Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 35 (25.8.1856)
- Date
- 1856-08-25
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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20, Jahrgang. A \ \ g g* jg c { g g JW 35. Elin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. , Herausgegeben, von, Rabbiner Dr; gitfettHg in SÄaöb'eburg^ ‘ “ | Leiprig, den 25. August 1856. . Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Montags, and wich jährlich 78 Logen in Quart incl. des Titel«, Registers u. f.,».<.«** fassen. In Gemäßheit des Zweckes, derfeibeii die allgemeinste Verbreitung zu geben, ist der Preis äußerst niedrig: mit 3 Thlr. für den Jahrgang; \ Thlr. 15 Ngr. (1 Thlr. 12: g<Hr.) für sechs Monate — 22'/- Ngr. (18 gGr.) für das Vierteljahr angeseht worden. Alle Buchhandlungen, . Postämter und ZeitungS. Expeditionen nehmen Bestellungen an; .d.er Hauptf^edition für Heide Letztere hgt Migl< sächf. ’ ZeitungS r Expedition allhier unterzogen.' ' '' " ' ' " s . , . - LI « hak t. 1 ZektungSnachvichte»r Deutschland: Worms, Wcrm«, München, Augsburg, aus der bayr. Pfalz.. Preußen: Aus dem Großherzogthum Posen, aus der Provinz Posen, ..aus der.Provinz Posen, vom Rhein. -Oester,reichischer ' Staiserst/aat: Wien, Leipnik, von ier westgalizischen Grenze. Rußland: Von der russischen Grenze. Persien. Literarische Nachrichten: Danzig } Zeitungsnachrichten.? Oeotschland. Wormö, im Jülü- (Privatmitth.) Vor einiger Zeit gelangte an den Vorstand der orthodoxen - Gemeinde^ in Mainz ein anonymer Brief mit 300 Fl. als Beitrag des Synagogmbaües. Das Postzeichen war - Frankfurt am Main/ — In demletzten Hefte deS „vmvors israelile4* macht ein Herr O. Ter quem den Vorschlag , orientalische, namentlich aber algierische Jünglinge nach Paris zur weitern Ausbildung kommen zu lassen. Mit Recht verweist der Redacteur jenes Blattes auf daS bekannte Streben des Rabbiners Philippson in Magdeburg, der jenen -Gedanken ja schon längst angeregt und mit persönlichen Opfern angestrebt hat. — Nach dem „Lien 6'l8rge1" soll in Nancy nach Muster des Literaturvereins in Deutschland ebenfalls ein solcher Verein sich bilden. Auch hier sucht der Redacteur der Zeitung anzuregen und zu ermuntern,'J und wir Müssen dem' ÄüSlande eSnachrü^men, daß eS PerdieNst zu würdigen und anzüerkennen weiß. — Sie geistreiche'Julienne Bloch hat wieder einen Brief rm vInivers kr.“ erscheinen lassen; aber die Toilettengeschichte ist denn doch ein Bischen zu scherzhaft für / den ernstest Gegenstand, um den es. sich in der C—. gehandelt hat. Der selig entschlafene „ZionSwächter" witzelte auch einmal'(wenn auch nichtsso geistreich) über gedachten Gegenständ, und die Dame'rnuß schön entschuldigen, wenn wir sie in Berührung mit jenem Blatte bringen, denn ies exträwes se touchent. WoMö, im Juli. (Privatmitth.) Die Leipziger „Jllustrirte Zeitung" vom 5. Jul d. I. bringt eine Lithographie der hiesigen Synagoge, cher Ä. Jehuda Chasstd's Mauer und der Raschicapelle. Der betreffende Artikel erregte hier viel Spaß, da derselbe .wenigstens dor vierzehn Jahren geschrieben sein muß. Der güte Scribent schildert das Almemar, welches aber schon 1842 aus der Synagoge entfernt wurde. Dasselbe sollte ferner 1699 errichtet worden sein; jedoch falsch, denn David Oppenheim, der es auf seine Kosten bei Lebzeiten erbauen ließ, starb bereits 1642 (S. Lewysohn's N7ÄS2 S. 109). Roch andere in jenem Artikel gegebene Data sind nicht minder incörrect. — Eine in Sidney erscheinende australische deutsche Zeitung sagt in ihrem Feuilleton, daß in Californien sich die ürdeutsche zahlreiche Familie