welches - wrr zu -ibeföltzen?) /indem c wir/ nach den. Lußführbarstär/rMittelnr -suchen//- um^unfte /Lehren ^üchrtrülvs)-rzw-chewahren iUndudie/Mfahren/Mbeschwörm-, /welchsder religiösen /Zukunft unsrer' Familien dro-- hen^ncknÄ Mesche hurch die: immer/ wachsendellnkenntniß der israelitischen? Principien:die ernsthafteste. Unruhe einstbßen.können." - ruADieK /sind / dje/Grundsätze und Ansichten ,- welche der Präsident, jener.Conftrenz.. im Namen der : letzteren-aussprichi./? - Wir /gestehen. offen> daß es: für uns die/ größte Freude Md- Beftiedigung wäre,-wenn wir sie zu'unter-. schreiben vermöchten. ./-Da. Mer--Oe Wahrheit über alle Achtung, -und /Herzenswünsche? geht, so müssen wir jene vielmehr -einer.genaueren Betrachtung^unterziehen. :■ (Fortsetzung folgt.) . Detttschlaüd.; ./ / Briefs auödem Werrathal. I- JmQctober.;-7 Uusrv schönes Lhalgelünde,, durch Melches'.deriLängenspaÜLzieht:/' der als.' die südwestliche- Grenze descthüß' ringifchenlBergländeS angefehefl merderickann>(j ohgleich der KgeMchv Kuss dds-Thüringer Waldes?! denselben nichd erreicht, MlOM/langL Reihe: von.Jahrmrchinvurch llweAen- Derer - Fragen vieUchr in deck- Munde der Zeitungen-, gewesene -Zuerst/imMge-.deS;tkgtm thümlichMMißgefchicksp Mtzi Welchem daS:Alte - Ww-! MchM"WeMHdhN>'HrffeS''KM' länger Hebüüswe^ j hem, ijn WM der Kkeinstäaterei zck kämpfen hätte. - Dieses /Pröjett gehörte ztt "den /ersten Eisenb'a^npröj jectessdie in Deutschland angeregt würden: Aber; während did' andern Hur Aüöführüssg kamen üW ganz DmlschknnH ||i'Ä einem Netz von Schienenwegen 1 für Pas br'äuseüöe'Dampfrost in allen Rrchküngen be-- ' deckte, 'blieb' das' Herzö'gthümMeiningen, Mrch ivekches die Linie der' Werrabähn größtencheils zieht, in diefer/Beziehüng hinter der Zeit zurück ünv' lief Gefahr,- vom'Weltverkehr' ausgeschlossen zu Mrdrn--- bi^ endlichdR Sache Mm D'ürchbrüch' kam , so Hast der BE Wdißseck- Jahre Beginnen konnte. —- $fe§nTtög;: wie?' mit der Webräbahri, ^ging es bek ünS' 'mV einem anbern/Krnd des -neünzehnten Jahrhunderts, Mit'- der rechtlichen - Gleichstessurigud'er Juden/- Seit etwa-'drei Jckhrxehnten tauchfeN / im Wrzogthum Meiningen inH ÄB isseue-Geseßentwüvfe'- zur Regulirungder /jüdischen Vechättniffe' aus, ÄM alle scheiterten an Best ^Riffen' und'? SandbMkerpichesttJudeühaffes'? und der S'önder- ÜrkeressenM Es!igäkr- 'in ndieftr-Eezi'ehMss:? der jedeni neuem'Vevsuch.das -'altelPrösthekenwdr'dsJeM?/7 3i) i mbV p« N21-iS'vi2v'Mti^^:Endkich kack auch diese - Sache' 'zum Durchbruch: in /Folge der' Annahme unst Publieatioü des: Gesetzes! vom 22: Mai d/' I., das in dieser ZeitungBereits skizz'irt ivorden ist.' Dasselbe ist' jedenfalls, 7wenn"ds auch kerne völlkommene Gleichstellung' gewähr Hochals ein wesentlicher Fortschrikk zU-betrachten.^ > Rach MO. %, dieses/Gesetzes; werden fännntliche! mit; MtrrthanM'vecht im Lallde . wohnende' Juden in derx GemeiMverband; ihres'- H'eimathortes - einverleiby und/dielenig-em," welche - rechtlich ftlbWändkg' strld und einen? eigenen -H ausstand begründet - h allen, müssen daS GemeindevechN gegen Erlegung des /im Ölte' für HeimathSberechtigte - eirrgeffchrtett) Bürger - oder NächbatgeldeS5 (in/den betreffende^'Städten' 8/ aüf'dem Lande Z Gulden) erwerben. ''Sogleich Nach PublicatioN des Gesetzes - erließ das -StMtsministenum itii Regiebungsblatteme Aus führungs-.Instruktion,' nach-welcher biefer Wikel binnen-drei- Monaten ausgefühEseirr muffe/ DftstzOMi war Mit-i deMsiL Sepkemb^ abgelaufen) UndMsHen .meistMOandgemeindeck ist VielSachedem PernchmA nach. geordnet^:.-)diej Juden.And: gegßn? Er-i legNNZ && AinerlMrchbargeldes/ in daS MchbMrschk ausgenommen. Aber in den beiden Städten-Metntn^ gMsustdr.'Hjldbürghaüfen/ Md? PeivoDJHdem/Bru- 45*