Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 21 (19.5.1856)
- Date
- 1856-05-19
- Page
- Seite 285 (sequence 9)
- Language
- German
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cheS-Licht alle -arr-ern -galizifchm Gemeinden wurchdriRgen.' ' I. Adolf. UN: ri’MiV:-.'. -’AJ . '! ■. my'iu: Literarkskhe Nachrichten. , - Frankfurt,.im Februar. : Le ö da Modrnaseine Stellung > zur rKabbasahzum Talmud 'und ^üm Christenthum, von? Ür.nGetger.? Das Aufsehen,^welche die dom! stl. Reggio edirte Schrift von Modena-- iKÄ Sekel, gemacht/ hatte seinen Grund nicht.in den rationalistischen Grundsätzen und Ideen p die -wir hier finden, oder 'etwa in einem neuen - kritischen" Zerftörungsapparat, -den hier ausgestellt wäre, denn - unsre -Zeitgenossen-und die' Träger .der-religiösen-Richtung haben sich schon längst mit dessen Ansichten vertraut gemacht; die Einen haben sie insich ausgenommen/lllnperesie U^urückgewiestm? -Nur daß ein Rabbiner? und Prediger im 16. Jahrhundert -eine solche antitälmüdische- Stellung .eingenommen, ohne daß er irgendwo seinewahre-innigeMeinung -verrathen und ohne dass sich bei seiner? Lebzeit der leiseste Verdacht gegen ihn erhoben,-'daS -war es-, was eine -Verwunderung und bei Manchen auch - ein- Mißtrauen. gegen R.. hinsichtlich der Autorschaft dieser- Schrift hervorgerusen hatte. - Um diesen Verdacht, von -R.-äbzuwenden und -zu -zeigen,-daß Modena -mit stoischem: Gleichmuth seine Gesinnungen und seine' innere -Zerrissenheit schon.in einer von ihm editten Schrift dargelegt.?hat, haben wirlange -bevor die rubrizirte--Schrift von -Geiger erschienen ist, eine Gedankenlise aus Beth -Jehudah?zusammengestelltdie "ohne-- unser Verschulden?erst im .Januarheft - der - Frankel'schew Zeitschrift i abgedrucktwurde , ohne jedoch - aus -Pietät gegen diesen Gelehrten irgend eine tadelnde Bemerkung beizüfügen ,- wozu, wiruns um. so mehr--verpflichtet-gefühlt hatten/ weil Modenaselbst ineiner- Stelle genannter Schrift grgm -. -die' Kritiker - der Morre - L. e v-i'ta's --sich - bedienL:. - ,MeM -Jemand nach Meinem- .Tode-- gegenmich aüftretenwill, -so soll? erentweder zuvor-sterben^'-odÄwarten . bis i ich- -.ins? ÄebrN. tzurückkehre^ - und - wir? überließen es daW * dM-denkochev -Leser ) .sich Mst-r eine ^Meinung über M. festzusetzen. Nachdem nun aber Geiger Modena's SchattenheräufboschwörinP um.Gericht--über ihn^zu hal- «vollen Mch/wir Äns M ÄppMhöf' ÄnMufte'n) et's MstreÄen WHHWlith theilwKe'zu er- N":U'1 *Pl*r$etVi:'J•/• fiii. vf. Jt :ntv±-. mu -.rrß*:#*fiHM^iK-ftkex-eiye,schwer Aufgabe .ist, die politische Geschichte seiner Zeft Hu-schreibenohne.'seine suHeAven pdALischen Äüfichten °ÄdHschimmern Hu lasten?-?so ist "es ' a uch für DWnig'en'^d'iw eine 'religiöse Meinung bertritt, -schwer'ein döllgMW -indifferentes '.UrthM i über- Personen-zu fällen'/ ä%er$ Mgi-öse Ansichten in ihren Werken nicht vollkommen aüsgeprägt-sind. '-Wir -kegew--ihnm hier? so-gern-'unsreeigenen' Ansichten? und Meistüngen beiverdecken,1 Mtz ün?s nicht behagt, heben hervorwag? uns 'dient/ und haben daher nicht eine fremde" Person - -sondern uns selbst -geschildert: -^Geiger, der schon oft-rNit seiner eminenten Geistes-'"und-FedeEraft kritische-Pfeile?- gegenden Talmud abgeschoffeN) hat -noch? imMr-wit löbenswerthiP^Scheu und - mit - der -größten Chrerbietüng seine' Geisteswaffen vhr der Hinligen Schrift gesenkt. -Um Mn'Mödend's'-klnMlmüdischen Ansichten in ihrem vollwichtigen Gehalt- Gettütig zuverschaffen, durfte auch M^die-'heilige'Mauer brch.t durchbrechen- und seine 'Stelluntz zum #losäimüs, die uns doch näher berührt-als seine'Stellung zum Chvkstenthum, hat G. gar nicht berührt.-- MödeNa hatte aber in der That - eben so wenig - Ehrfürcht tind Scheu' vör?Är heiligen? Schrift - - wie Achtung" und Liebe züm bälrüübischen System, --nur etwas 'mehr Rückficht glaubte tr Hier zeigen zu müssen -und stellte - bähet' -hier seinen Un'glüiiben nicht - so handgreiflich hin - So sägt er tW Köl'Sekel (Sl 24.) ,-daß wir die Thora?' nicht eigentlich von Möses , sondernvon Esrä empfangen Habew)" denn' bei ihttr war sie verb orgen - und" er konnte sie Israel übergeben, so wie es"ih«r b eliebte.? - Denke? dtztübbr nach", wäS ganz? rm Widersprüch'-'zü dem fMichl-'nür wonischew- Vorderfätz 'sieht/ -daß ESra? 'sicherlichMichtS'??an dev Lehre Mvfts - geäüdert - hckL - - M' uhebt - -nun '' denJ Mvevsängllchen Bördersa ß - hervor uttd- Unterdrückt -'denMachsatz. - Und nicht nur? ik Vieser /-Geheinischrift": tote«fie G: nennt?sondern auch-?tsi der?-gedruckken--Schrift BethUJeh'uda fintzeri- 'wir-schön? diese' -Ansicht niedbrgelegt. „Dem Verehrer- -der Thöva/ sägte?'er dort,?wird' es?llicht auffallm /-bäß'i'H «rin?thM- '-Ausdrücken.-Mrh Worketr'aüf später-?dtttständene Dinge'-'hi'nw'eisi, 'Wdtiw-'sie göttlichen Ursprungs?tst^ s-ünd "'sehest sö^ Wdiente? ' er-'sich-? de'jstkben hypothetischen- We?n?O andeiner -andern- 'Stelle^'" lvö' ' aber . fteilich' nur- ^v'--rdek-'vorWefttlchE'lWstLytzuitz^^TMÄ die Mede 4% lsJa ^ftgar-LnuMMn-rMMähsi N dntfielen - -ihm'^unwillkürlich- -bis " Worte istdie Meinung Mösts,') oder 'besser? "dieMeinung? -HM ' göttlichen llehvel": . kr-4ch>-.f7lw<k im t\'m->uy‘.ys J-fj Hat mun -E dieseS'lwichMMoMent'zur Ehiwäkterid siik Modtna'S"' aÄSllPaWrrLGchMri^^skM<M-M^ 21