Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 20 (12.5.1856)
- Date
- 1856-05-12
- Page
- Seite 267 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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m von der GeMinsgnMr ettyassMeiszentfernen^ch weiß es nicht, da mir nicht alle bekannt find; doch diejenigen, welHe ''ich ^gefth'ew 'eMaltm" keine'bedeutsame Äetid'erüng, fv'^da^'MenÄ, Prager und Mannheiüier MSeHuch,"'^ö- Et'^eDere^'^8rHMön'siw'' MN Wßte''''den^üür' d'ie ÄüÄässüng vWPiutim Und^inzüsügün^' von LeW f^eii^^efäÄ^en'halten) wÜsWr schwer^ lich W.'Ginüd des Wrn Perfäsier^ Prinzipielle5 PerWedenheiteir enthalten'die genannten drei Gebetbücher aüH nicht, ö!m hebräischen TÄtt ^isi'nirgends in dieseiU Sinneetwas' geändert worden - -di'e-deuische Uebersetzung'-aber galt' immernur als Hülfsmfttel zum - Verständmß und 'erlangte' ndch Me die Sänctio^, uni als StellvtrWteriw des hebräischen TMes betrachtet zw werden-. Ist' es -vielleicht rBct: ernigen; andern! der aüfgeführten Gebetbücher -der'Fall, :däß"fie 'weiter 'gehen,/ so 'ist ' gerade ^das -zu loben-' daß«sie -stch!'Uichtuttter einem'unbefugten allgemeinen-Titsb th’sWmd'e^Kkeise-einfchckutzgeln''wd'llen^- und sich bescheidener-Weise -älsfür -die -öder 'jene - Gemeinde öder Frä'ctihn eiiiir Geüieinde -bestimmt zü erkennen-Kbe'n." Es durste' über - W!vi^ verlangt - sein p,} wE man denjeirigen Gemeinden /! ■ welches eind Veredlüntz - des Gottesdilenstes Bevstrfnißl-gewordeir-tstzumnthen 'wollte/'mit-^allet'und' jeder Verbeffer'üng -Karten 'zu wollen, bis all e' -Gemeinden Und -alle »Radbinev sich - geeinigi chäbenj ' Die- Vörrede zürn l Mannheimer Gebetbüchespricht sich über diese' PünM schön geNügiind aus: -Einigung '«ist And mußdas Z iel fein, der Weg aber' hiezu - wird' nur durch Versuche' angebahnsti Wed -kennt 'nicht bie'Contröversen inr Talmüd und-bei : denspäter»: Deciforen/. wie sie in'dem von Herrn Edelmann' herausgegebenen-Gebetbuche. 2b -zusam-! mengestellt sind?: Dies dürfen wir: auch von: den ■ neuen Gebetbüchern: erwarten, und. gerade wenn «einige sich wirk-: lich s-zu/swtit; Mn der bisherigen: Gemeinsamkeit entfernen/ ist -e8; gut f idaßste: ari«; die 7Oeffentlichkeit treten y «sich: der allgemeinen.Beürtheilung iaussetzen, und hiedurch Peran-; laffung «Wen;:durch die Kritik eine: neue Gemeinsamkeit, soweit ssolchö.nothwendig iM herbeizuführeM - Ich-kann mm diesen, Gegenstand nicht verlassen,: ohne Moch - einen hieher/bezüglichenrPunkt zu besprechend « w&.U: «: W/giM mnter den Gegnern der! Eültusreform.'ganz. würdige i /Personen,. 1 die -lediglich aus: meiner - «unbewußten AengMchkeiti ^jeglicher Reform: abhold; Md.? Ach: chabx vorigen Sommer:nn -Baden eine: solche mir stets!tn freund-, lichet «Erinnerung:«bleibende Bekanntschaft gemacht. warida- -ein junges ./Ehepaar: aus: einet gtoßeni norddeut-- schtü Gemeinde!,. daS' jeden Tag) regelmäßig in ider: jüdischen Restauration idimrte,, wodurch .ich dessw- Vekanutschast lmachte.:'!!,3ch wurde!