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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-08-25 · Heft 35 (25.8.1856) · p. Seite 470

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 35 (25.8.1856)
Date
1856-08-25
Page
Seite 470 (sequence 2)
Language
German
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470 1L 1 der Meier so sehr vermehre, daß man "sie"zur Unterscheidung schon nachPstanzenart claWciren müsse, unlMmtz^MMPepjHiMrmWG^dMMEEeier, - dMGold-Meier/sdem^AHt'tel-M^ uJß. Man sieht, daß^auch in Australien deütsshe Malice zu "blühen beginnt. — Ueber dem Grabe des sel. Adler erhebt sich j nun ein stattliches Monumente Mit mannigfachen Arabesken verziW tpägt es insbHHMH^endH; ehren-- volle Jns^riflen.' Auster Vorderseite: „Ihrem Abraham Jacob Adler, weiland Prediger dahier, -geb.17; ■ Thamus 5571, gest. 1.'Schehath 5hl6:N..C>ch. W.^ welcher kämpfte und duldete' für Licht und Wahrheit, seine Freunde und trauernde Gattin." Auf der Rückfeite: „b^nrn b* Dü'chast'' gekämpft-mit-Gott gegen Menschen und bist stark ge-' wesen." u:~;; "/.?:v' /r':.;., München- 1. August; (Privatmitth^ Ho, wemst mir's gegönnt, von Bayerns Metropole Bedeutendes , P I | _ gend es nun^für gewissenhafte Eltern sein mag, ihre Kinder von n^n an einer erprobten religiösen Leftung undKhrunMnvertMt M Misses GsßehdtzuUder ras«e^Echlg^iesesMiM.gA & § .J Was ich noch aM-Movität anzuzeigen, ist, vaß -,feit März d. I. auf höchsten Ministerin!-Erlaß die jüdischen Strafgefangenen des Königreichs diesseit des Kheins,5M MÄa^^Zvon fWMtzWMAK Würzburg nach der in Bayreuth gebracht worden sind. Sie erhalten won dem dortigen Rabbiner Herrn Dr. Schwarz , einen, allsabbathlich er; Religio ns un terricht und V o rtrag. derselbe trug dafür Sorge, daß ihnen zusammen ein Local angewiesen wurde, damit sie ungestört ihre tägliH^n Gebete verrichten können. Auch durfte ihnen am Peßachfeste drei Mal des' Tages"ckoschek^Mst""zeschickt^ werden! . Uns. die Kosten dieser Einrichtung.$vl bestreitenwandte sich Herr vr^ Schwarz--an einige größere^ HWeindeü, die auch sein' ftwwmA Wirkest gern unterstützten. So schickte München 30 Fl., Bamin .Beziehung auf jüdische Angelegenhejten^u ,berichf Lest/ ein so ersreülicheres Referat feietet. nifo' heute unfsere Schwösterstadt Äug s hurst.^ T^as Häuflein, Israel ist vo.ri' seit einigen Jahren zü einer gastzsiespectabeln Gemeinde herangewachsen mit Schule und Gotteshaus üttd' allen. OrgqneN, sdie'dazu gehören./ 'Was aber für das 'weitere' Gedeihen' dhr religiösen Interessen dieser StM voN besonderem W,erthe sein dürfte, ist eine Anststlt, die 'Mr'Kurzem'Herr 'S. Hirschiyger, Aabbistäts- und Lehramts mndldat,' ins Leben rieft .Dieser sowohl"the0retisch als praktisch geschulte junge Mann gründete'ein Reftglons-Institut, das sich die wahrhafte und wissenschaftliche Bildung der Jugend zum Ziele' 'setztL Was; hiervon zu erwarten, davon überzeugte uns das glänzende'Resultai einer öffentlichen Piüfüng/'die vor einiges Wochen Herr Hirschinger mit' seinen' Schületn' im 'Beisein des gelehrten und sin jeder Beziehung ausgezeichneten Schulreferenten Regierüngsrath vr. ' 'von Schorner und mehrerer Celebritäten von unseren'Glaubensgenössen abhielt. ..Es wast das keine Ostentation, die nur momentan befriedigen Und bestechen will, es war Vas vielmehr ein argumentum ad hominem, daß der gute, aufrichtige Wille, verbunden mit Thätkrast und Fleiß, jeden Boden zu befruchten und selbst den todten Gebeinen neues Leben einzuhauchen vermag. Augsburg wird vpn vielen auswärtigen Jünglingen besucht, die dort ' Gymnasien und Gewerbeschule frequeniirerft Wie beruhft berg und Fürtb jedq 10-, Fl. .Beitrag. An Sabbath .und Festtagen brauchen die jüdischen Züchtlinge.nicht zu arbeiten.^ Augsbürgj Juli. (Privatmitth.) Durch did Bemühungen' einiger Notablen unter den.hiesigen Israeliten ist es endlich gelungen, eine, israelitische Religionsschule hier zu gründen, an welcher seit einem halben Jahre Herr Hirschinger, ein berusstreuer Lehrer, wirkt. Die öffentliche Prüfung, die in der jüngsten Woche stattfand, hat für die kürze Zeitdauer des Bestehens der Schule schöne Resultate gezeigt^ Mit d.W HeligjonMule.. ist ein Pensionat, für jsraelitischH Zöglinge chex hiesigen wissenschaftlichen.Anstalten.Verbunden- ,dem sich. v.i,ele Teilnehmer zuwenddn^ dürsten. hex Gründung ,derReligionsschule war de-? sonders die Familie Kohn thätig.- Von vielem Kunstsinn,, zeugt:der^ IsraelitischeFriedhos,nahe, bei Augsburgin.. dem s„fllnf^ israelitische. Gemeinden Schwabens die Lebensüberreste ihrer theuren. Heum gegangenen bergen. . Herrliche Grabmonumente, mit sinnigen Epitaphien .machen diese Stättel. zueiner Sehenswürdigkeit Augsburgs. —■ Der amerikanische Confus Carl von Obermeier hat für seinen kürzlich verstorbenen einzigen Sohn reiche Stiftungen an eft niste israelitische : Gemeinden gemacht. Man- .spricht davon, daß, die: Munisicenz dieser, begüterten: Familie, ähnlich. ei^M eplen. JsraMensin, Cöln, -Gelegenheit

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