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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-10-20 · Heft 43 (20.10.1856) · p. Seite 579

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 43 (20.10.1856)
Date
1856-10-20
Page
Seite 579 (sequence 3)
Language
German
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579: -dem bisher allgemeinen Synagogal- IHK KkWM; Mußten vielmehr die- Einführung der O.rgesals. eiM NeueruM-.alsseine, Entl-ehnungi vom kirchlichem, Gebrauchs demungeachtet, wenneinmal eingeführt , . auch., durch Zeinen Israeliten erlaubt-, - angeben und begründen.^ V\r-Jr:: ■<-; >. In religiösen Dingen ist: unumwundene Aufrichtigkeit die erste Pflicht. /Daß- -diese aber auch: in. der 'Darlegung der, nllgentssinem. Grundsätze-nicht streng eingehalten. worden M; wollen wir fetzt Nachweisen. 7' / <j'i , - - 7 -: 7! - 7 (F?o?vt s e tz un g 1 so l g t.) 7''. *.t«; j-f-i ‘Hf; ■ ,"7!: n r: Vvm Mstitüt LÜr Krdtrüng jiek israelitischen i {>•;;/* :r- 7Wir^-findl nunmehr im- Stande, 7 den .größten Theib d. er: Schxistentz ayzeigen. zu können,5 welche,sdas Institut im seinem.tzweüte« Zahre den Theilnehmern geben /wird/ und -:die,,theils schön fertig, theils von der.Presse: in Angriff genommen find^ -l -> -? -Whilichp.son, Saron, Novellenbüch,- zweiter Band..: - -.Wilh. ^Frer, Erzählungen für die reifere Jugend/ y> . Dr.: Hamburger, Real -Wörterbuch der Ha - gada, Bd. l. u. ■/ . . ■ üi /Ano nymus, über die Piutim.? Vr. Jost, Geschichte des Judenthums und 7'.'j.'!?7i.l.isvjwerl Sec'tett, Bd. I. <ii't;j Au0uymü s, nordamerikanische Skizzen. 5 '^-^Miter^ Mittheilung später. n ’ : . . ■ •. -7. : . y Literaturbericht. t , j ,, (Fortsetzung) ... .;; , . -Zu 'unsrer Freude haben wir, bevor wir zu einem arrMtn Literaturfache uns wenden ,' noch einen Nachtrag zur'-Pädagogik zu >'geben , zwei Erscheinungen betreffend, welche-seitdem uns ' zugekommen sind. Es find dies' erstens » Relief-Harten vom alten Palästina, -gearbeitet vom Lchded^J ö sephrB ür gi in All schw il.bei Basel? Von diesem aÜbltzePlchnetrü Karten : liegen' uns bis jetzt? zwei Ar- M die MtÜere von zwei -Fuß? Länge und aNdeW halb'Fuß'''Br?eitez'üm'? Preise von -fünf Florins und' die Miidre-von, dreiviertel?-Fuß Läüge Mib? einen Halbe« -Fuß Breite'zu Anderthalb!'Florins. - 'Außerdem verfertigt Herr Bürgi solche Karten?;« fiebem und?/einem halben Fuß' Länge ' : und,- vier und / einem halben- Fuß Breite /im Mäßstab won: - 1 : 2sttz,0 00 zum Preise von vierzig Florins. - D'ie kleinsteArtist für Schüler bestimmt, die mittlere für kleinere Schulen/ die größte fürgrößere. , Die Kartensind "mitgroßer Ge-? nauigkeit nach den neuesten Arbeiten?, insbesondere auch nach; d.en Vermessungen -des: Jordanthales .durch die? nord- - amerikanische -Expedition? unter 7 Capitain Lin ch. Wir werden: hierauf nach dem Empfang-der'großen Karte'nä-'-; hereiygehen. 7 Aüf den uns vorliegenden - find die/ Orte : nach-: der Angabe dev Karte: -des - Rabbiner-.'Schwarz - de-'? zeichnet)/eben sodie- Gebiete der zwölf'Stämme.?-- Die? : Karavanenstraßen finddurch' gelbliche? Linien, die -?Vege-> tation durch mattes Grün, Waldungen durch?? Dünkelgrün die Moräste, -z. B. bei dem See iMeran?/ durch i blaues Pünktiren bezeichnet: Ueberall ist das Niveaü gej nau erfichtbar, die Höhen und Gebirgszüge erheben sich l überall in forgfältig^geh'ältener-<-Förmationr;Ä die '- steileren : felsigen Abhänge, find? dunkler gehalten/? dev?-Schnee Libanons und Hermons? anschaulich'gemacht. Der Grund- ' riß von Jerusalem ist! ins der Ecke h'inzugefügt:? Das Tor-, dänsthal ist: unter das .Niveau des-Mittelmeers angelegt/ Das Ganze, ist schömcolvrirt und bietet' - einem oben -so : unterrichtenden wie angeüehmen Anblick.. 7--'?'?' -?? 7 Wir haben es wiederholt ausgesprochen/ daß die lGeographie des' alten Palästina' ein unentbehrlicher Unterrichtszweig in deü israelitischen Schulen und Religionsfchulen sei; wir haben auch nicht unterlassen, einen-Abriß derselben in unsrem /,Katechismus' der Geschichte''Jstä'els' itJ* zu geben. Sowohl das' Bibellesen als auch die israelitische Geschichte erhalten dadurch in - vielfacher Beziehung das rechte Verständniß und Interesse, l -Der' Vorzug solcher Relreflarten gegen die gewöhnlichem Landkarten ist aber außerordentlich; wir: möchten es mit dem?'-Unterschiede vergleichen/ den der Anblick eines Menschen als lebende Person oder als Leiche macht? In jenen tritt mit' einem Male die ganze Beschaffenheit des Landesdie Eigenthümlichkeittn, die Abwechslungen? des Bodens, der Gebirgszüge / der Flußgebiete? der? Vertheilung der' Gewässer, der Ebenen und.Waldungen auf's lebhafteste' entgegen,'der? Beschauer?überfieht Ganzes und-Einzelnes? Mt einem Male, wie aus der Vogelperspektive-? In! geschichtlicher Beziehung erkennt? man - deutlich, warum die- Heereszügeso und ' nicht anders? gewählt 'wordeü/" watüm-die And die> Stämine, die und die Städte??M? Obherrschaft erlangten, ja der ganze Verlauf der- Geschichte??wird Uns anschaulicher und erklärlicher durch MMährnehmüng der 43*

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