Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 28 (7.7.1856)
- Date
- 1856-07-07
- Page
- Seite 377 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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m. gey, ,daß CoMma.tionöfeirr> die, weit passendere Benennung „C&r&nohie de maj oriti religieuse4‘, erhielt. FpätikfurL, 21. ZuA (Privatmstth^ . In "einem hiesigen BlMe"befindet sichheute. folgendes'Anserät: „Ueber Eingaben von meiner Seite^an"dm^Vorstand. j>er israelitischen 'Gemeinde dahier ,stnd. in der letzterr' ^eit. Berichte poll von Entstellungen,. ja groben WWhrheiten in'die öffentlichen 'Bläffer/ gelangff Ach 'bitte daher meine geehrten Mitbürger, ~ fie motlen ihr Endurtheil nicht eher fallen, als bis ihnen Z., wann/amtliche Rücksichten nicht mehr behind e r n, ein klarer Einblick in 'die. Lage/ dieser D'inK gegeben, und sie sich,.' wie ich ruhig erwarten, darf, überzeugen werden, daß, was ich ansttebe, derr Ruf eines/freisinnigen Mannes nur dann gefährden könnte, wenn Ae Pesinition: desselben ein., ernst - religiöses. Streben äüsschlöffe.^' Ja, im Bewußtsein der reinen Absichten, die^mich durchgingen, gebe ich mich der Hoffnung'hin, chaß, wenn.,die. Parteileidenschaft ausgetoht und'das jetzt vielfach getrübte Urtheil sich geklärt hat, selbst, die Gegner das Gerechte, ja Dringliche meiner mqßvollen Ansprüche erkennen werden.Das Verdächtigen übefflaffe ich Anderen; eS ist eine schlechte Sache, die zu solchen Mitteln greifen muß. . „Auf eine weitere Erörterung in hiesigen Blättern werde ich mich nicht,'einlaffen; meine Mitbürger werden mir es . Hanken, wenn ich zu dem unerquicklichen Scarjvale zankender Religionsparteien nicht neue Nahrung, gebe.. / ' , IrüüksurAa. M., den 20. Juni 1856. V . V ' ' Leopold Stein, Rabbiner der israelitischen Gemeinde dahier." WürWMM, im. Juni. (Privätmitth.) Ant ^Swqtsanzeiger" wittde der Rechenschäftsbericht der Ä. 'Wel. Centralkirchenkaffe veröffentlicht'; das Kirchengut der Israeliten Württembergs 'ist nahezu auf tz0chÜ0l AU^avAewachsen;/ ein progressiv wachsender Beweis ^der Made unseres Königs, der diesen Fonds durch' Brrzicht üuf eine Revenue der Krone gegründet hat. Wie mancher Jünglingchat, aus den Mitteln ^' *)/ 3ü ütlserm^ Artikel über Modena S/ 286.' in' der Note ^muß es scheißen: -,so ist auch seine. Ansicht rc. mit was -MpnZaMs?- im Porstort seiner Bi.belausgabe C»rr. Mer-KM unterstützt,0Einest yützstchen..Beruf-durch sie; .gestmgn; Appagpg^ nnffHchM- .bes ihr Subsidieg. Hoch wenn.Map.solche.Hhsttjachen veröffentlicht ,.muß..chast-, npch den. Dorus, der Malcontenten von „Servilität" schrejen. hören, vqn.Berichterstatterndie .Panegyristen- - sind. — Um aber den GeMbewrsis zu führen,^wsll sch ^Thatfachen. reden lqffzm- —7* In .diesen , Dp Mn hat, sich ein/Württemi herger Aber/den.Judenhaß des -Organs der K. Regierung, des,,StaatsWzeigers/<,/bitter beklagt., Wir Habenihm deshalb ein Dementi gegeben; dagegen Mp..immer, die. Judenfreundlichkeit der oppositionellen, Presse gerühmt; ihr Lob aber, .ist wie M Danaer GMent zu fürchten^ M Der, „Staatsanzeiger" peröffentlichte den Bericht eines Touristen, über Ae Lage und. Anschauung,unsres P.olks in .der Gegenwart; daraus bringt der..(liberale Beobachter" „Variationen/^ und erläßt in Nr.-134. eine besondere gehässige Djatribe. gegen dje/Juden,. wo.rim die Gew.erbsverhältniffe namen tlicffder geringern Claffe der Juden schwählich angegriffen -und zu. ihrer Perfolgung geradezu arffgefprdert. wird. Da^ ergriff das. Regierungsorgan vpn Neuem.das WM und.,zwar in Nr. 141. in folgender Weise: . . .. „Ein Ritter, der. sich schon seit einiger Zeit auf dem Turnirplatze des „Beobachters" herumtummeltattaquirt in Nr. 134. die Juden. Ein Berichterstatter des Staats-Anzeigers habe'der Juden und ihres schädlichen Treibens keine Erwähnung gethan. Hätte sich derselbe genau im Lande umgesehen, es müßten ihm auch die-Juden, begegnet.sein, deren Gemeinschädlichkeit eine starke Schattenseite bilde, die er in seinen Lichtftikrn hinzuzufÜM nicht hätte unterlassen sollen. „Hiebt es in der Stadt", heißt, es in dem Beobachter, „ehrsnwerthe Beispiele, daß Juden kleine Gewerbe, . Metzgerei, Bäckerei, - Seifensiederei ergriffen und,schwMlghaff'betreiben,/ so,sei. dagegen, auf dem Lande der. Hagg zum Handeln, Schachern, Schmusen, Borgen und Wuchern.noch sehr stark, chervortretend.",/ .Welche.. Gegend des Landes hatd.er Verfasser im Auge? -''Pie;' Mp, wü -die Juden in .Göppingen und Jebenhausen'. Tausende . von Spinnern,. Webern und Spulern-Arbeit und Brot gebsn, oder das HohentoMche, wo dir Juden. hen .Bauern ihre Ochsen ym- Hohe Preise abkauftn und nach Frankreich uyd Pen Niederlanden liefern, und durch dfren. Vermittelung jährlich Hunderttausend^.: iM. Land - kommen £