Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 23 (2.6.1856)
- Date
- 1856-06-02
- Page
- Seite 309 (sequence 7)
- Language
- German
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sichtskreis ubewachte/! aus; daß - kein »ptöfäüer^Geist'der^Kritiksih»- akSüEittdritttzliUg LssWidM- *r:Vli *s>i' ü LUnr atzen W altrabbinischtn Wdrke "den Wörter-" ünd Satzverstümmelungen' nochzugänglich er zch machen/ trateii noch Änehrere.-Umstände-.hinzu;, Msonders^^ -■viLL) 'die;ifchön»nngedeutetö Vevnachlässigüng alles grammatischen nundr'ilericalifchen Si'Ms-ÄÄn auf 5 den JiihälL verwendeten religiösen ,- heiligen'-und' erschöpfenden Weiße gegMÜKerPLiö'ck irn;2*n;fwr.# vb; ^ür.-n}. oi v,rr,.-' b;: A\!2Mie--BMängnißbcr- -bürgerlicheN^VerhälLnisse der Juden, welche dem Studium nicht blos wissenschaftliche Theilnahme -entzog/» sondern ihMAit'Wüör Änd' Schwert zusetzw,-die-Bücher -durch - Feuer, -die" Verfasser Änd1 ^efer rnit-Feuer- und. - Schwert werfülgte;' »- l #nu rsU^ "»ü-- r^!(i Z)vdieichiercheföndere UnküNdederfteKdländischen'Wör- 1erlPndj-Sitten.-Lei. 4lbschreiben, Sö'tzern'ünd^Lesernyu: •~A 4): ,die .CeNfnrtyrann eij » welche auf alles Antichristliche Mtz-MtichrifiKchMusschey-tz, selbst auf-das heidnische Rom sichkkVeMhende' unbarmhÄzige- ^Jagd''Machte'' , ' i ü - . n D^-r Mund/Lev Wissenschaft 'darf sich jetzt- Glück wünschen,-;die in/dew-Lrer-Zahlen.seNthaltsnen^Hindernisse''sind che.ils: gewichen, r theils gemäßigt-, -' Und namentlich Mitet eitte- .etzey.ffzeitgemäße »wie-'natürliche. Revolution -in" der WhMh.luugsweMdes.-Talmud ihre schützenden Flüget über die.junge, jüdischem .Scho-ß^:entsprungene -Kritis ier rabbinischen Schriften aus,- eine Kritik, ' welche nationales Bewußtseinmit nationalem Wissen Und!nationaler Schonung zu^ verbindenversteht. )Ms ist erhebet, "daß! gerade" die obersten-Wächter der rabbinischen Weisheit,- die. geistlichen Häupter . der-.erstem Gemeinden mitmenschlichen Augen dem -Talmud ins. menschliche »Auge sahen - daß- -sie nicht mMr wjei .die frommen verstorbenen durch ins gelobte Land der. Wahrheit ffich winden wollen, ffonpexn - gusrecht bei i. hellem-' Tageslichte!l dahin »schreiten, es ifoi ein -erhebMdes> Zeichen der - Zeit, daß?von dM -Orte aus, wo der letzte Großrabbiner würde, der jetzige Großrabbiner ein, Studium ,beherrsch^ welches : :ist,-Ärnd2 war Ezechiel Landau der Vertreter ides herkömmlichen! lebensvollen aberaNchllehen.serschöpse.Nden TalMudsteißes,;ffo ist Rapoport der Wird- M.er.ie.iner-Behandlung, welche den zurückgedtängt gewesenm.s.Mß - der Rabbinen mitder Wissenschaft versöhnte Me.;glte Methode-Hat -ihr