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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-05-19 · Heft 21 (19.5.1856) · p. Seite 284

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 21 (19.5.1856)
Date
1856-05-19
Page
Seite 284 (sequence 8)
Language
German
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-Mas bleibb dsrtlbettt gebildeiett"Äd0ligen- "öde^ dem -aus -- tim beUtschtzn Evbländedn "hierher l-verseytdü Beamten^ der uftiUen' KinderU'oine -deutsche -Schulbil^ dutig - ^u-Theik -werden Waffen MU, Uttders-übrig--käls diese voM deck-am-.'Ottelbefindlichett "jüdischen -Lehret unterrichten zUkaffen?^" iv.r^-nn ■■■^ Es Piebt "daher Men Ortschaftenj' wo" nicht chrM liche Kinder von jüdischen Letzrerttl in'"deN NörMülge^ genständen sruntewHtMrMrdmI^-'Von'ch'em jüdischen Rel-igiönsunterrichte werden 'sie-Natürlich - ausgeschlössenji und 'Nehmen -während dieser-Zeit Katechisatiönsstunden k-btziMOrtspfarreb-wozursolchd-won"dem jüdischen r Lehret zuweiststrenge -üngdhaltett'werden" "da die ProselhteUmücherei deMJudenthüMe fremd -ist. Was um so sonderbarer! Der jüdische-Ld'h'-i rew^ü berninr'mt -deMMNtsrricht-solch er Kindev' gewöhnlichmehr aus Gefälligbeitj -als des" pecuniüireN ^BvrtheilSr wegenl,' und betrachtetesals sEhrerifache,! mit denselben Aeberrasche'sideszu leisten. Der-Schreiber dieses"war daher schoÄ-öfters Zeugeyi wo christliche Eltern - unbeschadöt - ihrer Dosis! Risch Ustifich 'g-ezwungen-^ahen/ VetN Mischen Lehrer ihreuBewunderung^zu'-zolkent'und 'bei'denstattgesuB denen Prüfungen in beredten Worten ihre Zufneden^ heit anden-Tag letztem- -Der geehrte Leser - mögd sich daher vergegenwärtigen,' > -welchen Eindruck ' diese- Verordnung in solchen Kreisen'- chervorbrachteni! - Wie "ein Blitz aus heitrer Höhe wirkte^«solche, .erschreckend > ' -betäubend. — -Es sind' dem - Schreiber dieses > Fälle - bekanntwo < im Liptauer-Comitate? eine «hochgestellte adelige Famis lie - den 'Mischen-Lehreritrotzdes stuhlrichterlichen Befehls nicht entlassen wollte/ und wo erstnach-Androhung politischer- Strafen dem Befehle- Folgtzutze^ leistet wurde.—7-:- '--w-v. - ' Ebensodrückte einkatholischer -Geistlicher, derseinen Adoptivsohn - von einemjüdischen 'Lehrer unierrich-! ten läßt, sein Bedauern aus,-durch diesen Erlaß die Zukunft-seines?3o9lin9@ abgefc^nitten zrt sehen, \\\? dem« es ihm munmehv unmöglich" wird, - denselben ferner >-in der. deutschen-Sprache, der: ersten -Bedingung seiner 'gewählten . Laufbahn, -unterrichten - zu lasten,!«. Dem ^-deutschen: Leser dürsten diese Verhältnisse sonderbar erscheinen; -aber - er besuche! nur' die orsw beste Amtskanzlei dieser--Gegend- Um!-den Beweis zu finden,- wie sehr dier Juden"ihrer deutschesrSprachu kenntniffe"wegen unchtbchrüch -find, .Trotzdem" die AnstellüngsfähiMit der"' Äüd'en! Noch sticht äusgespröchem-ist; l wsvdeül! doch- Mische Diurttisten'lmA'-EöNei-i piststv! häufig! verwendet^' Und "siM-auch-litzteD Tüch^ tigDEMgm ksehrlMiM solche Individuen! mlchst' ausrLiberalismus' W sosidern Mil keine - andern -für! wie deutW-Geschäftssprachd! Mlfin-r dm^stndrr^.r«!'!,;'; Uiu., SimöU Bachers! o] ni;lä .- - jnsnuf^i ’1 --Bolechow lGalizien), *3U; März." - (PrivaMüW Verspätet^)! r--Die verschiedenen-' zur? Hebung ciälen . und religiösen Zustände desJudettthümS gegründeten - Organe haben bereits^ mehrMalS 'derMrei-- rüntz einer! 'israelitisch -deutschen! Schule zu - Bolechow belobend "Erwähnung gemMti! - - Aber - diese-Änfiält hattetßnfjjtf Zeit i mit r den^JnttigUen/der ^Finsterlinge zulkämpsenl -Doch! -Dank^^ldem-lübenswerchew^Eifer der hohen 'Regierung/- ist die israelitisch § VtzutscheSchüle in Bolechow ins-LebeU-gerufeni,'-Und in Gegenwart ddrr'gan'MHiefigettMite'-ünd'CMhWdrüWrett'cheute feierlich'rmgeweihet worden^^ Der-hiesige! %. b^Herv; Bezirksvdrsteher von Gukelhorn, - eink Mann -vött Loya^ lität,- Esprit und Genie,' erschien in Veml S'chüllöcal mit seinemfämMtlichen/- löblichen Pevsönäle' in 'ftlett- . ner 'Galauniform-' und hielt bei ' seinem Eintritte eine kurze;-kräftige Ansprache an die Schuläüfstchy in ber! eruseine! Freude^über das! Entstehen diestSil-AnstiMteU > mit r 'rührenden Worten zu ''erkennen', gab-.- Die Kitt-'! derusangen -alsdann- -die - österreichische'^VolkShyMne,! derbekanntehebräische lLrterät Hdrr -S/lW-' MoNd-- schein) -Jnspectov dieser Schule, bestiege-nach "Völlen--! düng derftlben"die!Kanzet-! hielt"Me trefflich^avgesüßte Rede!, , die -unter Anderem die Nöthw'envigkeit deutsch-israelitischer Schulen in Galizien"darthat, Und \ mit einem inbrünstigen Gebete für das Wohl! unseres! allergnädigsten Kaiftrs schloßt Mit Gesang -und"Ge- \ bet! in - hebräischevdeutscher und l polnischer' Sprüche schloß die Feierlichkeit und ist so die Anstalt-überldas Stadium "der ersten Gestaltungsepoche - gebracht'-und i der ^regelmäßigen Wirksamkeit übergebend - "Wir erstatten nur noch-hiemitbett^ttMIPgen VorkämpferN' dieser - Lehranstalt, dem- Schülaussehed Hebrtt Jakob -Goldenberg -und!@v - Mondschein^Unfern herzinnigsten)- Wentlichen-Dänkz-'möge unserefchwachd Stimme in den Herzen - der wenigen Besserdenkenden, die nochrnichtzur>Fahneld'es!Jndifferentismüs geschwo- AnklaUg finden-; mögie-dieses-JttstMpbiS in fpätche-ZMi jn" steter BMthe-Meibenj! und Möge"arZch fol^

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