Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 35 (25.8.1856)
- Date
- 1856-08-25
- Page
- Seite 471 (sequence 3)
- Language
- German
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M geben, tt>erbe/it)af diealteschwäbische-Reichsstadtwieder würdige H allen -zur Anbetung: des Eineinzigen?gewinne. HM,- Ende.Mi. ,Mrivatmitth.) Mir ^r^^oM^pndknz^US,DaK ln,Mr.. Z6.,! tziejep BMer b'ezügtich. der. stattgehahten Consersnz. franM stscher Aroßrahb.iner kann id& Michnicht einverstanden erklären. Muß schon die Thatsache, daß- Männer von so einflußreicherStellung, die überdies zum größten Theile 'der orthö,drren. Richtung angehpren, unter dem Vorsttze des Großräöbinen dech .Cen'tralcynststoriumS. zusammentreten, um über eine zeitgemäße Reform des Cultuswesens, Kerathung zu psicgen,,muß,das öffentlichr Zeu^niß^ daS 'dieses Männer geben von dem Borhandensem. des HeHrfniW-Der. Erfrischung.des. gyttesdienstli^en Lebens sreudlg begrüßt so, sind die. gefaßten/Beschlusses fcifee^ rnicht ',.mi^eis.^vqn^ .der eingehMst^Mggwejt^ZstM, Echsührung sder. prget/ jpie 'Meg^ssung^'depj^iutims,und/fanßerer ungeeigneter . He'bMücke nMt 'dass ersteMd gichtigste Erfordernis; eEeS/verbrsseiten Gottesdienstes,. und ist die' iitueJQfe 3utafflgfeit, «nb ZweckmHigkeit diHr Ejyrich'chngen. Wonso astgemern ^nerkansrt, dgß der feier?- liche Msspruch.' einer' .RahbtN^rronse.ren^ in diesem Betreff. nicht mehr. Anerkennung' .verdiente, als, ihm Ihr Correspoudent zu'Theil/werden läßt? Daß weder die starre '(Reu -> O rth odorie,,noch die maßlose Neuerungssucht därch die gestrßten Beschlüsse befriedigt sei, das ist eben' der sprechendste Beweis ihrer Zweckmäßigkeit. Ein Gottesdienst, nach den Prinzipien eingerichtet, wie fie/chg.MnzhUchen Großrqbbinenausstellen, entspricht vollkommen dem'Bedürfnisse der Gegenwart, und trägt der Mahnung der Alten&!? weit mehr Rechnung,. ais 'wenn män es gehen läßt,/!,M es bis jetzt war" Es j ist auch.sonst 'vdAE^:beMbend<Mcheinung chönn sie, es chagi/' in die Oessentljchftitzu trtten,die Heuch- 'leMsktz ^erunterreißen muß, dieHrMinUstg/nämlsch, daß-gerade Solche,' welche sonst. gm lautesten aufHe- .foripH' drin gen. und 'heg Herfall/ dss ^religiösen Lebens her. HiMatigsezt 'der' Raßbinen Htschteiben,/die, Ersten find,Desche/^t Hnführuyg, ppnHe^msn'^nigegentreten,.wenn'»jene.sie bewirken, wosten .. .'v." r.. •. ' ■; Preußens .'-;1,. : Aus dem Großherzogthum! Posen, im Juli. (Privatmitth.)- Auch! ein Wortüberden sogenannt ten! Lehrermangel, "einen Gegenstand, 'der Mgen stkner- Wichtigkeit und -Tragweitsi-der'! wiederholten-Äesprechüng wdhl werth-Seit längeär ZÄt dnngen gar mächtige Klagetöne in die Oeffentlichkeit, daß manche WhrersMen auch in unserer Prövin'zmus M zugroßer Verminderung der Lehrer unbesetzt bleiben müssen/-die? auch'hier und: da ein Echo gefunden haben- Wackere Lehrer stellten sich die schöne Aufgabejunge Leckte zuwerben 'Und sie - für dies 'Fach äüs'zubilden,! um auf diese Weise der heranbrechenden Gefahr^ für unsere -Jugend zu' begegnen. Ich finde aber diese Klagen ganz Unbegründet; keinesweges rst Man gel an Lehrern, sondern an lebensfristenden Stellen. Aus Ueberzeugung kann ich es behaupten: sobald eine Vacanz eintritt, die etwas mehr als eine Hüngerstelle bietet/ da -ist der Andrang so groß, daß dem Vorstand die Wahl' wirklich schwer wird. In unserer lPrböinz giebt^es-ungefähr-1-50 jüdische Lchrerstellenj^ddn denen höchstens r>3'0-mit - 200 - Thlvn dotirtl sind/' Was ist. ckber W-'rinelFamilie in unftted Zells wo die - Sssecutation die Getreideßreise fort -Md ' fort auf - einer''f6 bedeutenden Höhe--zu erhalten weiß,' ein Gehalt-Äon 200-Thlrn:? -^Mnd dies'Gilück ist auch mur Wenigen beschiedendie meisten Lehrer haben nur- 120 bis 13Df Thlr. /-und dennoch können>sie aus Mangel?an bessern Stellen ihre Lage nicht so leicht verbessern. Daß Gemeinden, die noch weniger geben, ihre-Lehrer öfter wechseln sehen, verdient ihre Verlegenheit irgend des -Bedauerns? Keine Gemeinde,-die eine jüdische Schule hat, ist so arm, daß sie -nicht einen besseren-Gehalt für die Lehrer aussetzen könntet' Findet man!-doch-in kleinen Nestern sogar einen überschwenglichen Staat und Lurus, - und. Väter können da - Tausende-ihren Töchtern zur! -Mitgift geben,' und nur .fünedlere Zwecke, wie die Schule, kann man-nicht mehr.aufbringen? Nein,-;nein,, meine lieben Cöliegen! chestüxmt/Mchtkdie.--RegierunKn., --undsuchet.nicht, im Mamey. der Humanität und unseres-hochwichtigen Standesmußiüch Euch beschwören- -w Männer ein -edleres Bewußtsein -zu-pstanzen^dannt sie später-mit-ihren Fa- -mMenÄlmsso! unglücklicher iwerden! - Ueberlaffet nur ruhig die Gemeinden ihrem Schicksal,, bis?sie zurMnstcht kommen^und sich stlbsti achten--lechen'-MdeM sie ihren-Lehrern: eine würdigere Steyung grüNdeK. Es ist auch;>zür Genüge Äekannt, .waß.?es -in! den-meisten deutschen Landen noch '-.vieb schlimmer .als! hier aussteht-7? du - ist - nicht selten die Eristenz einer Lehrerfa- 35*