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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-07-07 · Heft 28 (7.7.1856) · p. Seite 379

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 28 (7.7.1856)
Date
1856-07-07
Page
Seite 379 (sequence 7)
Language
German
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sich, den Prüfungen. bei den Königs, württembergi- Wen-^iaatsbchördch unterwerftn wpllte^ daß der? Weidas , Mdigenat und Anstellung in aller Bälde Malten 'rpÜrde^^''^as .Rabßiyät' Freudenthal wird Mi aus Mgygeb eines Candidäten von dem dortigen Lehrer verwaltet. — Nicht minder und /nochem- Mndlicher tritt feeix fSRanget an Lehrern in Württemcm. den )Lag^^Zn gr^eren Gemeinden mußten Ährer/ HNgeste^t werden. — Der Nestor der ifraelitifchen Lehrer.Württembergs, Moison- Frankfurter ist pvy dem 'Königs. Conststoriuln pensionirt worden.,,/Derselbehat sich.durch Ausstellung treffucherSchüler, durch sein warmes Interesse für jüdrsche'/Literatur und /seine tüchtige Gelehrtheit unter Mn^Mnen/ Ämtsgenossen/ ausgezeichnet. — Einige andere Lehrer habest/ freiwillig ihren Beruf-verlassen und. -Ich dem'Handel zugewendet; wir können,e.S nustst//begreifen^ wie man .einen wissenschaftlichen, wenn/apch/ ünstankbaren Beruf mit der Trödelbude vertauschen mstg , fei es im eigenen Vaterlande, oder je^iffee'd'.'Ö.cean^JEin Württembergs', Sohn dest'/weilM Rähbinen Bloch in Buchau, Stiefsohn desM.' .Maier,.,. Nabbincn in Hechingen und Neffe des." zweiten Rabbinen vr. Lindenmann in Mann- M^'Salömon Bloch, väterlicher- und mütterlicherseits/ Defehrtenfamilien angehörend, verließ in seinem fünfzehnten Jahre das Gymnasium in Stuttgart, um nach'Amerika. auszuwandern. In Paris wurde er feiner sämmtlichen Habe beraubt, trat in die Fremdenlegion und wurde nach Algier übergeschifft. Drei Jahre' lang war der Jüngling verschollen, bis endlich dessen Psiegvater, Dr. Essinger in Oberdorf, von ster/,,Krt.m./auS ' Briest: von demselben erhielt. Der junge Bloch, .18 Jahre alt, ist.Kitter, ch.eS.Medidjen- Orden, decorirt mit der goldenen Ehrendenkmünze der Ehrenlegion. Die Briefe sind eine treffliche Culturgeschichte der Juden in Algier, eine geistvolle Beschreibung der Kriegsseenen auf der Krim. In denselben spricht sich ein „jüdisch Herz" auS, das unter dem Kugelregen SebastopolS, vor den Bayonetten Lei Jnkerman, unter den Steinwürfen bei dem vergeblichen Sturm auf Malakoff, bei dem Falle der Seefeste/auf den Hüter Israels vertraute,, der nicht schläft und nicht schlummert. — Der Literaturvercin erfreut sich in Schwaben einer gesteigerten Theilnahme uüdwird das Abonnentenverzeichniß der beste Zeuge hiefur sein. — Zu einer persönlichen Bemerkung an den. Setzer ..erbitte4$....mitdas:.Astort: Mein Name wird . immer durch den Drucker verunstaltet,,- .wenn auch die Welt dabeinichts verliert,so -darf, ich doch erwarten, daß mein Name/, chls , langjähriger, Mitarbeiter dieser Blätter,. dem Setzer bekannt fein , so Ute. (So heiße ich in dem, Agentenverzeichniß des Literaturvereins anders, als in deffey. Rechenschaftsbericht und/ gar in der Beurthellung des. Jahrbuchs , von Klein „L. Sesser", ich. bin, aber,, mein werther Herr Setzer, Ihr . Alerand er Elsäß er. ^, ,7. Preuße«. - > Cöln, 11. Juni. (Privatmitth.) Hier eine, Nachricht, die Sie gewiß mit ehen fo Vieser, Freude-lesen, als ich sie schreibe. Herp, Commerzjenrach Abraham Oppenheim hat nämlich gestern-dem Vorstande-.angezeigt, .daß er Willens.ssei, auf dpr Stelle cheri.altrn Synagoge (sammt -Vorderhaus) eine, neue, derSfapt Cöln würdige auf,feine, alleinige Kosten bauen zu lassen ,und hat dieser Mitthellung gleichzeitig schon die von dem Geheimen Rath Dombaumeister Zwirnex; im maurischen Style entworfenen, Plane folgen - lassen.., Cöln, 18. Juni. (C. Z.). Der Bau der! neuen Synagoge, zu der der Banquier Oppenheim;40,M0 Thlr. baar geschenkt hat, wird in kürzester Zeit beginnen. Der Bau wird in Form eines wirklichen Tempels auSgeführt, und durch eine .auf Säulen ruhende Kuppel bedeckt werden.; Die Kosten, zurinneren Einrichtung werden durch die übrigen Mischen Gemeindemitglieder, deren Zahl, beiläufig, -gesagt, sich in letzterer Zeit hier sehr vermehrt, -hat- ,,bestritten werden. , \ .. Oesterreichischer Kaiserstaat. Bon der Westglüizischen Grenze. I. Brief. Anfang Juni. Als ich. dieser Tage auf. einer Eisenbahnstation die Bekanntschaft eines galizischen < Israeliten machte, dessen heitere Laune und geistreiches •; Wesen mich sehr anzog, zeigte ich ihm Nr. 19. der Allgem. Ztg. d. Judenth., die ich gerade - bei mir hatte. Ich machte ihn auf den Artikel „Aus Mähren" aufmerksam- und zwar auf die Stelle, wo von. Leipnik die Rede ist und von dem Gelüsten dieser.Gemeinde, ihren Rabbiner in. :Polen: zu suchen^. Ich ' wollte da-

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