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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-09-29 · Heft 40 (29.9.1856) · p. Seite 544

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 40 (29.9.1856)
Date
1856-09-29
Page
Seite 544 (sequence 8)
Language
German
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544 v3 Gay« hat; endlich Hinem Rahbzner uyd zwar würde - gMäWHerr Or.jDuschak, bis dahin M-Ausste«- Mer-; den Me >eSi glauhen, daß dieser Mann genöthigt Mar, ' von, feiner: Gemeinde, zu.Meiden, MM.dieselbe ihm nicht den Gehalt bezahlte? ' Leider ist ,dies, kein vereinzelter.Fay. Mo ist es MP bekannt,: daß jn Hole leschau fammtlichen Gemeindebeamten langere-ZM bereits her Gehalt, vorenthalten wird. > Rabbiner/ Lehrer rc, -können : -inzwischen über den Satz: denken. .yndkiDie -Schukd liegt zumeist an dxnz. Gemeiydevorständen^ Sie, gehen einher.,: als Mrden-.-:ste>.-Wie.,Mas eine Welt j aus ihren Schultern tragen;$ doch um. Diejenigen, die eigentlich die Lasten, der Gemeinde haben, Nmrnert man sich nichts . Wie ich höre,. stehet den jüdischen . Gemeinden in Mähren ein Verlust bevor, indem der. sehr strebsame Herr. Op.penh.eim in Jamnitz den Ruf nach. Alt-Ofen erhalten hat. .. Muß ^:ßßn^Jm: ^ep.tmpm (PrivatM^) Wie in Wer israelitischen Gemeinde/, wo der Sinn für'tz Edle und Schöne vorherrschend ist, wurde, auch hjerj daS Jahrbuch für Israeliten von I.. Wertheimer abermals mit Freudigkeit begrüßt, und hat insjbesondere „hie Ehrentafel österreichischer Juden" das Herz , eines Jeden, der erwärmt für das Beste seiner Glaubensbrüder .und für das Wohl, des Vaterlandes ist, höher schlagen gemacht. Mit Bedauern vermiffen wir. in dem Kranze der-Gemeinden,, .welche jene.Ehrentafel. schmücken, gänzlich die Gemeinden unseres Landes, und ist dieses um so auffallender, als der verschiedenen Gemeinden der Bacs, die doch mit dem Banale zrt einem Kronlande versmrgt sind, so rühmlich ^ßrwahnung. geschieht. Wir sind nicht ehrgeizig; aber wir sind eifersüchtig für die Ehre der. Gemeinde, welcher wir angehören. Es ist aber durchaus nicht unser Wille, dem verdienstvollen Redacteur jenes Jahrbuches, einen Vorwurf daraus zu. machen; der Vorwurf trifft. vielmehr uns, die wir eS verabsäumten, demselben zur rechten Zeit dienöthigen Notizen einzufenden. Vor Allem möge eö uns gegönnt sein, der Hauptstadt unseres Kronlandes, Te.meswar, Erwähnung zu thun. Wie sehr in. .dieser unter der Leitung deS auch. in anderen Kreisen rühmlichst bekannten Cultüsvorstehers Herrn F. Gvtthjlf,,stehenden Gemeinde ein. reger.Geistsür'S Gute, einheimisch ist/ mag der Umstand beweisen,, daß dieselbss.; eine der erstewnwar^ die sich Mrl Errichtungr vom-zwrslRsck malschulen.; herbeiließ und ging. lMchwir AÄffotderung!, zur Errichtung dieser. Anstalten Von dedhohen Regierung aus, so war es dochi die CültuS gemeinde-, die bereitwillig die Hand, bot/ Mnd Noch l ruimtzrukein Üpfer scheut,. dieselben lzu erhalten und: empvrzübringem Wen Leistungen an diesen Schulen wurden bereits mehrfache Anerkennungvon- Seiten der-höhen h - k.: Statthalterei und ihren mit dem -Schulwesen betrauten Organen, und,. wurde, namentlich vor -Ungefähr ein uNd einem halben.Jahre der israelitischen Schulein devrinner» Stadt-die;-hohe Ehre zü Khell/ daß per nun in- .Gott lachende, um das- StNatswesenso^ hochverdiente .& f,. Statthalterei-Vlrsprästdent Grier, Ritter von Ronse/ während einer'Semsstta^ Prüfung -.mehrere -Stunden daselbst v.evWeilte U'Nd stch ü-ber-die ^Leistungen der Lehrer sowohl-alS-M Schüler. Mit» ausgezeichnetem Lobe^auSsMch. lr Nicht Minder erwähnenswerth ist es, daß bereits. seii- MihMen Jahren in der innern Stadt ein geregelter Gottesdienst mit Choralgefang - besteht welches Institut die einzelnen Gemeindemitglieder sehr in Anspruch nimmt und welche Opferbereitwilligkeit lüm' so Mehr ihervorzuheben ist, als die Gemeinde-ihre Kräfte-zersplittern muß / indem sie gezwungen - -ist,,sowohl in der innern Stadt als auch .in der Vöchadt -je-.zwei Gottes^ Häuser des.deutschen und sefardischenRitus und ihre Beamten zu erhalten. Was den'WohlthütigkeitssinN unter den hiesigen israelitischen.BewohnemnänbelaNgt, so stehen sie auch in dieser Beziehungve-rhÄltNißMäßig keiner Gemeinde der Monarchie - Nach. < -Bereits seit vielen Jahren bestehen unterdev l-Leitung der Frauen H. Gotthilf und Rj. Fischlchweii-Frauenveck eine> deren Leistungen bedeutend find- - namentlich finden in der strengen WintÄszeitverschämte HauSarme von denselben reichliche Unterstützung.^ Auch der fremde -Kranke, und. Leidende findet >in dem von Herrn M. Jeiteles begründeten-lünd -durch- Beiträge einzelner Gemeindemitglieder erhaltenen Handwetkeck spitale ärztliche Hülse und sorgfältige- Pflegt i Man ist gegenwärtig daran,; dasselbe 'entsprechend^ zu weck größer« und zu einem GemeindeinstituteumzUwandelm Was die. Stellung: unstrer hiestgsn GlMbensbrüider nach Außen betrifftistdieselbe.eins nicht--minder erfreuliche« Erst; vor - -einigen Wochen j -wurden Voll der hohen -k..-k^ Statthülterei: unter-den M -GeMistderepräsentanten auch,: die beiden. Mitglieder - diir Cück

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