-zum-BesucheZm dessen Woh-r nung eingeladen und machte da die michü-sreudigsüber^ raschende Wahrnehmung,, - wienicht murs, die /.feingebrldete Dame; it)re -S-iV'Dn;;fondernauch, dev - tMtvolle-Weltmann ftjnerp Pentateuch: mit Commerrtar,; ja;: ksMMden? b esonders 1 gedruckten - Commentar des Nachmanides - zur «erholenden: Lectüre - - in der, .Badestadt." nrit, sich - - führte-. - W.ik kamenaus „allerlei "Berhältniffe, der,.Juden/und' des „Sw* drnchums, zu.- -sprechen - - -und i:das-, Mrenwerthe > Paar. gab sich bald als die. - abgesagtesten- Myde - jeder« Reform-lim Gottesdienste zu -. erkennen..- Doch /aus) welchen Gründen3, „Durch die ^Cultusresorm: werde« d§r Jrrthum verbreitet^ als sei der, öffentliche Gottesdienst.-das ganze,Judenthumwährend dieses! jn-Ha.ndlungew bestehe,, und ganz; rund gar auch. ohneöffentlichen .Gottesdienst-bestehew könne.« Ferner führe -die! .EultU;sresorm izup-Hierarchie; im,Juden-- t.humr-:«da -.es -doch, eigentlich, weder Agienttnochi Klerus keflM linn ihm, sei -vielmehr, dasganze.-Volk Ms.-Prre» sterreich." '. nrl'- •; r«.«.’;.h: Mi:-VJ«; ]!,; Wahrlich «bedeutsame ^Einwendungen;!:di:e IM-Beson-: nenhest -eMahnen," und -aber; einer Widerlegullg destoimehr bedürfenda-, sie; auch, von hämischen Fanatikern gebraucht und mißbraucht!wexden^ Wer widerlegm -Sch..diese'nicht selbst? / Wenn. der, öffentliche Eultus« so; unwesentlich' äst, daßz/daß Judenthum .auch -ohne -denWen bestehenkannwarum-,'legest2 si.e::deny so' großes Gewicht zaus-die.,-Ust-. Veränderlichkeit. jedes Wortes vsm Gebetbuch? Warum streiten nste- .so - heftig - gegen dw, «unbedeutendste < Mränderung:?7)«i : n: Z-m H' m Mer -nrin^ ber Cultlch.ift-höchst,wichtig er;jst/al-: lerdiygsMNicht-bas üJudenthum: selbst,-.- aber - eriüft^ftine liebende^erziehende „Muttersnn.terderen-' rastloser^Pflege eS« gedeihssn/- syll;!)dych)Nrur/ßine «edle/ Mutter! kann .ein, edles Mnd erziehen-; daher denn auch,von,Mosesi-an,, die Gestaltung.Mes -peredelstden Eultusjhegonnen-.hat- .Melcher unter/David, / Salomon« und Esra, seine weitere-Der?« vollkommnustg .erhielt. .Demgemäß ist. auch -zu:aMy-Zeiten,/- vom) Talmud an <bis? zuM'Mschluß 'des; S chmtch;an Axuch-uBn/,so .vielfaches ^Materialnangewendet morden,: um« den/Cultus:-zuzordnen;, Md., demgemäßchabeM,Dich-« ter.mnd/) Sänger des Mittelalters//-ihr MiffenM-und/^hre Phantasie aufgeboten, um nach Bedürfniß -des Herzens uNd/ber''Zeit'der -überliWten.GebeLordnW'g neue Mücke einzuverleiben. ' 'r! V mun-sollte^ diests/aA. .^nW^/gW./MßsgMg geworden Hin? sollte man-mit, vornehmer Neberschatzung 20*