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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-05-12 · Heft 20 (12.5.1856) · p. Seite 266

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 20 (12.5.1856)
Date
1856-05-12
Page
Seite 266 (sequence 2)
Language
German
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..♦V-*..o n i ) in der auch die große Restsumme nicht ausbleiben wird. Wir hatten Alles verlangtist es zu verwundern, daß wir, ^ft^ssnE cAlKerMMhaben?;. Mgiebk Dinge, ' dtz HGerWreHeiHhabeK MßlenI HeiM^ es — mit einer Nation zu thun hat, nicht mit Einzelnen. So wenig wie das einzelne Aufstackern des muha^ medanischen Fanatismus He und ^da den großen Hat der Gleichstelltysg Mz W EÄU, hinHLkHlbW 8a^n:W Mnig vermag Spanien, nachdem es die Andersglaubenden dulden gelernt, ihnen die Cultusübung versagen. " ' _!_>•<)•>*<]. y.‘» r Uf v *4 * - * 266 0 f;! I ].y .. .0^. Nur solch« Erwägung ist es, die, im Vertrauen auf die Unparteilichkeit der verehrlichen Red, ber ÄeseMeMlaßt, diFAnfiM-auszul erden IhAenAmA GebeDMeIlHeiDHoeH. sDgrHe Ae^ haben dürfte, als jenU-Keitartikel ahnt und sürcht! } Es ist ein anziehendes Wort: „Bewahret die Gemeinsamkeit!" und H,.ist fast^unhezmlich zu hören: „Wir hahon, den in/fst^stVO-zehst stKI DhiMchHHAM!" Aber bestand denn je eine solche unbedingte Gemeinsamkeit, wie sie '' tßki perlangt wird? und gab es nicht zu allen Zeiten >'v e^M htzd.W ß-MbetbMerj?^l.Es gab deutschen, polnischen, portugiesischen,, italienischen, römischen, Avignoner u. m. a. Bühl, Großherzgogth. Baden,rvf^Mäi: *- 7™ 7^^Hlon7hey7neuüi VehMücherji, '. ' Unter dieftm ^itel enthält/N^ 3. d. Bl.. emen Leitartikel, worin-aus Anlaß mehrererneuen Gebetbücher (mVan) in beredter Weise vor Zersplitterung, vor dem Hinaussetzeil des Einzelnen über, die Gemeinschaft, vor dem Verkennen Stt/ eHntlich'en Wesens "des öffentliches Gotüsdienstes ge- Mrst^ÄiD" 'U] 7’’;'! ^H^WrhstnstststMh für Wist geioiß gänz'sach- und^M^HE. ÜÜ5 därf ' Um,so steuWer gegrüßt iperden^ Äs^Mesj'ÄÄ üöw' d^Ni'HettLW-MeE d^k/ riwen'' 'tiefen' "Esttdrstck zu^verfehl^n pstegt.' 'Ab/r'je mehr man dieses anerköriüt, desto mHr muß Mäü auch die-' ÄDrsM'Dtrüchtett) und prüfen,' ob das so wohlge- MeiM Wort Nicht mißdeutet, -j'a mißbrauchst webest m'Mte. ' Gs" istdoterst gär' nicht ^st'zwe'ifelü, "daß'die keineswegs' Mrig'' zu/'WÄtzendd "Pü^tei^, 'welkte alle Reförmett vörwirst,' diesmal'von dct Ä. Ztit. Äd. 'Ä^t/nimmt, sie wird sich' nrcht" eUtblöden/ je'glichen 'Reformen imÄötte'sdiestste ''Mik det Phrase' zu begegnen: Ür. Philippsön warne vdr" ZersplisterüNg, ' ütid verlange,' daß Mäst'ni'ch'ts ändere, bis alle Gemeinden übereinstimmend serenl *)'' ' ' Äher nicht nur diese Partei j'es zieht auch der Lauen genug -'M' sich 'InörWarnung bedienen werden, sobald sie 'ihren' Zwecken' dienlich 'ist. ' Mit diesem WarnungshlaM 'itf der HÄrtv, vermögen std hämisch die Anstrengungen Derjenigen' zu verspotten, welche noch nicht allen Glauben an eist Bessersterdest' verlohn habett; Mit diesem lParnungsblätte in der /Hand, vermögest' sie' jedes Ansiiinen; das'zur Veredlürig/des Gdttesdienstes eist Opfer fordert, , abzüweisen.' : :J - - o *.)n Manu vergleiche r den. ged. -Artikel-' unidl sehe zu,! wo wip.'y.irs. inr Entferntesten gesagt! ..Pepac.^.,! Ritus, ohne daß man die Gemeinsamkeit bedroht glaubte, und innerhalb "dieser Hauptriten gab es wieder viele Un- ' teräbtheilüngen 7 so ""im"Deutschen" Anen'Mnhag/Wankr furt/. Fürth, Murzdurg' (Franken), lSchwsttz ,' Schwaben ü? stu w-' Innerhalb dieser Unte'rabtheilungen finden /'W'/qWmM''VirschiedenHeiten; so wird in der einen Gemeinde^'' in >zi2Nri jeden Morgen und Abend gesagt, in der anderen nur Mpntag-und Dienstag beim Frühgottestzienste, - wieder^ iu anderen nur an/ätltz'e«leinen>Fest^- tastem^Jn/riner Aemeiüde'-wirv beim/E^c^en hetMöra 1'72'Q ^"12 -gesagt, in der andern' nicht - so ist rs auch mit GemeiM.sagt gebet einen Mismor, in änderen zwei brsudrei u^s. w. und zwar trifft man diese Verschiedenheiten oft in einem ganz engen Umkreise^ anl > Die -Gebetbücher-selbst erschienen in zahllosen verschiedenartigen Ausgaben, und jeder cs^a (Editor) wußte an 'dtp seinißew nicht nur in Betreff des Druckes, sondern auch hinsichtlich der innern Ordnung .und, der Peiggben Lar Manches, -zu pühmen^ wodurch : £ ep j -alle f{ undern, in Schatten zu Kellen - hoffte. '.... In allen / diesem Verschiedenheiten Hat..- man niemals. .eine, spliMWg.^. -geschen^ und scheiys man den. HalzpttveM darf aus gelegt zu., haben, , daß.in sämmtlichen-RstenvnhzSuhriten. das;Vu«/Hit den .dazu geh.ö.rigey:.Vprf^und. Kachbenedietionen, dann 2^'L.oder M-NpiM ühereinstimmend. enthalten, waren, ja. selbst; einige SMänherungm. des, poxtugiesischeh Mnahg . bei Ho .gälte«; - noch nicht, für-Zersplitterung der Gemeinsamkeit;-und während Gutachten darüber vorhanden sinh, /oh dia-Bek.en-ner des einen Miuahg, indie Symrgoge des Ändern gehen dürfen Nr.^5.)-, sy. ließ man doch Zede« he^^sej-yem Pitus unangefochten,, und, s-hhemnach -verschiedenen Ritem keine; Gefahr,M die-Geryttnsa,mkei.t. 1 ßS^hen wir; :i)unj gU'.^ie.. hWAtMx -zehyz neM Gebetbüch^ MH-» sg Mögen. vizllezchL HMbeMK

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