Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 32 (4.8.1856)
- Date
- 1856-08-04
- Page
- Seite 434 (sequence 6)
- Language
- German
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seruvielgeliehteriMyig -qS. Unternehmen? de.Sj -Herrn Heß :zu z unterstützen -gep-uhte, v'flab/; .eigentlichrchey. Ausschlag -für; das.Zustandekommen -der. Anstalt/ so daß .mW in erster Linie' Se>-Majestät, den König -als.Gründer derselben,^betrachten muß, dtz.nn nuMerst/ffand sich Herr HeßMranlflßt^-, stch^/chleWigst-nachn Stuttgart zu gegeben,- um chWt Freunde:für/dje. gute Ga.cheM gewiWen,. und ,dieMupde.VW chtzrMönigf./Munificenz^-womidder Anstalt derbste Fonds: gegeben-wurdeeiferte gar Diele, an/ sich, in einer Meise bei--dem Unternehmew zu bet.hejligen, daß/schoy nach wenigen Tagen einprovisorischer:Ausschuß gebildet und sofort die Anstalt als eröffnet erklärt /werden konnte. : / - - Hiermit war der Zw?ck Des Herrn Heß erreicht und seine Mission vollendet-;, alle, weitern. Angelegenheiten der Anstalt , hatte der).Ausschuß sibemommen, an dessen Spitze heredle .Menschenfreunds, - der verstorbene vr. Dre.isuß als Voxstandgestellt Wurde/ : Derselbe istfrüh - zu /Grabe!.gegangen - -M hat. sich-ab er. durch sein mühevolles': .und MufqyfMdesi MWenM-vidie-Anstalt ein D.enfmal gesetztz chas.unter .uns fortleben wird/ Der - Tod?- dieses. / .edfen. Hannes ohatte - derjAnstalt : eine titzfaMuy.de gtzschlagenz-Khch. der. Gegen-Gottes waltet über der Anstalt, die Wundtzs-Mrde. geheiftMuAch den .würdigen Nachfolger. alsMoxstanD in der,Person des Herrn Dr.. HP.' LtzY.i-.-MhgM.-Der-Mnigl. israelM schen Ohevkirchenhehörde,ü der nicht minder -mit u.nermadljchM.Mser und mühevollen-Sorgen für das Wohl der--Anstalt,- so zu sagen — lebt und strebt. j-.rrf Hannov.ee,- 22/ .Juli/..(Krivatmitth.),. Heute fand Hierselbst! Ditz Beerdigung: des- H erm: Banqüier. Heinrich --C.ph.en-,- eines unserer.achtbarsten.Gemeindemitglieder,/-statt.- Noch nn dem'-schönsten MWyes alter-sie> hend,; erlag - der Oerstorb ene/deN Leiden-- von - denen-- Ä seit fast zwei Iahxen heimgesucht wurde. Derselbe hatte sich, stets - durch /die strengste Rechtftchkeit und)einenW-- ttztten Pflichteifer in - Allem,: Das .er: einmal uberno mmen hatte,, hervorgethannUndWie er längere Ztzitchindurch seine Muße der Pflege hiesigerstädtischer Armem anstalten widmete,.'so iwar^et bis zu.seinemTod.elerster Curator der' S.amsoDschenFreischule zu Wolfenbütteli,Md zEänKr -!alss/:ein^DMnniums-Mitglied der Commission für die israelitische Religionsschule hierselH.,.-^w^,ihn-sHMt auße^jeiM.iHattW,;Md^!fünf Kigdorw noch eine durch BiederkeLy ausgezeichnete Md im/Mohlthun unermüdete - / aber-leidevin, letzterlZeit mehrmals schwer geprüfte Familie: und..seinmVerluft fühlt die. .ganze Gemeinde - welcher-. für den so: früh Heimgegangenen schwerlich so. bald, einentsprechender Ursatz: geboten werden dürfte/-s t(!/!, rywv .--.-In i-Betreff der in derjüngstem! Nummer 'dieser Blätter von Wormsaus gemachten Miltheilung/ -daß von-hier eine:namhafte Summei^zupVerwendung bei her 'KHnigsward.erWen Stiftung nach: Fulda gesandt worden, sei/ kann ich. berichtigend bemerken, daß/Dies nicht -.von -Herrn L/ Meyer - - wie: dort - berichtet p.atsondern von - Seiten des ' Herrn -BaUguier Adolph Meyer geschehen ist. Unlängstist! auch von Wien! aus.trt: diesen Plättern der AuszeichnungErwähnung geschehen-,', welche daselbst. einem jüdischen Maler, Namens -Jacob s zu Theil . geworden , - dem aufgetragen wurde- -eine. österreichische Prinzessin zu malen. Herr' Jacob ist dev Sohn des Herrn S..L.-.Jacobin Berlin Md: seit mehreren .Jahren,-in.London ansässig. / -Wie..er. sich als -Mg.lcr durchs besondere Tüchtigkeit -auszeichnet-- so iff/pyn/iihlmsnochi besonders -rühmend zu erwähnenhaß- Ir niemals-als Künstler den - Juden-verläugnetsondern, Die - sämmtliche Mitglieder: jener- Familie, .die rituellen Vorschriften aufs-Strengste befolgt.?--Er genießt hierbei -von Seiten des Hofes die größte-Rücksicht, - so daß. beispielsweise für--ihn än das Büffet niemals -Fleischspeisen, sondern.nur-Consituren und Erfrischungen gesetzt werden."-/.Eine-von einem.sehr reichen Grafen kürzlich an ihn ergangene Einladung, auf seinem 'Landgute' verschiedene Bilder zu. malen,. lehnte er abweil-er daselbst in seinem religiösen Leben, genirt sein-würde; -er mußte jedoch versprechen,^dm Grafen während des Winterszu besuchen, wo dieser^ auf seinem -Schlöffe in-Prag wohnt und woselbst: er : ganz seintzn -religiösen Anschauungen getreu leben kann.? , Während in dem gelehrten: Berlin der Dekan :der medicinischen Facultät in höherem Aufträge den: jüdischen-Studenten zwar-gestattet, sich an dep/Bearbeitung der Preisaufgaben zu betheiligen, ihnen jedoch jede Ausstchs nimmtden. Preis: zu-gewinnen-.-treten in.--London-bei dergleichen Veranlassungen-tzie/Judtzn stets - mit: dem besten:Erfolge als. Mitbewerber-auf und babenj wie dielim es: erst-vor Kurzem /belichtete, -auch dieses Mal bei den von dem vuiversitx.eollege gestellten Aufgaben mehrere Juden den.Preis erhalten. W befinden sich: darMter die - beiden: Sohne Des Obtzxq