TherM in-ftomuter Befangenheit^ wi.e >e.in.e unbesonnener Zärtlichkeit volle -Mutter -ihr geUebtes.i Kind! immer an die Brust l-gedrückt-'geM^jedes tzUjstcheNl .pon ^aüßen.tzewahrtl undüesfurchtsamvor^jeM hMhM Berührung! gehütet-;-'.die ueüe Methode' ist gleich zär-Mkh', MerÄÜch-besöMeN'/'st'e Äßt' ^eti fÄMn^ ÜL^tigiend'Wi LuH'üg'3LÜer^biä"Wc!d!gßn4 S’fcj&Mglh läßt'rhnr freie "BetvWng', Äb'geharteten äü^"NeMöküdiuE^eW^'d^^.^ alE Mer N^üerüng''wi'derst^MW Feigenbäume 'ffhüs' Wchkö^driäU-"üÄ'ÄnM' ddÄWeinstöckr ih'ter 'ttaÄtiöNelkM' /"ste ^ümmerte^sich' nrD um "die Wenchtigün^ d^ Äüsdtück^E/ Me DÄ/se"svar: «riBÄÄZ"M'neU MMde'Mo^ftÄn genbaum, beschneidet dM WeiMo'Ä/ und naH r!hreM'. Verfahren'* kann ^man sagÄ psd Wrr habösil itr'^er'^MrW'^^'Rapvdort'^'Ätt' ÄeM'ftntanten'. der neüeti-Methode' gesstiidsir/''niM'Nei! er sd'IeÄotratzt l-iii' 'derseibm,1 ^fofiije'^n'-wei^ sein'Rame $t Äre^ist^ NW 'welche sich das "in' d'er UebÄHrif^ genannte'ÄW chen' BöhMr's'^HÄebÄ' '"'ul iv:&tei Arbeit'dös'Herrn' BöhÜieb''kündig!'''E^als^die BM äu ferm" Änd''' die' Pro Sf3 eiüösItalmudiA - rab'binischen Lericons von größerm Umfange an, und' 8).enn der BerfWr;'der zugleich'm äroßNrtl^g ^äusnianNischem'Style Geschäfts mit' hebräischm dösi'ÄtenH^tH ktdrtn"riVvvt'i ritt'PttM ü'i-iärin' auf sein Eigenes Werkchem übertbägt \ 3fo" dürfen' Mi? ausgezeichnete' PZääre in" dem "kommenden' Lerkcön Ärvürten. ^'Jss"den" hundert hier-erklären" und'mit kangE odet 'kürzern Äb^an^lungen begleiteten Wörten'zeigt3 sich Mle' ÄMenM^ 'DidrnättoNsgatzL^ünd'^ 'AstÄNni^ ’• Kritik^' "'Die'' SchivieEei^ das mehr" -obetWeniger ‘^erzertte3 Fremdwort in seiner Heimath^ äuMfinden^überivinM-ÄÄft miksinnigex Combination sÄnd sein 'Wuns^'Ääß vietö'Wehrte^ iHre" Erklärungen "solcher!-Wörter'ÄÄöffttftlWn chdgenFaryit eine-redigiMe -Hand,-fke"zu "ÄneU'MüzeN ffäÄ'ryie)"isj gerecht, ffo wie 'dessen Ausfühtung, offenbar bom größten Nutzen!füö"'disstn^ZÄii^''M7LMDHW M'MM Ich» stlbfistkäch? > HM' etnöä '"Änfantz dazu, indem'sch eine Anzahl von" ^Wörtern' vorführe', ÄW mHes Wissens entwedet Äöch gar nicht, oder Z anders erklärt choxden'sind. Hierbei möM^MBMeÄÄuNgät'^i8e^SM7M' geneigtes Ohr stnden: Bft'Meiner'Mbelestäheii in der neuern Literatur 'dieses Faches' Mag .pränche Deutung, die "ich für ndu und ganz mir geMrdnd'chaUes schon^anÄerSwo''und - - 5 *). Das-Wort"ttNDÄE "cheißt' Ursprünglich ein Reis, Zwftgz. .Reiswerk,.'düvoni -dach Werssochtene^"Verdrehre/ uyd daM dach Verwirrte-, i-Jrpe, FMerhafte- /Vielleicht stammt dgs Whsr..MrDrt>,Aehft^M;.zMssch »deutsche Wvrtl Greis Fehler' hieraus, indem es msprünMch Gereis lautete.